Roots Germania
Alles begann mit einem Hetzlied einer Neonaziband, in dem zum Mord an der farbigen Moderatorin Mo Asumang aufgerufen wurde. In ihrem biografischen Essay und Debütfilm ‘Roots Germania’ setzt sich Asumang mit ihrer Identität als farbige Deutsche und mit den Provokationen der Neonazis auseinander.

Größe: 700 MB (Xvid) | Dauer: 76 min |
ZDF Reportage: Der Amoklauf von Winnenden
Der Amoklauf eines 17-Jährigen schockte am Mittwoch nicht nur die Kleinstadt Winnenden im Rems-Murr-Kreis, sondern hält die Nation in Atem und löst allerorten Betroffenheit aus. Die Reportage macht sich auf die Spurensuche im Internet.
Gegen 9.30 Uhr am Mittwoch betrat der 17-Jährige Amokläufer die Albertville-Realschule in Winnenden. Im schwarzen Kampfanzug lief er in zwei Klassenräume, erschoss neun Schülerinnen und Schüler und drei Lehrerinnen. Auf seiner Flucht tötete er drei Passanten und nahm sich schließlich das Leben.
Warum? Was machte einen jungen Mann aus gutbürgerlichen Verhältnissen zum vielfachen Mörder? Beispiele aus der Vergangenheit zeigten, dass die Täter oft schon vor ihren Amokläufen Spuren im Internet hinterließen, Hinweise zum ausgewählten Tatort gaben. Der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech informierte die Öffentlichkeit bei einer Pressekonferenz einen Tag nach dem Amoklauf darüber, dass dies auch in Winnenden der Fall gewesen sei. Doch die Behörden waren - wie sich später herausstellte - offenbar Fälschern auf den Leim gegangen.
Ein dementierter Chat
Innenminister Rech verkündete: In einem Chatraum habe der 17-Jährige einem Gesprächspartner geschrieben: “Scheiße, Bernd, es reicht mir. Ich habe dieses Lotterleben satt. Alle lachen mich aus, niemand erkennt mein Potenzial an.” Er werde “morgen” Ernst machen und zu seiner Schule gehen, um dort “gepflegt zu grillen”. “Ihr werdet morgen von mir hören, merkt euch nur den Namen des Ortes Winnenden”, schrieb er weiter. Nach der Tat meldeten sich zwei Personen bei den Behörden, die den Chateintrag gesehen haben wollen.
Die Betreiber der Seite, auf der der Chat stattgefunden haben soll, dementierten bald nach der Pressekonferenz des Innenminister: “Leider wird unser winziger Server mit dem momentanen Ansturm nicht fertig. Es gibt allerdings auch gar nichts zu sehen, da die deutsche Presse sich bedauerlicherweise (vermutlich nicht zum ersten Mal) von einer Fälschung hat täuschen lassen. Hier wurde kein Amoklauf angekündigt, es gibt hier nur Leute, die mit Photoshop umgehen können.” Die Seite www.krautchan.net wurde über Nacht weltbekannt. Sie orientiert sich an einem US-amerikanischen Vorbild, einer Plattform, auf der Medien durch Fälschungen gezielt in die Irre geführt werden sollen.
Spurensuche im Internet
Nun werden Vorwürfe laut, die Behörden hätten den Chateintrag zu schnell für echt befunden. Innenminister Rech ist zwar gewiss nicht für die Panne verantwortlich, befindet sich jetzt aber in einer misslichen Lage. Vor allem auch, weil die Bilder von der Pressekonferenz in Erinnerung bleiben, wo er den unter Chattern gängigen Begriff “lol” (steht für “laughing out loud”, deutsch: laut lachen), mit dem der fingierte Gesprächspartner die Aussagen des angeblichen Amokläufers kommentierte, ablesen musste und so unfreiwillig klar machte, dass ihm die Welt des Internets und der Chats dann doch sehr fremd ist.
Das Beispiel zeigt aber vor allem, wie schwierig es ist, dem Internet fundierte Erkenntnisse zu entlocken. Die Chronologie der Spurensuche im Internet am Tag des Amoklaufs: Etwa ab 10.30 Uhr gaben die Agenturen erste Eilmeldungen heraus. Um die Mittagszeit meldeten sich die ersten User über die webbasierten sozialen Netzwerke wie StudiVZ, Facebook, wer-kennt-wen oder Twitter. Ein junger Mann, der in der Nähe des Tatorts wohnt, schrieb ins Forum einer Gruppe im StudiVZ, die auch noch “Winnenden, Stadt der Spinnenden” heißt: “Der Täter ist bekannt. Ich hab’ noch nie so viel Polizei gesehen. Man, man…wer hätte das gedacht. Es kennen sich doch alle irgendwie in Winnenden. Das wird noch weite Kreise ziehen… leider.”
Googlen mit dem Klarnamen
Viele junge Leute, die zwar nicht in der unmittelbaren Umgebung leben, aber trotzdem ihr Mitgefühl ausdrücken wollten, meldeten sich zu Wort, wie dieser 22-Jährige: “Ich bin in Gedanken bei den Angehörigen der Toten. Ich wohne zwar in Sachsen, aber es macht einen mit betroffen. Ich hoffe, dass keiner von euch, oder die ihr kennt, direkt betroffen sind.” Die Internetseite der Albertville-Realschule war zu diesem Zeitpunkt schon längst gesperrt.
Im Online-Auftritt einer großen Tageszeitung war schon früh der volle Name des Amokläufers zu lesen. Alles weitere ließ sich schnell googeln: Der Täter spielte Tischtennis, wird auf einigen Ranglistenturnieren namentlich geführt. Fotos zeigen den Amokläufer als glücklichen Sieger eines Turniers mit Pokal in der Hand. Anhand des Vereinsnamens ließ sich auch der Wohnort des 17-Jährigen einkreisen. Die Suche im Telefonbuch spuckt zwei Treffer mit dem Familiennamen aus. Einer der Namen taucht im Zusammenhang mit einem Schützenverein auf: Es könnte der Vater des Täters sein, so wäre er als Jugendlicher so einfach an Schusswaffen gekommen. Später werden sich diese Hinweise bestätigen.
Bilder zuerst im Internet
In den Foren schossen die Spekulationen ins Kraut. Es wurden Links von angeblichen Profilen des Täters veröffentlicht. Auf dem Netzwerk MySpace gibt es das Profil eines gleichnamigen Jungen, sein Bild: Die Zeichnung einer Waffe, Geld und Blut im Hintergrund. Aber er kommt aus Hessen, nicht aus Baden-Württemberg, ist 18 Jahre alt und nicht 17. Ein junger Mann, der ein Profil auf Facebook hat und zufällig ein Namensvetter des Täters ist, wurde plötzlich als der Amokläufer von Winnenden bezeichnet. Das Foto zeigt jedoch einen deutlich älteren jungen Erwachsenen.
StudiVZ reagierte gegen 15 Uhr und sperrte einige Gruppen, zum Beispiel “Albertville-Realschule Winnenden”. Auf YouTube und per Links über Twitter wurden die paar Bilder veröffentlicht, die es vom Täter gibt, lange bevor sie in den Sondersendungen der Fernsehsender zu sehen waren.
Fragen bleiben offen
Die Online-Spurensuche zeigt: Das Internet liefert Informationen, leider auch falsche, viele Spekulationen, bietet Betroffenen und Mitfühlenden Raum, sich auszutauschen, Mitleid zu bekunden oder zu diskutieren. Aber viele Fragen bleiben offen.

Größe: 230 MB (Xvid) | Dauer: 29 Min |
Blutrache - Wenn Ehre mehr zählt als das Leben
Eingeschlossen hinter Stacheldraht und dicken Mauern fristen sie jahrelang ihr Dasein. Wagen sie sich trotzdem hinaus, riskieren sie ihr Leben: Die von der Blutrache bedrohten Männer und Knaben im Norden Albaniens.
Seit dem Ende des Kommunismus hat der Kanun, die mittelalterliche Gesetzessammlung, wieder Einfluss gefunden. Der Kanun, der besagt, dass die Seele eines Ermordeten erst dann zur Ruhe komme, wenn der Mörder getötet werde: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Unterdessen sind tausende Familien in tödliche Fehden verstrickt. ‚Reporter‘ zeigt die beklemmende Situation der bedrohten Familien und begleitet eine Schweizer Nonne bei ihrem Kampf gegen den archaischen Brauch.
(18.02.2009 / SF)

Größe: 233 MB (XviD) | Dauer: 00:26:02 |
Biography Channel - Larry Flynt
Larry Flynt sicherte sich einen Platz im allgemeinen Gedächtnis nicht nur durch seine pornografische Vorreiterrolle sondern auch dadurch, dass er immer für das Recht auf freie Meinungsäusserung eintrat.
(The Biography Channel)

Größe: 352 MB (XviD) | Dauer: 00:44:07 |
Black Block Productions - Anti-G8 Germany 2007 - We Rock You
From 2nd to 7th of june thousands protestest in Rostock and around Heiligendamm against the G8-summit in Germany. It’s documenting the blockades around Heiligendamm, the anti-war and migrant actiondays and the riots in Rostock - as well as the “anti-terror” razzias against G8-opposers in May and the ASEM-manifestation end of May. The whole video is underlayed with music from pop to rock.

Größe: 806 MB (MPEG1) | Dauer: 01:20:49 |
ZEITGEIST - Remastered
Der Film stellt die provokante Frage welche Gemeinsamkeiten Jesus Christus, der 11. September und die Federal Reserve Bank haben.
Dabei wird im ersten Teil des Films ausführlich auf die astrotheologischen Hintergründe und Mythen um die Figur Jesus Christus eingegangen und es stellen sich Gemeinsamkeiten mit Göttern anderer, teilweise viel älterer Kulturen heraus.
Der zweite Teil des Films widmet sich vorwiegend den Terroranschlägen des 11. September 2001, mit dem Versuch dieses Ereignis kritisch zu betrachten und es in einen Kontext mit anderen terroristischen Anschlägen zu bringen.
Im dritten Teil wird der Frage nachgegangen wer die Männer hinter dem Vorhang sind. So wird u.a. die Geschichte rund um die Entstehung des Zentralbankensystems der USA beleuchtet und es wird ein kritischer Blick auf wirtschaftliche und kriegerische Ereignisse des 20. Jahrhunderts geworfen. Der Film schließt mit der Entlarvung des vorherrschenden Zeitgeistes als gänzlich auf Angst basiert.

Größe: 700 MB (Xvid) | Dauer: 122 Min |
Europas neue Sklaven - Moldavien Ausverkauf einer Nation
Opfer von Menschenhändlern sind in Moldawien nicht nur junge, sexuell ausgebeutete Frauen, sondern auch Männer und Kinder, die zu Arbeitssklaven erniedrigt werden. Offizielle Zahlen gibt es kaum, doch Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration gehen von 800.000 Migranten aus - bei einer Gesamtbevölkerung von vier Millionen Menschen -, die Moldawien verlassen haben; davon sollen zwei Prozent Opfer von Menschenhändlern sein, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.Yvonne Debeaumarché berichtet, mit welchen Mitteln jeder Versuch, dieser schändlichen Praxis Einhalt zu gebieten, hintertrieben wird. Die Menschenhändler sind flexibel. Sie ändern ihre Routen und Ziele: Gestern belieferten sie den Balkan oder Italien, heute bedienen sie Kunden in der Türkei, auf Zypern oder in Dubai. Auch in der Wahl ihrer Methoden sind sie äusserst anpassungsfähig.Die Autorin begleitet Mitarbeiter der Internationalen Organisation für Migration (IOM) aus der Hauptstadt Chisinau (Kischinau). Sie wollen die Spur derjenigen verfolgen, die ins Ausland verschleppt worden sind. Ihr Auftrag: die Opfer der Menschenhändler zurück nach Hause zu holen, wo sie ihre Erlebnisse unter der Obhut geschulter Betreuer verarbeiten können. Die IOM arbeitet sehr eng mit UN-Organisationen zusammen. Sie ist eine der massgebenden weltweiten Hilfsorganisationen im Migrationsbereich.Ausserdem kommen in der Dokumentation die Opfer selbst zu Wort: Zu Hause schlägt ihnen oft Verachtung und Ablehnung entgegen, von der Gesellschaft werden sie verstossen. Ferner ein Anwalt, der um Gerechtigkeit für die Opfer kämpft, und Sozialarbeiter, die sich mit ihrer ganzen Kraft dafür einsetzen, den Zwangsarbeitern vor Ort zu helfen. - Europas neue Sklaven.

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 42 Min | Uploader: AraB
Tarnen, täuschen, abkassieren - Von Haustürgeschäften und Internet-Tricks
Dirk sehnt sich schon lange nach einer Frau. Eine Single-Börse im Internet verspricht die Lösung: Katja aus Russland winkt vom Monitor, blond und charmant. Doch ihre E-Mails sprechen schon bald weniger von Gefühlen, als von Geld: Katja bittet um Dirks Kontodaten. “Ich war einfach verliebt”, erzählt Dirk, “da habe ich schließlich meine Kontonummer preisgegeben.” Und schon füllt sich sein Konto: Beträge von einem angeblichen “Onkel”, die er nach Russland weiterleiten soll, damit ihn Katja endlich besuchen könne. Dirk hebt etwa 8000 Euro ab und zahlt sie bar auf Katjas Konto in Russland ein.
Das ist Geldwäsche - statt der heißgeliebten Katja aus dem Internet steht plötzlich die Staatsanwaltschaft auf der Matte. Was Dirk nicht ahnt: Eine russische Hackerbande hat nicht nur die attraktive Katja in einer Single-Börse platziert, sondern auch die Computer von unzähligen deutschen Online-Bankkunden mit Viren verseucht. Damit können die Täter nach Belieben abbuchen, brauchen aber noch einen “Finanzagenten”, der das fremde Geld entgegennimmt und nach Russland weiterleitet: den ahnungslosen Dirk.
Die ZDF.reportage von Mathias Welp erzählt von kriminellen Internetmaschen, aber auch von Tricks an der Haustür: Mit gewinnendem Lächeln klingelt ein Fremder bei Frau D. “Wollen Sie ein neues Garagentor? Das geht dann alles automatisch!” Die alleinstehende, alte Dame ist durchaus angetan. Zwar ist das neue Tor nicht ganz billig - etwa 7000 Euro für ein Plastikrollo, aber dafür geht es ja elektrisch. Außerdem hat Frau D. zu dieser Zeit noch gut gefüllte Bankkonten. Die alte Dame und ihr hilfreicher Besucher werden Freunde. Im Vertrauen auf vereinbarte Gegenleistungen gibt ihm die vermögende Seniorin mehrere Bankvollmachten und überschreibt schließlich sogar ihr Einfamilienhaus.
(07.12.2008 / ZDF)

Größe: 231 MB (XviD) | Dauer: 00:28:40 |
Politik ohne Volk - Gefahr für unsere Demokratie?
Laut Meinungsumfragen ist rund die Hälfte der Bundesbürger mit unserer Demokratie unzufrieden. Das Bedürfnis nach Veränderung wird vom Sozialabbau, dem Klimawandel und nicht zuletzt von der Wirtschaftskrise angetrieben. Von der Politik fühlen sich viele nicht mehr vertreten. Die sinkenden Wahlbeteiligungen zeigen deutlich den Verdruss an den Oberen.
Entfernen sich die Politiker von ihren Wählern und können die Wähler ihrerseits an den Verhältnissen überhaupt etwas ändern?
Politik ohne Volk Gefahr für unsere Demokratie? Anke Plättner diskutiert in der PHOENIX RUNDE mit Jobst Fiedler (Hertie School of Governance), Klaus Werner Lobo (Autor), Robin Mishra (Publizist) und Gerald Häfner (Sprecher von Mehr Demokratie e.V.).

Größe: 373 MB (Xvid) | Dauer: 43 min |
Der Zaun - G8 in Heiligendamm
“Ein 13 Kilometer langer Zaun soll den G8 Gipfel schützen!” - Diese Meldung ließ die Filmemacher Andreas Horn und Armin Marewski aufhorchen: Ein 13 Kilometer langer und 12,5 Millionen Euro teurer Zaun für ein dreitägiges Treffen? Wer soll hier von wem getrennt werden? Geht es um Sicherheit oder ist dieser Zaun vor allem ein Symbol? - Diesen Fragen sind sie in ihrem aktuell produzierten Dokumentarfilm nachgegangen.
(14.10.2007 / 3sat)

Größe: 699 MB (XviD) | Dauer: 01:11:15 |