Die Eylandt Recherche
Am 5. Juni 2007 erhält der New Yorker Rechtsanwalt William Singer einige persönliche Dinge aus dem Nachlass seiner kurz zuvor verstorbenen Schwester. Dort findet er auch drei Briefe, die ihn zunächst am Verstand seiner deutschen Verwandten Josefine Eylandt zweifeln lässt, beschreiben sie doch, dass sie gemeinsam mit ihrer Familie über Jahrzehnte Personen in ihrem Keller versteckt haben will.
Die ersten Recherchen lassen jedoch schnell den Verdacht aufkommen, dass hinter den Briefen eine reale Geschichte verborgen ist. Singer beauftragt einen deutschen Privatermittler, der Sache auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit dem Duisburger Lokaljournalisten Karsten Vüllings recherchiert er die Hintergründe zu den Schreiben von Josefine Eylandt und sammelt Indizien, die darauf hinweisen, dass die Familie Eylandt über viele Jahrzehnte drei Gäste aus einer anderen Welt beherbergt hat.

Größe: 700 MB (Xvid) | Dauer: 82 Min |
Der Zweite Weltkrieg Europa in Flammen - Folge 1 - Das Dritte Reich Entstehung und Macht
Das große authentische Filmwerk über den 2. Weltkrieg mit einmaligen Originalaufnahmen, beginnend mit Hitlers Machtergreifung, über die Kriege in Europa, bis hin zum Untergang des 3. Reiches.

Größe: 350 MB (XviD) | Dauer: 43 min |
Unser Krieg: Der unbekannte Krieg - Teil 1 - So schlimm wirds schon nicht werden
Unbekannter Alltag und unbekannter Krieg. Das Dritte Reich und die fruehen Nachkriegsjahre, gesehen durch die Kameraobjektive seiner Buerger und seiner Opfer. Unser Krieg zeigt Aufnahmen von Amateurfilmern und praesentiert ihre privaten Filmtagebuecher von 1933 bis 1945. Bilder jenseits von Propaganda und Woschenschau, authentisch und unzensiert, Aufnahmen, die nie zur Veroeffentlichung gedacht waren.
Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 49 min |
Krieg der Spione - 02/11 - Das Dritte Reich
Kenntnisreich und detailiert wird ueber die Gruendung und Entwicklung von verdeckt arbeitenden Behoerden berichtet. Teil zwei befasst sich mit Nazi-Deutschland und der Zusammenarbeit zwischen der Gestapo und dem sowjetischen Geheimdiensten von 1933 bis 1945.

Größe: 350 MB (XviD) | Dauer: 43 min. |
ZEITGEIST - Remastered
Der Film stellt die provokante Frage welche Gemeinsamkeiten Jesus Christus, der 11. September und die Federal Reserve Bank haben.
Dabei wird im ersten Teil des Films ausführlich auf die astrotheologischen Hintergründe und Mythen um die Figur Jesus Christus eingegangen und es stellen sich Gemeinsamkeiten mit Göttern anderer, teilweise viel älterer Kulturen heraus.
Der zweite Teil des Films widmet sich vorwiegend den Terroranschlägen des 11. September 2001, mit dem Versuch dieses Ereignis kritisch zu betrachten und es in einen Kontext mit anderen terroristischen Anschlägen zu bringen.
Im dritten Teil wird der Frage nachgegangen wer die Männer hinter dem Vorhang sind. So wird u.a. die Geschichte rund um die Entstehung des Zentralbankensystems der USA beleuchtet und es wird ein kritischer Blick auf wirtschaftliche und kriegerische Ereignisse des 20. Jahrhunderts geworfen. Der Film schließt mit der Entlarvung des vorherrschenden Zeitgeistes als gänzlich auf Angst basiert.

Größe: 700 MB (Xvid) | Dauer: 122 Min |
Warum sie Hitler waehlten - Bekenntnisse von NSDAP-Jungwaehlern Teil 2
Seit über 70 Jahren wird gerätselt, warum gerade die Jungwähler, die 1933 zum ersten Mal an die Wahlurne gehen durften, ihr Kreuz bei der Partei Adolf Hitlers machten und so erheblich mit dazu beitrugen, daß bei den letzten Reichstagswahlen im Deutschen reich am 5. März 1933 die NSDAP als klarer Wahlsieger hervorging.
In der zweiteiligen Dokumentation kamen die Jung- und Erstwähler von damals zum ersten und einzigen Mal im deutschen Fernsehen selbst zu Wort: Es ist kein Film über sie, sondern ein Film von und mit ihnen. Ungeschminkt berichten sie in der Rückschau ihrer Erinnerungen über den Niedergang der Weimarer Republik und über die Chancen, die sie sich aus ihrer damaligen Sicht durch die Wahl der NSDAP erhofften. Dabei spielen die Innen- und Wirtschaftspolitik mit der hohen Arbeitslosigkeit auf der einen und das als „nationale Schande“ empfundene Versailler Diktat mit seinen zahlreichen Gebietsabtrennungen und hohen Reparationsleistungen auf der anderen Seite entscheidende Rollen.
Während sich der erste Teil mit den Reichstagswahlen am 5.März 1933 befaßt, wendet sich der zweite Teil der Frage zu, warum die Wähler sich nach fünf Jahren Regierungszeit der NSDAP bei der Volksabstimmung anläßlich des Anschlusses Österreichs am 10.April 1938, bei der es auch um ein Votum über die ersten Jahre der Herrschaft Hitlers im Deutschen Reich ging, wieder mit hoher Mehrheit für die Nationalsozialisten entschieden.

Größe: 525 MB (XviD) | Dauer: 52 min. |
Als die Synagogen brannten - Die Novemberpogrome 1938
Genau 70 Jahre sind vergangen seit den Novemberpogromen 1938. Sie sind eine der zentralen Wegmarken des Völkermords. Waren die Juden in Deutschland seit der Machtübernahme bereits systematisch ausgegrenzt und ausgeplündert worden, so zeigte sich in der sogenannten “Kristallnacht” offen das mörderische Gesicht der Hitlerdiktatur. Am 9. und 10. November 1938 brannten in ganz Deutschland rund 400 Synagogen, SA-Männer verwüsteten 7.000 jüdische Geschäfte. Mehr als 90 Menschen wurden vom Mob ermordet, etwa 600 begingen Selbstmord.
Antisemitische Gewalt in Deutschland
Mehr als 26.000 Männer wurden - angeblich zu ihrem eigenen Schutz - in Konzentrationslager verschleppt und dort misshandelt. Spontane Aktionen aufgebrachter Bürger seien es gewesen, behaupteten die Nazis, als sich ein Proteststurm im Ausland erhob, tatsächlich war es der Höhepunkt einer staatlich gelenkten Welle antisemitischer Gewalt in Deutschland.
Zeitzeuge Josef Ofer
Autor und Regisseur Michael Kloft hat für seine NDR Dokumentation kaum bekanntes Material und Fotos gefunden und Zeitzeugen befragt, die heute noch die damaligen schrecklichen Ereignisse vor Augen haben. Da ist zum Beispiel Josef Ofer: Er wurde als Josef Oppenheimer in Kitzingen am Main geboren und erlebte dort die dramatischen Ereignisse. Sein Vater war Toraschreiber, die Familie orthodoxe Juden, die sich als Deutsche fühlten.
Flucht nach Frankreich
Am Morgen des 10. November wurde die Synagoge angezündet, danach versuchten aufgebrachte Bürger, das Haus der Oppenheimers zu stürmen. Die Familie verbarrikadierte sich in der Mansarde und fürchtete um ihr Leben. Josef flüchtete bald darauf nach Frankreich und überlebte im Versteck. Seine Eltern und seine Schwester wurden in Belzec ermordet. 1946 emigrierte er nach Palästina und ist nie wieder nach Deutschland zurückgekehrt.
Ausstrahlung am 05.11.2008 um 22:45 Uhr auf ARD

Größe: 350 MB (XviD) | Dauer: 43 min. |
Menschliches Versagen
Was man beschönigend die “Arisierung” nennt, ist in Wahrheit einer der größten Raubzüge des 20. Jahrhunderts, begangen an einem Teil der eigenen Bevölkerung. Regisseur Michael Verhoeven hat jüdische Zeitzeugen ausfindig gemacht, die die Beraubung miterlebt haben.
Das Ende des Holocaust, die brutale Auslöschung von Millionen von Menschenleben, ist – zumindest in seinen wichtigsten Fakten – bekannt. Viel weniger dokumentiert und bis heute viel weniger vorstellbar sind die Anfänge des Verbrechens mitten in einer “normalen” Gesellschaft. In seinem Film “Menschliches Versagen” geht der renommierte, vielfach preisgekrönte Autor und Regisseur Michael Verhoeven daran, anhand der konkreten Geschichten von Betroffenen den Vorgang der Ausgrenzung, Entrechtung, Enteignung und schließlich Deportation der jüdischen Mitbürger aufzuzeigen.
Der zentrale Themenbereich des Filmes ist die so genannte “Arisierung” von jüdischem Eigentum und Vermögen, die vollständige Ausraubung der jüdischen Bevölkerung – die nach dem Krieg durch Rückerstattung oder Schadensersatz nur zu einem geringen Prozentsatz “wieder gut” gemacht worden ist. Michael Verhoevens Film wirft die beunruhigende und bis heute beschämende Frage auf, in welchem Ausmaß die zivile Bevölkerung in Nazi-Deutschland zum Profiteur der systematischen Beraubung der jüdischen Bevölkerung in Deutschland und in den besetzten Ländern geworden ist.
Zu Wort kommen Zeitzeugen wie die 1925 in München geborene Bea Green, geborene Siegel, 1939 von ihren Eltern auf einen Kindertransport nach England geschickt, Edgar Feuchtwanger, Jahrgang 1924, der Neffe des Schriftstellers Lion Feuchtwanger, oder die Kölnerin Vera Treplin, die Theresienstadt überlebte und heute als Psychotherapeutin arbeitet.
Auskunft über den Prozess der “Arisierung” – über die behördlich gesteuerte und bürokratische Abwicklung der Enteignung und der Deportationen und über den Profit, den der Staat und die nichtjüdische Bevölkerung daraus ziehen - geben unter anderem der Holocaust-Kenner, Historiker, Autor und Journalist Götz Aly, dessen kontrovers diskutierte Untersuchung “Hitlers Volksstaat” (2005) die Diskussion um die Arisierung und die Mittäter- und Mitwisserschaft der deutschen Bevölkerung entscheidend anstieß, Dr. Andreas Heusler, Leiter der Abteilung für Jüdische Geschichte im Stadtarchiv München und die Holocaust-Expertin Cornelia Muggenthaler aus Ancona.
Michael Verhoeven zu seinem Film: “Der Film soll keine Schuldzuweisung sein. Vielmehr ist es das Ziel unseres Films, einen Diskurs in diesem Land zu diesem lang verschwiegenen Thema zwischen den Generationen zu fördern und Antworten auf Fragen zu finden, die die Kriegsgeneration aufgrund jahrzehntelangen Schweigens nicht gelöst, sondern nur an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben hat.”

Größe: 700 MB (Xvid) | Dauer: 90 min |
Die Reichskristallnacht
Sie markiert den Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung der deutschen Juden zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust an den europäischen Juden im Machtbereich der Nationalsozialisten mündet. Die so genannte “Reichskristallnacht”. Am Abend des 9. November 1938 verwüsten staatlich organisierte Truppen in Zivil als Reaktion auf die angebliche Ermordung des deutschen Beamten von Rath in Berlin jüdische Geschäfte und Wohnungen. Synagogen brennen. Hunderte von Juden werden ermordet. 30 000 werden fest genommen und in Konzentrationslager gebracht.
Montag, 18.08.2008, 22:03 Uhr, n-tv

Größe: 350 MB (XviD) | Dauer: 41 min. |
Jugend unterm Hakenkreuz
Die Hoffnung, endlich einen Beruf erlernen zu dürfen und sich richtig satt essen zu können, die Geborgenheit einer Gemeinschaft, die Faszination von Technik und Uniform: Das alles war für viele Anlass genug, sich freiwillig zur Hitlerjugend zu melden. Die jungen Burschen träumten davon, Helden zu sein und im “Blitzkrieg” die Welt zu erobern. So meldete sich ein unehelicher Sohn eines Wiener Baumeisters freiwillig “als jüngster Soldat des Reiches” zur Waffen-SS, und ein junger Kärntner slowenischer Abstammung glaubte, er könne nur dann gesellschaftlich aufsteigen, wenn er Deutscher würde. Der Generationenkonflikt war vorprogrammiert: Vor dem strammen BDM-Mädchen Hildegard S. zitterten die eigenen Eltern.
Elisabeth T. Spira porträtiert in ihrer Reihe “Alltagsgeschichten” die Generation, die von Hitlers Nationalsozialismus um ihre Jugend betrogen wurde: die “Jugend unterm Hakenkreuz”. Wie haben die zwischen 1920 und 1930 geborenen Österreicher das NS-Regime erlebt, lautet eine der Fragen, der Elisabeth T. Spira in Gesprächen mit Zeitzeugen und Betroffenen nachgeht.
Film von Elizabeth T. Spira - Erstsendung 23.10.1987 (3Sat)

Größe: 525 MB (XviD) | Dauer: 60 min. |