Weaponolgy - Die Hightech-Schutzweste
Seit jeher entwickelt der Mensch nicht nur immer modernere und effizientere Angriffswaffen, sondern sucht gleichzeitig nach Moeglichkeiten, sich gegen diese zu verteidigen. Waren es im Mittelalter noch Schild und Ruestung, die den Ritter bei einer Schwert-Attacke vor Verletzungen bewahren sollten, sind Soldaten heute vor allem durch Kugeln und Projektile gefaehrdet. Aus diesem Grund beschaeftigen sich Forscher mit der Entwicklung neuer, moeglichst undurchlaessiger und leichter Materialen, um daraus Hightech-Schutzwesten herzustellen.

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Weaponolgy - Maschinengewehre
Viele Hightechwaffen, die heute im Krisenfall zum Einsatz kommen, haben eine lange Geschichte. In einigen Faellen dauerte es Jahrhunderte, bis aus der Eisen-Ruestung eine kugelsichere Weste, oder aus dem mittelalterlichen Katapult ein modernes Artillerie-Geschuetz wurde. Vom Panzer, ueber den Helikopter, bis hin zum Flugzeugtraegerdie Dokumentarserie “Weaponology - Entwicklung der Militaertechnik” beschaeftigt sich mit verschiedenen modernen Waffensystemen und ihrer Entwicklungsgeschichte. Maschinengewehre spielen eine zentrale Rolle bei bewaffneten Auseinandersetzungen. Das Funktionsprinzip dieser modernen, besonders effektiven Waffen ist ueber 150 Jahre alt und wurde vom Arzt Dr. Richard Johan Gatling erfunden. Das nach ihm benannte Gatling-Geschuetz war zwar effektiver als herkoemmliche Gewehre, allerdings schwer zu handhaben und kam deshalb kaum zum Einsatz. 1883 liess sich der Hiram Maxim das verbesserte Maxim-MG patentieren, das im Ersten Weltkrieg Kampf entscheidend wurde und als Vorbild fuer alle weiteren automatischen Gewehre diente. Neue Angriffstaktiken verlangten aber bald nach leichteren Gewehren. So erfand der ehemalige Artillerie- offizier Colonel John T. Thompson die Maschinenpistole, genannt TommyGun. Mitte der 50er Jahre entwickelte dann der Ingenieur Eugene Stoner das M-16. Es verschiesst kleinere, aber sehr wirkungsvolle Munition und ermoeglicht Feuern und Vorruecken in einem Zug. Im Luftkrieg kommt die GAU 8 “Avenger” zum Einsatz, eine Kanone, die pro Minute aus mehreren Laeufen 4200 Patronen abfeuern kann. Diese Episode von “Weaponolgy” zeigt die Entwicklung des Schnellfeuergewehrs und seinen Einsatz von den Anfaengen bis heute.

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Weaponology - Kampfpanzer
Panzer gehoeren zu den militaerisch beeindruckendsten Waffensystemen. Einer der modernsten ist der ‘Abrams M-1 A-2′. Seine Ketten haben eine Laufleistung von fast fuenftausend Kilometern. Der Weg zu einem solchen
System, das Schlagkraft und Schutz fuer die Besatzung vereint, war jedoch lang. Er begann im Ersten Weltkrieg mit dem britischen ‘Mark Four’, der 1917 als erster Panzertyp im Einsatz, aber kaum schneller als die
Fusstruppen war. Ein Amerikaner erfand Ende der 20er Jahre einen Panzer mit Einzelradaufhaengung, der nicht nur komfortabler, sondern auch schneller war. Daraus entwickelten die Sowjets ihren ‘T-34′, der im
Zweiten Weltkrieg zur Legende wurde. Leichter, wendiger, praeziser, aber mit besserem Schutz - das waren die Anforderungen an Panzerkonstrukteure, und das sind sie bis heute. Diese Episode von ‘Weaponology’
beleuchtet die wichtigsten Meilensteine in der Entwicklung der Panzertechnik.

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Weaponolgy - Marschflugkörper
Marschflugkoerper gehoeren zu den praezisesten Waffen, die der Mensch jemals geschaffen hat. Selbst Tausende Kilometer von ihrem Ziel entfernt abgefeuert, treffen die unbemannten Flugkoerper in der Regel
bis auf zehn Meter genau - ohne Pilot oder externe Lenkung. Dies ist das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses, der bereits um das Jahr 1917 begann. Als amerikanische Motorflugpioniere wie Orville
Wright noch an so genannten Luft-Torpedos experimentierten. Diese kamen zwar nie zum Einsatz, waren aber fuer spaetere Quantenspruenge in der Raketentechnik von entscheidender Bedeutung.

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Weaponology - Schuetzenpanzer
Langezeit legten Soldaten Hunderte von Kilometern zu Fuss zurueck, bevor sie sich in die Schlacht stuerzten. Vorort wurden viele durch Artilleriegeschosse verletzt, bevor sie ueberhaupt in die Kampfhandlung eingreifen konnten. Die Idee, Truppen unversehrt an ihren Einsatzort zu befoerdern, ist zwar alt, effektiv umgesetzt
wurde sie aber erst im 20. Jahrhundert. Erst mit der Entwicklung von Schuetzenpanzern konnte halbwegs sichergestellt werden, dass die eigene Infanterie unbeschadet an ihren Einsatzort gelangte. Seitdem werden solche militaerischen Einsatzfahrzeuge kontinuierlich optimiert.

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Weaponology - Panzer
Sind bieten Schutz vor feindlichen Feuerwaffen, haben eine unwahrscheinlich grosse Feuerkraft und sind fuer ihre Groesse und ihr immenses Gewicht extrem mobil. Nicht zuletzt deshalb haben Panzer beim Ausgang vieler Schlachten des Zweiten Weltkriegs eine entscheidende Rolle gespielt. Seit den 80er Jahren bildet der 60 Tonnen schwere M1 Abrams-Panzer zu Lande die Speerspitze der US-Streitkraefte. Die Dokumentar-Serie “Weaponolgy” verfolgt in dieser Episode die lange Entwicklungsgeschichte des gepanzerten Hightech-Fahrzeugs.

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Weaponology - Bomber
Unmittelbar nach der Erfindung von Flugzeugen machten sich fuehrende Koepfe des Militaers Gedanken darueber, wie man die neue technische Errungenschaft bei kriegerischen Auseinandersetzungen am effektivsten
einsetzen koennte. Und so ist die Geschichte der Luftfahrt eng mit der Entwicklung von Bomben und Sprengkoerpern verbunden. Es dauerte gerade einmal 80 Jahre, bis aus den hoelzernen Doppeldeckern der Pioniere ein kaum zu ortender, schwer bewaffneter Langstreckenbomber wurde. Der B2-Bomber der US-Luftwaffe kommt mit seiner Technologie und Bewaffnung schon fast einer fliegenden Festung gleich.

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Weaponolgy - Artillerie
Von der antiken, roemischen “Ballista” bis zur modernen britischen M777-Haubitze haben schwere Geschuetze in militaerischen Auseinandersetzungen schon immer eine entscheidende Rolle gespielt. Ihre Schlagkraft ist verheerend, und bereits die Griechen und Roemer nutzen s.g. Torsionsgeschuetze, um die Stadtmauern ihrer Widersacher zu zertruemmern. Mit der Erfindung des Schiesspulvers hielt dann die Kanone auf den Schlachtfeldern Einzug. Doch diese wird in ihrem Wirkungsvermoegen von den modernsten Entwicklungen der Waffengattung, wie der grosskaibrigen Haubitze und dem Raketenwerfer weit uebertroffen.

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Weaponology - Senkrechtstarter und Hubschrauber
Seit Flugzeuge in militaerischen Auseinandersetzungen erstmalig zum Einsatz kamen, arbeiteten Ingenieure daran, Flugobjekte zu entwickeln, die in der Lage waren senkrecht zu starten und zu landen. Der Erste, der mit einem bemannten Helikopter in die Luft stieg, war der Franzose Paul Cornu. Seine zweimotorige Hubschrauber-Konstruktion blieb im Jahr 1907 nur etwa 20 Sekunden in der Luft und erreichte eine Flughoehe von lediglich 30 Zentimetern. Bis die ersten serienmaessig produzierten Helikopter bei Luftstreitkraeften eingesetzt werden konnten, waren noch viele Entwicklungsphasen notwendig.

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