Rom – Niedergang einer Weltmacht

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Eines der Fundamente, auf denen das moderne Europa fußt, ist zweifellos das Römische Reich der Antike. Zu seiner Blütezeit im zweiten Jahrhundert nach Christus umfasst es den gesamten Mittelmeerraum, Westeuropa, Ägypten und sogar das Zweistromland. Doch seine Größe wird zur Schwäche.

Zahllose Kriege sind nötig, um die endlos langen Grenzen zu sichern. Das Militär wird zum Machtfaktor. Der erste Teil blickt auf die Soldatenkaiser des dritten nachchristlichen Jahrhunderts, die verzweifelt versuchen, den durch wachsende Rivalitäten einsetzenden wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang aufzuhalten. Die Königin Zenobia von Palmyra (Brigita Arsobaite), die Rom Widerstand leistete und so zum Mythus wurde.

(Hier zu sehen mit dem Schauspieler Darius Maknis, der einen Bootsmann am Euphrat darstellt.) (Quelle: PHOENIX/ZDF/ARTE/Gardner Films Inc./Nick Gardner) Das Römische Reich, letzte und bedeutendste Supermacht der Antike, ist eines der Fundamente, auf dem das moderne Europa aufbaut. Ein kleiner Stadtstaat hatte durch endlose Kriege und kluge Bündnispolitik über mehrere Jahrhunderte hinweg riesige Gebiete rund um das Mittelmeer erobert. Westeuropa, der Balkan, Griechenland, Kleinasien, Syrien, das Zweistromland, Ägypten und Nordafrika bildeten - bei allen Unterschieden - eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Einheit, die ihre größte Blüte im zweiten Jahrhundert nach Christus erreichte. Doch diese Blüte von Wirtschaft und Kultur weckt auch Begehrlichkeiten bei den Nachbarn jenseits der langen Grenzen.

Um den Frieden im Innern zu sichern, muss das Römische Reich von Anfang an ständig Krieg führen. Die langen Grenzen sind Roms größte Schwäche. Ihre Verteidigung verschlingt gigantische Summen. Die ständigen Kriege gegen Germanen, Sarmaten, Perser, Mauren und Berber haben Roms Armee mehr und mehr aufblähen lassen.

Es ist nicht mehr die Miliz römischer Bürger, die Rom einst groß gemacht hat, sondern es sind Söldner, eingeschworen auf ihre jeweiligen Befehlshaber, ihm treu nur im Sold. Sie werden im dritten Jahrhundert als politische Kraft so bedeutsam, dass sie sogar den Kaiser bestimmen können..  (Quelle:youtube.com)
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