Nordkoreas geheime Geldmaschine

Abgelegt in Gesellschaft, Politik | wong it! von doku am 4 März 2006 Rezensionen (18)

Die amerikanische Notenbank kann ihre Geldscheine gar nicht so schnell perfektionieren, wie ihre Gegenspieler in Nordkorea sie imitieren. Nicht High-Tech-Waffen sind das wichtigste Exportgut Nord-Koreas, sondern “Blüten”. “Super-Dollar” nennen die Ermittler die Noten, denn sie sind so perfekt gefälscht, dass man sie von echten nicht unterscheiden kann. Zuerst tauchten sie im Gepäck nordkoreanischer Diplomaten auf, die via Moskau in den Westen reisten. Der Film von Declan Lawn und Andrew Martin (BBC) führt uns in die Welt der Geheimdienste, der russischen Mafia, der US-Geheimagenten und irischen Ganoven. Er erzählt uns, teilweise mit versteckter Kamera gefilmt, die Geschichte dieses groß angelegten staatlich organisierten Betruges.

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Die Watergate Affäre

Abgelegt in Politik, Zeitgeschichte | wong it! von doku am 4 März 2006 Rezensionen (2)

Der Skandal wurde während des Präsidentschaftswahlkampfes von 1972 vom Wahlkampfkomitee Präsident Richard Nixon ausgelöst. Um belastendes Material zur Diskreditierung des demokratischen Gegenkandidaten G. McGovern zu erhalten und auf diesem Wege die Wiederwahl Nixons zu sichern, veranlaßte das Komitee einen Einbruch in die Büros McGoverns. Dabei wurden in den Appartments des Gegenkandidaten, die in einem Bürohaus namens ?Watergate? in Washington (D.C.) lagen, Abhörgeräte installiert. Den Einbruch deckten die Reporter Robert Woodward und Carl Bernstein in der Washington Post auf. Die anschließende Untersuchung wurde durch die zentralen Justizbehörden der USA und einen Ausschuß des Senats geleitet. Neben engsten Mitarbeitern des Präsidenten, die sich zum Rücktritt gezwungen sahen, geriet Nixon selbst in den Verdacht, zur Abhörmaßnahme angestiftet oder zumindest von dieser gewußt zu haben.

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Täuschung oder Wahrheit - Verschwörungstheorien zum 11. September

Abgelegt in Gesellschaft, Politik | wong it! von doku am 1 März 2006 Rezensionen (10)

Der WDR versucht, Licht in die Geheimnisse rund um den 11.9. zu bringen. Mit wissenschaftlich fundierten Beiträgen und einer kontroversen Studiodiskussion. Die Anschläge auf das World Trade Center (WTC) und das Pentagon am 11. September 2001 geben bis heute Rätsel auf. Zur Diskussionsrunde begrüsst Helmut Rehmsen prominente Gäste. Wissenschaftler und Journalisten stellen ernste Fragen nach Tätern, Abläufen und Hintergründen. Im Internet spekulieren Verschwörungstheoretiker, ob statt der Terrororganisation Al Quaeda möglicherweise Geheimdienste und die US-Regierung hinter den Anschlägen stecken. Auch in Deutschland wächst die Zahl derjenigen, die die Bush-Regierung hinter den Terrorakten vermuten. Sie erhalten Nahrung durch eine Flut einschlägiger Literatur. Die Sendung Täuschung oder Wahrheit Verschwörungstheorien zum 11. September wird zentrale Thesen von Autoren wie Andreas von Bülow, Gerhard Wisnewski und Mathias Bröckers auf den Prüfstand stellen und von unabhängigen Experten abklopfen lassen. Leben tatsächlich noch sieben der 19 mutmaßlichen Attentäter und streiten jede Tatbeteiligung ab Stürzten die Türme des WTC als Folge des Einschlags der Passagiermaschinen ein oder wurde mit Sprengstoff nachgeholfen Flog eine der vier entführten Boeings tatsächlich in das Pentagon oder wurde das Gebäude etwa mit einem Marschflugkörper beschossen ist es möglich, dass Amateurpiloten derartige Terrorakte verübt haben Ist die vierte Unglücksmaschine, die in Pennsylvania abstürzte ohne große Trümmer zu hinterlassen, einfach im Boden versunken.

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Geheimes Russland (1/6) - Nowaja Semlja

Abgelegt in Politik | wong it! von doku am 25 Februar 2006 Rezensionen (14)

Nowaja Semlja ist Russlands atomare Testinsel im Eismeer. Zu Wasser, zu Lande und in der Luft spähen Augen und Ohren von Armee und KGB nach unerwünschten Eindringlingen. Die Atominsel gibt es offiziell gar nicht. Auch die Soldaten, die hier dienten, hat es nie gegeben. Jewgenij Galagut zum Beispiel. Direkt aus dem Waisenhaus war Jewgenij 1961 in die Armee gesteckt worden, für zwei Jahre zu den Atomsoldaten nach Nowaja Semlja. Als Jewgenij vor einigen Jahren seine Pension forderte, verlangten die Beamten erst einmal den Nachweis, dass er tatsächlich auf Nowaja Semlja gedient hatte. Dabei wussten sie, dass die Unterlagen über die geheimen Einheiten, die um 1960 dort stationiert waren, vernichtet worden waren. Damals wurde hemmungslos über der Erde getestet, ohne Bedenken wegen der radioaktiven Verseuchung für die Menschen und die Umwelt. Seit acht Jahren ist Jewgenij auf der Suche nach sich selbst im Dschungel der Armee-Bürokratie. Bisher vergeblich: die 35 Männer seiner Einheit, die an über 80 Atomtests beteiligt waren, hat es nie gegeben. Das einzige Zeugnis seiner Dienstzeit ist ein Gruppenfoto aus dem Jahre 1962. Jewgenij zeigt es allen, die mit Nowaja Semlja zu tun hatten. Er hofft, so einen der alten Kameraden wiederzufinden, der ihm helfen soll, zu seinem Recht zu kommen. Der Film zeigt die Geheimnisse von Nowaja Semlja: die strengbewachten Stützpunkte Sewernyj und Bieluschje, das Testgelände, Aufnahmen der Armee von den Atomversuchen. Archivbilder, die westliche Zuschauer noch nie gesehen haben. Und er zeigt Nowaja Semlja heute. Bilder, die kein ziviles Fernsehteam bisher drehen durfte: Die Luftüberwachungszentrale der Grenzpolizei, den verlassenen Stützpunkt Russanovo am Rande des Testgeländes, reihenweise Atommüll in rostenden Tonnen. In zwanzig oder dreißig Jahren werde die ÖkoBombe explodiere, sagt ein Zeuge. Es ist unser Geschenk für die nächste Generation, ein spätes Kind des Kalten Krieges.

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Blut und Öl - Die Kriege um das schwarze Gold

Abgelegt in Politik, Verbrechen | wong it! von doku am 22 Februar 2006 Rezensionen (11)

Der Film verfolgt die Ölspur, die sich wie ein schwarzer Faden durch die Kriege des 20. Jahrhunderts zieht. Längst nicht alle Kriege wurden um den Rohstoff Erdöl geführt, doch seit 1914 konnte kein Krieg mehr ohne Öl gewonnen werden. Öl ist der Treibstoff, der die Kriegsmaschine schmiert. Öl ermöglicht auch in modernen High-Tech-Kriegen die Mobilität der Kriegsparteien und entscheidet mit über Sieg und Niederlage.
Ein Grund für Deutschlands Niederlage im 1. Weltkrieg war, dass die Reichswehr an der Front immer unbeweglicher wurde, während die Alliierten noch über einen ausreichenden Nachschub an Öl verfügten.
Im 2. Weltkrieg sind die Ölfelder der Welt erstmals auch ein Kriegsziel unter anderen. Im Irak liefern sich Deutsche und Briten Gefechte. Hätte die Wehrmacht die sowjetische Öl-Metropole Baku erobert, hätte der Krieg eine andere Wendung nehmen können.
In der Nachkriegsordnung nach 1945 verlaufen die Frontlinien zwischen Ölförderländern und Öl verbrauchenden Industrieländern. Erstere versuchen durch Verstaatlichung der Quellen ihren Teil am Ölreichtum zu erhalten. Letztere kontern mit militärischem Eingreifen und Handelsboykott. Beim Putsch gegen den persischen Präsidenten Mossadegh, bei der Verstaatlichung des Suez-Kanals durch den ägyptischen Präsidenten Nasser, im nigerianischen Bürgerkrieg um Biafra - immer sind die Großmächte des kalten Krieges und ihre Ölinteressen mit im Spiel. Die OPEC schließlich setzt in den 60er und 70er Jahren das Öl auch im Krieg als Waffe ein.
Der 1. Golfkrieg zwischen Iran und Irak ist ein reiner Ölkrieg. “Kein Blut für Öl” lautet die bis heute umstrittene, stark vereinfachende Parole der Kriegsgegner beim 2. Golfkrieg, den die USA und ihre Verbündeten gegen den Irak führen. Ölkriege sind auch die bis heute andauernden blutigen Kämpfe zwischen der russischen Armee und den Rebellen der Kaukasusregion.

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Planspiel Iran - Amerikas nächster Krieg

Abgelegt in Krieg, Politik | wong it! von doku am 16 Februar 2006 Rezensionen (59)

Die USA wollen um jeden Preis verhindern, dass der Iran Atomwaffen baut. Allen Dementis zum Trotz steht das Land unter Verdacht, möglichst rasch in den Club der Atommächte vorstoßen zu wollen. Droht deshalb Krieg? Planen die USA bereits für einen neuen Feldzug, diesmal gegen den Iran? In Washington führen Fachleute und Strategen aus Geheimdienst und Regierungskreisen bereits Planspiele durch, ob und wie es zu einem neuen Krieg kommen kann. Konkrete Szenarien werden durchgespielt, Drohungen ausgetauscht - das Säbelrasseln verstärkt sich. Auch im Iran sind Reaktionen spürbar: Dort hat eine Medienkampagne begonnen, die das Land auf einen möglichen Angriff der USA einstimmt. Gleichzeitig verhandeln europäische Staaten, mit Deutschland an der Spitze, bislang vergeblich über ein Ende des iranischen Atomprogramms. Sogar diese Verhandlungen sind Teil des Planspiels, das die Amerikaner bereits durchführen. Die Story dokumentiert die Vorbereitungen und strategischen Planspiele der Amerikaner hautnah.

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Folter in Stammheim? - Die Propaganda der RAF

Abgelegt in Gesellschaft, Politik, Skandale, Verbrechen | wong it! von doku am 7 Februar 2006 Rezensionen (0)

Stuttgart-Stammheim am frühen Morgen des 18. Oktober 1977. Als ein Vollzugsbeamter die Zellen im siebten Stock des Gefängnis-Hochhauses aufschließt, macht er eine Entdeckung, die Politik und Justiz, Presse und Öffentlichkeit jahrzehntelang beschäftigen wird: Andreas Baader liegt in einer Blutlache auf dem Zellenboden, Gudrun Ensslin hängt an einen Kabel am Gitter des Fensters, Jan-Carl Raspe quält sich schwer verletzt neben einer Pistole am Boden. Er stirbt wenig später auf der Intensivstation. Zwei Jahre zuvor hat sich schon eine weitere Inhaftierte aus der “Terroristen-Etage” das Leben genommen: Ulrike Meinhof. Für die “Republik im Ausnahmezustand” ist es der Höhepunkt der Auseinandersetzung mit der “Roten Armee Fraktion”, die “schwerste Krise des Rechtstaates seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland”, wie Kanzler Helmut Schmidt sagt. Im Frühjahr 1977 sind die Terroristen von Stammheim zu lebenslanger Haft verurteilt worden, seitdem rächen sich ihre Nachfolger am “faschistischen Staat”. Generalbundesanwalt Siegfried Buback wird vom *Kommando Ulrike Meinhof” auf offener Straße, der Dresdener Bank-Chef Jürgen Ponto in seinem Haus erschossen. Seit September hat das “Kommando Siegfried Hausner” den Arbeitgeberpräsident Hans-Martin Schleyer ins “Volksgefängnis” gesperrt, wo sie ihn später erschießen werden. Wenige Stunden vor dem Selbstmord der Häftlinge stürmt die GSG 9 die “Landshut” in Mogadischu und beendet eine Flugzeug-Entführung, mit der die Häftlinge von Stammheim “freigepresst” werden sollen. In 45 Minuten erzählt die Dokumentation die Geschichte des “Mythos Stammheim” neu. Sie bricht mit dem Bild, das Jahre entstanden ist und das sich bis heute gehalten hat: mit dem Bild von “Isolationshaft” und “geistiger Folter”. Anhand der Berichte des Vollzugsbeamten Horst Bubeck, seiner Notizen und Fotos rekonstruiert der Film den Alltag der RAF-Häftlinge, das Taktieren zwischen Öffentlichkeit, Politik und Justiz und stellt eine Epoche bundesrepublikanischer Geschichte in einen neuen Zusammenhang.

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Mit zwölf hinter Gittern?

Abgelegt in Gesellschaft, Politik, Verbrechen | wong it! von doku am 3 Februar 2006 Rezensionen (9)

Stefan sitzt wegen schwerer Körperverletzung in der Justizvollzugsanstalt Adelheim (Baden Württemberg). Er nimmt an einer Resozialisierungsmaßnahme teil, die auf weitgehende Selbstbestimmung der beteiligten Jugendlichen setzt. Knast für Kinder? Die Rufe danach werden immer lauter, und auch die Politik kann sich dem Thema nicht mehr verschließen. Der Film von Tilman Jens zeichnet einige der kriminellen “Karrieren” Jugendlicher nach und zeigt verschiedene Modelle, damit fertig zu werden. Sie heißen Andreas, Mehmet, Dennis oder Chris. Die Namen der Kinder stehen für Einbruch, Schlägerei, Erpressung und sogar Totschlag. Von ihnen gibt es in Deutschland mehr als 150.000. In der Öffentlichkeit gelten sie häufig als nicht resozialisierbar und sollen deswegen in geschlossene Heime eingewiesen werden. Jugendkriminalität ist Reiz- und Wahlkampfthema. Der Hamburger Senat forderte, angetrieben von der Schill-Partei, eine Politik der harten Hand. Inzwischen wurde, begleitet von einer heftigen öffentlichen Debatte, das erste geschlossene Heim für kriminelle Kinder und Jugendliche eröffnet. Eine abschreckende Maßnahme mit zweifelhaftem Erfolg. In anderen Bundesländern setzt man auf liberalere Konzepte: Im baden-württembergischen Adelsheim zum Beispiel können verurteilte Jugendliche an einem Modellversuch teilnehmen, der ihnen weit gehende Selbstverwaltung ermöglicht. Sie wohnen in einem Haus und können ihr Leben, soweit irgend möglich, selbst organisieren. In Bernburg, Sachsen-Anhalt, setzt die evangelische Jugendhilfe auf völlige Haftvermeidung. Intensiv betreut leben Jugendliche dort in offenen Wohngemeinschaften - proben ein Leben ohne Drogen und Gewalt. Ein Modell mit viel Risiko und doch für viele die letzte Chance.

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BBC - Der Fall der Berliner Mauer

Abgelegt in Bauwerke, Politik, Zeitgeschichte | wong it! von doku am 15 Januar 2006 Rezensionen (4)

Die Berliner Mauer fiel in der Nacht vom Donnerstag, dem 9. zum 10. November 1989 nach mehr als 28 Jahren. Zur Öffnung der Mauer führten zum einen Massenkundgebungen in der Wendezeit und die Forderung nach Reisefreiheit in der damaligen DDR sowie die anhaltende Republikflucht großer Bevölkerungsteile der DDR in die Bundesrepublik Deutschland über das Ausland, teils über Botschaften in verschiedenen osteuropäischen Hauptstädten (u.a Prag und Warschau), teils über die in Ungarn am Neusiedler See bei Ödenburg mittlerweile offene Grenze zu Österreich.

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