Mongolei die Karawane - 02/04 - Leben wie die Nomaden
Über zwei Wochen sind die beiden Karawanen nun unterwegs, haben die ersten 200 Kilometer ihrer Reise hinter sich. Die anfängliche Euphorie legt sich langsam. Die Teilnehmer beginnen zu begreifen, was es heißt, wie Nomaden zu leben. In den Bergen im Norden haben die Yaks Probleme. Seit Tagen scheuern die schweren Lastkarren, die sie ziehen müssen, ihre Nacken wund. Taiwan, Chef und Besitzer der Tiere, beschließt, sie auszutauschen. Sie sind seine Existenzgrundlage. Hoch im Norden preschen riesige Herden von Wildpferden durch die endlose Steppe. Der Anblick ist atemberaubend für die deutschen Nomaden auf Zeit und reichlicher Lohn für den anstrengenden Fußmarsch durchs Gebirge. Seit den Zeiten Dschingis Khans sind Pferde der ganze Stolz der Mongolen. Ein altes Sprichwort sagt: “Ein Mann ohne Pferd ist wie ein Vogel ohne Flügel”. Schon mit zwei Jahren werden Kinder dort das erste Mal aufs Pferd gesetzt. Auch die Südkarawane erlebt das Nomadenleben hautnah: Arndt soll eine Ziege schlachten - auf mongolische Art. Dabei stößt der sonst so selbstbewusste Mann aus dem Ruhrgebiet ganz unerwartet an seine Grenzen. Panik liegt in seiner Stimme, als er einen der mongolischen Begleiter bittet, die Arbeit für ihn zu Ende zu bringen. Das ganze Südteam ist dabei, als Norman zu seinem ersten Ringkampf mit Einheimischen antritt. Für die Nachfahren des großen Khans ist der Ringkampf Volkssport Nummer 1. Der weitgereiste ostdeutsche Bankangestellte wird von den Top-Athleten der Provinz wieder und wieder aufs Kreuz gelegt - zum großen Vergnügen des einheimischen Publikums. Doch aufgeben, das kommt für ihn nicht in Frage. Am Ende kann auch er jubeln.
Im zweiten Teil der vierteiligen Reisedokumentation lernen die zwei Karawanen das Nomadenleben kennen.
Reisedokumentation von Thomas Radler und Volker Schmidt
(Erstsendung Montag, den 27.10.2008, 3Sat)

Größe: 350 MB (XviD) | Dauer: 43 min. |
Zu Tisch in Europa und weltweit - 05/19 - Auf La Reunion
Eine kulinarische Reise durch 19 Regionen der Welt! Es wird gelebt und gekocht…
Europa wächst zusammen - nicht nur politisch, auch kulinarisch. Die Sendung “Zu Tisch in …” des europäischen Kulturkanals arte ist diesem Trend auf der Spur. “Zu Tisch in …” setzt sich von gängigen Kochsendungen mit ihrer sterilen Studioatmosphäre ab. “Zu Tisch in …” macht sinnlich erfahrbar, was die Küche der Menschen in ihrer Region bietet. Ob Bauern, Wirte, Winzer oder einfache Köche: Die Kamera begleitet sie, wenn geerntet, gekauft, gekocht und gefeiert wird, wenn zubereitet und genossen wird, was Acker, Weiden und Fischgründe hergeben…

Größe: 233 MB (XviD) | Dauer: 25 min. |
Zu Tisch in Europa und weltweit - 04/19 - In Suedalgerien
Eine kulinarische Reise durch 19 Regionen der Welt! Es wird gelebt und gekocht…
Europa wächst zusammen - nicht nur politisch, auch kulinarisch. Die Sendung “Zu Tisch in …” des europäischen Kulturkanals arte ist diesem Trend auf der Spur. “Zu Tisch in …” setzt sich von gängigen Kochsendungen mit ihrer sterilen Studioatmosphäre ab. “Zu Tisch in …” macht sinnlich erfahrbar, was die Küche der Menschen in ihrer Region bietet. Ob Bauern, Wirte, Winzer oder einfache Köche: Die Kamera begleitet sie, wenn geerntet, gekauft, gekocht und gefeiert wird, wenn zubereitet und genossen wird, was Acker, Weiden und Fischgründe hergeben…

Größe: 233 MB (XviD) | Dauer: 25 min. |
Mongolei die Karawane - 01/04 - Aufbruch in eine fremde
Sechs Frauen und sechs Männer aus allen Teilen Deutschlands, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: von der Herzchirurgin über die professionelle Märchenerzählerin bis zum Hartz-IV-Empfänger. Gemeinsam mit ihren mongolischen Begleitern gehen die zwölf Deutschen auf ihre bisher größte Reise: Zehn Wochen lang durchqueren sie die Mongolei auf uralten Handelsrouten und bringen dabei 720 Kilometer hinter sich, größtenteils zu Fuß. Sechs Teilnehmer starten das Abenteuer Mongolei mit ihren sieben mongolischen Begleitern und 15 Kamelen in der Wüste Gobi. Die Sanddüne von Khongorin flirrt bei 40 Grad Hitze. Nach einer herzlichen Begrüßung beginnt der Aufbau der Jurten, der traditionellen Zelte der Nomaden, - zum ersten Mal. Im Norden, dicht an der russischen Grenze, startet die zweite Karawane: Die sechs Deutschen und ihre mongolischen Begleiter sind mit Yaks unterwegs. Das erste Camp liegt an einem der schönsten Flecken der Mongolei, dem Khovsgol See. Noch Anfang Juni ist er mit Eis bedeckt, und nachts fällt das Thermometer regelmäßig unter den Gefrierpunkt. Nicht die Menschen bestimmen den Rhythmus des Reisens, sondern das harsche Klima und die Gesundheit der Tiere. Übernachtetwird gemeinsam in der Jurte. Beide Karawanen eint das große Ziel: durchhalten und ankommen in Karakorum, Zentrum des einstigen Weltreichs von Dschingis Khan. Und beide Karawanen sind mit landestypischen Waren ausgestattet: Lederstiefel und Seide, Holzsättel und Seife. Alles muss im Verlauf der Reise gegen Lebensmittel getauscht werden.
Im ersten Teil der vierteiligen Reisedokumentation von Thomas Radler und Volker Schmidt brechen die zwei Karawanen in die fremde Welt auf.
Reisedokumentation von Thomas Radler und Volker Schmidt
(Erstsendung 29.11.2005, 3Sat)

Größe: 350 MB (XviD) | Dauer: 43 min. |
Tarnen, täuschen, abkassieren - Von Haustürgeschäften und Internet-Tricks
Dirk sehnt sich schon lange nach einer Frau. Eine Single-Börse im Internet verspricht die Lösung: Katja aus Russland winkt vom Monitor, blond und charmant. Doch ihre E-Mails sprechen schon bald weniger von Gefühlen, als von Geld: Katja bittet um Dirks Kontodaten. “Ich war einfach verliebt”, erzählt Dirk, “da habe ich schließlich meine Kontonummer preisgegeben.” Und schon füllt sich sein Konto: Beträge von einem angeblichen “Onkel”, die er nach Russland weiterleiten soll, damit ihn Katja endlich besuchen könne. Dirk hebt etwa 8000 Euro ab und zahlt sie bar auf Katjas Konto in Russland ein.
Das ist Geldwäsche - statt der heißgeliebten Katja aus dem Internet steht plötzlich die Staatsanwaltschaft auf der Matte. Was Dirk nicht ahnt: Eine russische Hackerbande hat nicht nur die attraktive Katja in einer Single-Börse platziert, sondern auch die Computer von unzähligen deutschen Online-Bankkunden mit Viren verseucht. Damit können die Täter nach Belieben abbuchen, brauchen aber noch einen “Finanzagenten”, der das fremde Geld entgegennimmt und nach Russland weiterleitet: den ahnungslosen Dirk.
Die ZDF.reportage von Mathias Welp erzählt von kriminellen Internetmaschen, aber auch von Tricks an der Haustür: Mit gewinnendem Lächeln klingelt ein Fremder bei Frau D. “Wollen Sie ein neues Garagentor? Das geht dann alles automatisch!” Die alleinstehende, alte Dame ist durchaus angetan. Zwar ist das neue Tor nicht ganz billig - etwa 7000 Euro für ein Plastikrollo, aber dafür geht es ja elektrisch. Außerdem hat Frau D. zu dieser Zeit noch gut gefüllte Bankkonten. Die alte Dame und ihr hilfreicher Besucher werden Freunde. Im Vertrauen auf vereinbarte Gegenleistungen gibt ihm die vermögende Seniorin mehrere Bankvollmachten und überschreibt schließlich sogar ihr Einfamilienhaus.
(07.12.2008 / ZDF)

Größe: 231 MB (XviD) | Dauer: 00:28:40 |
Zu Tisch in Europa und weltweit - 03/19 - In der Provence
Eine kulinarische Reise durch 19 Regionen der Welt! Es wird gelebt und gekocht…
Europa wächst zusammen - nicht nur politisch, auch kulinarisch. Die Sendung “Zu Tisch in …” des europäischen Kulturkanals arte ist diesem Trend auf der Spur. “Zu Tisch in …” setzt sich von gängigen Kochsendungen mit ihrer sterilen Studioatmosphäre ab. “Zu Tisch in …” macht sinnlich erfahrbar, was die Küche der Menschen in ihrer Region bietet. Ob Bauern, Wirte, Winzer oder einfache Köche: Die Kamera begleitet sie, wenn geerntet, gekauft, gekocht und gefeiert wird, wenn zubereitet und genossen wird, was Acker, Weiden und Fischgründe hergeben…

Größe: 233 MB (XviD) | Dauer: 25 min. |
Burkina Faso - Madame Fantas Kampf gegen den Klimawandel
In Bouloye in Burkina Faso leben über 300 Familien, und wie alle Menschen am Sahel leiden sie unter den Folgen des Klimawandels. Madame Fanta betreut mehrere Dörfer, auch Bouloye, und vermittelt Wissen über nachhaltigen Landbau, Wirtschaft und Entwicklung. Unter ihrer Anleitung entstehen neue Bewässerungssysteme und Gemüsegärten in der Wüste.: Petra Schulz über die Arbeit von Madame Fanta. Mit Handy und Moped knattert Madame Fanta durch die Hirsefelder. Sie ist auf dem Weg nach Bouloye, wo die Frauen des Dorfs sie vor ihren traditionellen Rundhütten erwarten. Über 300 Familien leben dort, und wie alle Menschen am Sahel leiden sie unter den Folgen des Klimawandels. Seit Jahrzehnten fallen die Niederschläge in dem kleinen Wüstenstaat immer unregelmäßiger. Eingestürzte Erdhütten, zerstörte Brücken und Straßen zeugen von der zerstörerischen Kraft der aus dem Gleichgewicht geratenen Natur: Monatelang fällt kein Tropfen Regen, dann kommt der Niederschlag mit solcher Gewalt, dass er alles mit sich fortreißt. Die Folge: Die Menschen in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt, kämpfen beständig gegen Hunger, Mangelernährung und Tod. Ganze Dörfer werden von Wanderdünen begraben, der wenige fruchtbare Boden versandet. Fanta ist eine gefragte Frau. Als “Animatrice” betreut sie zahlreiche Dörfer in der Region und vermittelt Wissen über nachhaltigen Landbau, Wirtschaft und Entwicklung. Unter ihrer Anleitung werden neue Bewässerungssysteme gebaut und Gemüsegärten in der Wüste angelegt, werden Fraueninitiativen, Sparclubs und Getreidebanken gegründet, neue Existenzen aufgebaut und Alphabetisierungsprogramme ins Leben gerufen. Madame Fantas Ziel: In zehn Jahren soll die Wüste rund um Dori in einen blühenden und ertragreichen Garten Eden verwandelt werden. Petra Schulz stellt die Arbeit von Madame Fanta vor und begleitet sie in ihrem Alltag.
(18.01.2009 / 3sat)

Größe: 232 MB (XviD) | Dauer: 00:28:33 |
Kinder des Propheten - Das Fest des Blutes
Die Dokumentation “Kinder des Propheten” begleitet vier Gruppen von ProtagonistInnen in Teheran während des schiitischen Trauerfests Moharram, bei dem alljährlich dem Todestag von Imam Hossein, des Enkelsohns des Propheten Mohammad gedacht wird. Der Märtyrertod Hosseins im Jahr 680 ist der Gründungsmythos im kulturellen Gedächtnis der Schiiten. Im Iran, dem einzigen Land mit über 90 Prozent Schiiten, wird Moharram im großen Stil mit farbenprächtigen Prozessionen, Passionspielen und massenhaften Selbstgeißelungszeremonien begangen.

Größe: 525 MB (Xvid) | Dauer: 51 min |
Bilder einer Landschaft - Das Fürstentum Liechtenstein
Über den Zwergstaat Liechtenstein sind gemeinhin nur Klischees im Umlauf: “Paradies für Steuerflüchtige” oder “Land der Briefkastenfirmen und Sonderbriefmarken”. Dieses besondere Land aber, zwischen der Schweiz und Österreich gelegen, hat vom Alpenrhein bis in die Gipfelregionen der Zweieinhalbtausender auf 17.000 Hektar Fläche zahlreiche geschichtliche, kulturelle und landschaftliche Besonderheiten zu bieten. Auf einer Wanderung auf historischen Wegen, vorbei an den Zeugnissen früher christlicher Mission, der Besiedlung durch die Walser, hinauf durch Wein- und Obstgärten in die Bergwelt, erschließt sich den Besuchern ein zwar kleines, aber komplettes Land. Staatsoberhaupt Fürst Hans-Adam II. empfängt das Filmteam in seinem Schloss und legt seine Vorstellungen über die Zukunft Liechtensteins dar. Und einige Bürger Liechtensteins, die gleichzeitig noch Untertanen sind, beeindrucken mit außergewöhnlichen handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten.
(23.01.2009 / phoenix)

Größe: 349 MB (XviD) | Dauer: 00:42:56 |
Mit offenen Karten - Weltwirtschaftsgeographie
Die Funktionsweise der heutigen Weltwirtschaft beruht auf Handelsströmen, Kapitalbewegungen, Personenverkehr und Vernetzung. Diese Zusammenhänge zu verstehen ermöglicht eine bessere Einschätzung der weltweiten Kräfteverhältnisse.
(07.04.2004 / arte)

Größe: 50 MB (DivX) | Dauer: 00:10:38 |