Das afrikanische Jahrzehnt - Hoffnung fuer den schwarzen Kontinent

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* In Point Sarene im Senegal haben Frauen eine Kooperative gegründet: Sie verkaufen den Fisch, den ihre Männer in der Nacht fangen. Das Geschäft geht so gut, dass sie inzwischen Kredite vergeben, mit denen die Fischer Treibstoff und Boote kaufen können.: Peter Zurek stellt in fünf afrikanischen Staaten Projekte vor, die für ein neues afrikanisches Selbstbewusstsein stehen. Die kleine senegalesische Stadt Point Sarene liegt am Atlantik. Dort, wo die Strömung weniger gefährlich ist, warten bis zu 20.000 Afrikaner auf eine illegale Überfahrt zu den Kanarischen Inseln. Hunderte haben im letzten Jahr diese gefährliche Reise in eine vermeintlich bessere Zukunft nicht überlebt. Um ihrer Stadt wieder eine Perspektive zu geben, haben sich 240 Frauen zusammen getan und eine Kooperative gegründet. Sie verkaufen den Fisch, den ihre Männer in der Nacht fangen. Das Geschäft geht so gut, dass die Produktion verdoppelt und Geld auf die Seite gelegt werden konnte. Inzwischen vergeben die Frauen von Point Sarene Kredite an ihre Männer, die damit Treibstoff und Boote anschaffen können. Mittlerweile ist so viel Geld im Umlauf, dass eine kleine Bank im Ort gebaut werden musste. Nun hoffen die Menschen, dass der neue, relative Wohlstand zu einem Umdenken bei den jungen Leuten führt. Denn es sind die Jungen, die nachts die seeuntüchtigen Boote in Richtung Europa besteigen. Afrika ist seit Langem der Kontinent mit der schlechtesten Presse. Doch zu Beginn des neuen Jahrtausends schlossen sich zahlreiche afrikanische Staatsführer zusammen, um ein anderes Bild des krisengeschüttelten Kontinents zu vermitteln: ein erwachendes Afrika, das Wege aus der Krise sucht. Point Sarene ist nur ein Beispiel für Konzepte, die fernab der westlichen medialen Aufmerksamkeit für ein neues afrikanisches Selbstbewusstsein stehen. Peter Zurek stellt in fünf afrikanischen Staaten Projekte vor, die trotz aktueller Krisenherde Anlass zur Hoffnung geben.

Größe: 350 MB (XviD) | Dauer: 45 min. |

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Mit offenen Karten - Mafia - Geopolitik im Verborgenen

Abgelegt in Gesellschaft, Mit offenen Karten, Politik, Verbrechen, Wirtschaft | wong it! von doku am 10 Dezember 2008 Rezensionen (0)

Die Mafiaorganisationen sind weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden. Das bedeutet aber nicht, dass es sie nicht mehr gibt. MIT OFFENEN KARTEN gewährt einen Einblick in die Strukturen dieser kriminellen Vereinigungen und erkärt, wie sie entstehen und wie sie sich ausbreiten. (30.05.2007)

Größe: 50 MB (XviD) | Dauer: 00:10:51 |

Mit offenen Karten - Kasachstan - Tigerstaat Zentralasiens?

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Ist Kasachstan der neue Tigerstaat Asiens? Die Erdöl- und Erdgasvorkommen des riesigen Landes, das nach dem Zerfall der UdSSR entstanden war, wecken nicht nur in den Nachbarstaaten Russland und China, sondern auch in den westlichen Staaten Begehrlichkeiten und tragen zum Aufschwung seiner Wirtschaft bei. (22.03.2008)

Größe: 65 MB (XviD) | Dauer: 00:10:29 |

Mit offenen Karten - Eine europäische Sicherheit?

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Wie wird die Europäische Union eines Tages selbst für ihre Sicherheit sorgen können? Darüber unterhalten sich Jean-Christophe Victor und Nicole Gnesotto, Leiterin des Instituts für Sicherheitsstudien der Europäischen Union. (20.09.2003)

Größe: 75 MB (DivX) | Dauer: 00:10:28 |

Mit offenen Karten - Ansteckende Krankheiten

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Seit einigen Jahren treten in der ganzen Welt neue ansteckende Krankheiten auf. Außerdem brechen ausgestorben geglaubte Krankheiten wieder aus. “Mit offenen Karten” fragt, wie diese Krankheiten entstehen und vor allem warum sie wieder ausbrechen. (21.11.2007)

Größe: 49 MB (XviD) | Dauer: 00:10:35 |

Setzen sechs - Versagen die Schueler oder die Schule

Abgelegt in Gesellschaft, Politik | wong it! von doku am 9 Dezember 2008 Rezensionen (0)
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D-TSCC

Alle reden über Schule, die Kanzlerin bittet zum Gipfel und beschwört die Bildungsrepublik Deutschland. Wie gerecht aber geht es zu in unserem Bildungssystem? Wie sehr sind Bildungschancen von Elternhaus und sozialem Umfeld abhängig? Die ZDF.reportage zeigt ganz unterschiedliche Szenarien in der Bildungsrepublik Deutschland.

“Wir sammeln die armen Kerle ein, die den Hauptschulabschluss nicht geschafft haben”, sagt Lehrer Holger R. auf dem Weg zu seiner neuen Klasse. Von 18 Schülern auf seiner Liste sind acht erst gar nicht zum Unterricht erschienen. Den Lehrer wundert das nicht. In seiner Berufsvorbereitungsklasse landen so genannte “Schulversager”, etwa zehn Prozent sind das deutschlandweit. Lehrer R. meint, “dass sie eher für das Versagen von Schule stehen”. In einem Jahr sollen sie nun den Hauptschulabschluss schaffen, dazu Arbeitstugenden und ein paar Manieren lernen. Die letzte Chance der Jungs.

Max aus Stuttgart bleibt das erspart. Zwar weiß auch er, wie es ist, in der Schule zu versagen. Jahrelanger Schulstress an einem staatlichen Gymnasium haben Max und seine Eltern zermürbt. Für Max war klar: “Nach der Ehrenrunde in der 9. Klasse bleibt mir nur noch der Hauptschulabschluss und dann vielleicht eine Lehre.”

Individuelle Förderung fehlt
Aber die Eltern von Max wollten sich damit nicht abfinden. Als letzten Ausweg vor dem Absturz meldeten sie ihren Sohn auf einem privaten Internat in Baden-Württemberg an. Denn dort finden die Schüler, was an Staatsschulen oft fehlt: individuelle Förderung, kleine Klassen, motivierte Lehrer und Ganztagsangebote. So wie Max verlassen immer mehr Kinder das staatliche Schulsystem, wenn die Eltern sich das leisten können.

Heidemarie Z., 60-jährige Frührentnerin aus Berlin, versucht, mit ehrenamtlichem Engagement zu helfen: “Es macht mich traurig, wenn Kinder so wenig Interesse für Bücher haben.” Deshalb geht sie seit fast einem Jahr jede Woche in eine Berliner Grundschule, um “ihren Kindern” vorzulesen. “Bücher und Bildung gehören doch zusammen. Und ohne Bildung keine Zukunft”, findet sie. Die Mädchen und Jungen zu begeistern, ist nicht leicht für Heidemarie Z. Viele hampeln herum, können sich nicht konzentrieren.

Die Kleinen machen Fortschritte
Doch Heidemarie Z. bleibt dran, und nach kurzer Zeit freuen sich die Schüler, wenn sie kommt. “Es ist schön zu sehen, wenn die Kleinen Fortschritte machen. Aber ich weiß auch, dass das nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.”

Größe: 250 MB (XviD) | Dauer: 28 min. |

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Mit Vollgas in die Hungerkrise

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Die Finanzmarktkrise fegt alle in die Globalisierung gesetzten Hoffnungen hinweg. Zugleich drängt sie die Vorzeichen einer weitaus schlimmeren Krise in Form einer weltweiten Verknappung der Nahrungsmittel in den Hintergrund. ARTE untersucht mit diesem Themenabend, wie es so weit kommen konnte.

In Verbindung mit dem aktuellen Wirtschaftssystem führt der Klimawandel die Welt in absehbarer Zukunft an den Rand einer Hungersnot. Lässt dieser Trend sich noch umkehren oder ist es dafür bereits zu spät?
Die Preisexplosion von Lebensmitteln in der jüngeren Zeit ist ein Alarmzeichen: Die Welt steuert auf eine nie dagewesene Nahrungsmittelkrise zu. Die Recherchen der beiden Dokumentarfilmer Yves Billy und Richard Prost zeigen, dass wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen, deren Ausmaß noch nicht abschätzbar ist. Bereits im achten Jahr in Folge gehen die Getreidevorräte weltweit zurück. Derzeit reichen sie gerade mal aus, um die Menschheit 20 Tage lang zu versorgen, obwohl die Regierungen vereinbarten, dass eine Sicherheitsreserve für mindestens 70 Tage vorhanden sein muss. Weltweit leiden bereits heute 925 Millionen Menschen Hunger und ihre Zahl nimmt immer rascher zu. Steigende Rohstoffpreise, zunehmende Wasserverknappung, Abnahme der Ackerflächen und die Folgen des Klimawandels werden durch die drastisch steigende Nachfrage nach Getreide aus China und die Verwendung immer größerer Anbauflächen für die Produktion von Biokraftstoffen verschärft. In den USA beispielsweise wird heute bereits ein Drittel der jährlichen Maisernte (120 Millionen Tonnen) zur Herstellung von Bioethanol verwendet, 2007 waren es noch 80 Millionen Tonnen. Die in den vergangenen 50 Jahren praktizierten, einzig am Ertrag orientierten, intensiven Anbaumethoden haben die Böden ausgelaugt und die Umwelt vergiftet und stoßen nun an ihre Grenzen. Das Gleiche gilt für jene neoliberale Politik, die die Länder des Südens dazu veranlasste, ihre gesamte Landwirtschaft auf den Export auszurichten und die einheimischen Bevölkerungen damit dem freien Spiel der internationalen Märkte auslieferte. Der Ruf nach Hinterfragung des aktuellen Wirtschaftssystems wird immer lauter. Selbst aus Kreisen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank wird gefordert, mehr auf die Bedürfnisse der einzelnen Länder, einschließlich der ärmsten, einzugehen.

Nahrung oder Rendite?
Billy und Prost haben europäische Experten für Landwirtschaft und Ernährung befragt, sich den Getreideanbau in Argentinien und den USA sowie die rasante Verstädterung in China angeschaut. Um seinen wachsenden Nahrungsmittelbedarf zu decken, investiert China inzwischen in Afrika, Südkorea und auch in Argentinien. Mais und Soja werden heutzutage überwiegend als genetisch veränderte Organismen angebaut. Beide finden in Industrie und intensiver Viehhaltung immer breitere Anwendung und stehen immer weniger für Nahrungszwecke zur Verfügung. An ihrem Beispiel erläutern die beiden Autoren, warum die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten zu- und das Angebot abnimmt. Am Ende ihres Beitrags steht die bange Frage, ob die Menschheit überhaupt noch in der Lage ist, die sich ankündigende Katastrophe aufzuhalten.

Größe: 700 MB (XviD) | Dauer: 80 min. |

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Franz Josef Strauß - Eine deutsche Geschichte

Abgelegt in Politik | wong it! von doku am 5 Dezember 2008 Rezensionen (0)

Anlässlich des 20. Todestages des bayerischen Politikers Franz Josef Strauß sendet das ZDF ein zweiteiliges Filmporträt über den Menschen und umstrittenen Politiker.

Wie war Franz Josef Strauß wirklich? Was dachte er? Wie war er als Privatmann? Ehemann? Vater? Diesen und weiteren Fragen gehen die Autoren Sebastian Dehnhardt und Manfred Oldenburg in ihrem Film auf den Grund. Dafür wurden nicht nur Weggefährten Strauß’ und zahlreiche Zeitzeugen befragt, von denen sich einige in diesem Porträt erstmals über den Politiker äußern, sondern auch exklusiver Zugriff auf das private Filmarchiv der Familie gewährt.

“In keinem anderen Politikerleben vermischten sich private, finanzielle und politische Interesse so eng wie im Leben des bayerischen Patriarchen. Er wurde geliebt oder gehasst - gleichgültig ließ er niemanden. Er war Politiker aus Leidenschaft und damit für “Feind” und “Freund” oft unberechenbar

Größe: 750 MB (Xvid) | Dauer: 00:00:00 | Uploader: AraB

Alltag einer Behörde - Das Ministerium für Staatssicherheit (GEO)

Abgelegt in Gesellschaft, Politik, Späte Neuzeit (1900 - 2000), Zeitgeschichte | wong it! von doku am 5 Dezember 2008 Rezensionen (0)
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“Das Ministerium für Staatssicherheit - Alltag einer Behörde” Nichts war in der DDR so geheim, wie die Arbeitsweise des Ministeriums für Staatssicherheit. Die Bedrohung, die vom MfS ausging, war unbestimmt und unkalkulierbar. Selbst Betroffene ahnten oft nicht, wie weit der Arm des MfS reichte.

Für fast 100.000 hauptamtliche Mitarbeiter war das MfS jedoch täglicher Arbeitsplatz. Neun von ihnen, zuletzt Generäle oder hohe Offiziere, traten nun vor die Kamera und erzählten vom Innenleben des MfS-Apparates, vom Lebensgefühl seiner Mitarbeiter und von den Techniken der zur täglichen Routine gewordenen Geheimdienstarbeit.

Wie verlief eine Verhaftung, wie ein Verhör, wie die Anwerbung eines Inoffiziellen Mitarbeiters, und was waren die Praktiken in der Untersuchungshaft?

Größe: 700 MB (Xvid) | Dauer: 86 Min |

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Der Tag, als der Mob die Inder hetzte

Abgelegt in Gesellschaft, Politik, Skandale, Verbrechen | wong it! von doku am 30 November 2008 Rezensionen (0)
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“Der Tag, als der Mob die Inder hetzte” ist das Protokoll eines Ereignisses, das die Republik bis heute bewegt: Fuer die einen ist es der Beweis, dass der deutsche Osten mehr und mehr im Sumpf des Rechtsradikalismus versinkt, für die anderen ist die bundesweite Empörung ein Zeichen für Voreingenommenheit und Vorverurteilung. Sicher ist: Wäre die Polizei-Hundertschaft Westsachsen nicht in un­mittelbarer Nähe von Mügeln gewesen, hätte es vermutlich Tote gegeben. Selbst diese Polizeitruppe brauchte über eine Stunde, die Belagerer der Pizzeria zurück­zudrängen. 14 Polizisten wurden dabei verletzt. Der Film von Kamil Taylan ist das facettenreiche Bild einer Kleinstadt, die fassungslos auf die Ereignisse jenes Tages schaut: weil sie nicht verstehen kann, wie dieser Gewaltausbruch entstehen konnte - und weil sie sich gleichzeitig selbst gehetzt fühlt: von Politikern, von den Medien, von der deutschen Öffentlichkeit.

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 00:00:00 | Uploader: AraB

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