Deutsche in Amerika E04 Ein Volk wird unsichtbar (PressTV)

Abgelegt in Späte Neuzeit (1900 - 2000), Zeitgeschichte | wong it! von doku am 4 Dezember 2008 Rezensionen (0)
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TV

Deutschland 1937: Der 16-jährige Max Ebel, ein bekennender Antifaschist, wird von Hitlerjungen bedroht und mit einem Messer verletzt. Die Lage in Deutschland wird für ihn lebensgefährlich. Er beschließt, zu seinem Vater nach Boston zu fliehen.

Die Deutsch-Amerikaner bilden zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der wichtigsten ethnischen Gruppen in Wirtschaft, Finanzen, Bildung, Forschung und Landwirtschaft. Mit Sorge wendet sich ihr Blick jetzt auf die alte Heimat. Der Zweite Weltkrieg bedroht auch sie, denn Anti-Deutsche Propaganda heizt die Kriegsstimmung an und sorgt in Amerika für Intoleranz und Hass.

Es sind die gleichen Muster, die schon während des Ersten Weltkriegs Deutsch-Amerikaner unter Druck setzten: Alles Deutsche wird aus der amerikanischen Sprache verbannt. Deutsche Namen werden amerikanisiert, deutsche Kultur verschwindet aus dem öffentlichen Leben. Während beider Welkkriege versuchen die Deutsch-Amerikaner ihre Identität zu verbergen. Viele werden als Spione verdächtigt - so auch Max Ebel, der sich in Amerika freiwillig zum Kriegsdienst meldete, aber wegen seiner Mutter dort nicht in Europa eingesetzt werden möchte. Das wird ihm zum Verhängnis. Er wird, verhaftet und für viele Monate interniert.

Erschütterndes Tagebuch
Die USA legen erstmals in ihrer Geschichte Einwanderungsquoten fest, seit die Massenflucht aus Europa Amerika erreicht hat. Das renommierte jüdische Ärzteehepaar Nathorff aus Berlin hat Glück und darf bleiben. Beinahe mittellos kommen sie in New York an, das sich rasant zum größten Flüchtlingslager der USA entwickelt.

Hertha Nathorff, einst gefeierte Leiterin einer Kinderklinik in Berlin, hat das Drama ihrer Vertreibung in einem erschütterndem Tagebuch aufgezeichnet. In New York muss die Chefärztin als Putzfrau und Barpianistin jobben, finanziert ihrem Mann das Studium und darf selbst in Amerika nicht als Ärztin praktizieren. In den 90er Jahren stirbt sie, verarmt und verbittert, in New York.
Nach Kriegsende dauert es noch Jahrzehnte bis sich das Verhältnis zu den Deutsch-Amerikanern normalisiert. Heute sind sie vollkommen im “Meltingpot” aufgegangen. Auch Max Ebel lebt heute noch in New Hampshire.

Größe: 350 MB (XviD) | Dauer: 43 minutes |

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Heimat in der Fremde - Türken in Deutschland

Abgelegt in Gesellschaft | wong it! von doku am 3 Dezember 2008 Rezensionen (0)

Den Rap „Denkmal“ hat die Kölner Gruppe „Microphone Mafia“ ihren Vätern gewidmet – und stellvertretend der ganzen ersten Generation so genannter Gastarbeiter, die seit Mitte der 1950er Jahre nach Deutschland kamen.
Deutschland – Wirtschaftswunderland: Der wirtschaftliche und soziale Wiederaufstieg Westdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg wäre ohne die Mithilfe ausländischer Arbeitskräfte nicht möglich gewesen. 1961 unterzeichnet – nach Italien, Spanien und Griechenland – die Türkei einen Anwerbevertrag mit der Bundesregierung. Bereits im Oktober 1961 kommen die ersten Türken an – bis heute stellen sie die größte Gruppe der Migranten in Deutschland. Der Film legt den Schwerpunkt auf die Anfänge der türkischen Einwanderung und porträtiert zwei Familien der „ersten Generation“.

Größe: 270 MB (Xvid) | Dauer: 00:26:47 | Uploader: AraB

Next World - Das Leben von morgen - Ewige Gesundheit (NVA)

Abgelegt in Medizin, Wissenschaft | wong it! von doku am 3 Dezember 2008 Rezensionen (0)
Release: Next.World-Das.Leben.von.morgen.E01.Ewige.Gesundheit.GERMAN.DOKU.dTV.XViD-N
VA

Die Dokumentarreihe gibt dem Zuschauer eine Vorstellung davon wie das Leben in der Zukunft aussehen koumlnnte. In der Auftaktepisode werden die Aussichten auf ein laumlngeres und gesuumlnderes Leben dargelegt bedingt durch rasante Fortschritte in der medizinischen Entwicklung.

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 45 Min. |

Heimat in der Fremde - Marokkaner in Belgien

Abgelegt in Gesellschaft | wong it! von doku am 3 Dezember 2008 Rezensionen (0)

Die Marokkaner sind eine der größten ausländischen Bevölkerungsgruppen in Belgien. Viele Einwanderer der ersten Generation kämpften im Zweiten Weltkrieg an der Seite der Alliierten gegen Hitler-Deutschland und blieben danach in Europa. In den 70er Jahren kam eine zweite Welle marokkanischer Immigranten auf der Suche nach Arbeit nach Belgien. Heute wollen immer mehr junge Einwanderer politisch etwas bewegen. Der Film begleitet die Abgeordnete Souad Razzouk, die 2004 ins Brüsseler Regionalparlament gewählt wurde und sich vor allem für die Belange der Frauen einsetzt.

Größe: 270 MB (Xvid) | Dauer: 00:26:47 | Uploader: AraB

Die großen Kriminalfälle - Jakob von Metzler - Tod eines Bankiersohns

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Release: Die großen Kriminalfälle - Jakob von Metzler-Tod eines Bankiersohns - Ger
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Kaum ein Verbrechen der vergangenen Jahre hat die Nation so bewegt wie die Entführung und Ermordung des Bankiersohns Jakob von Metzler. Das Opfer: Ein elfjähriger Junge mit einnehmendem Lachen, fröhlich, aufgeweckt, beliebt bei seinen Mitschülern und Lehrern. Der Täter: Magnus Gäfgen, ein 27 Jahre alter Jurastudent kurz vor dem Examen. Ein junger Mann, der sich jahrelang in seiner katholischen Gemeinde rührend in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert hat, der als höflich und hilfsbereit galt. Wie konnte es dazu kommen, dass dieser überdurchschnittlich intelligente Student ein kleines Kind ermordet. Ein Kind, das er kannte. Sechs Jahre nach dem Verbrechen begibt sich hr-Autor Philipp Engel auf Spurensuche…

Größe: 700 MB (Xvid) | Dauer: 00:44:00 | Uploader: AraB

8mm Liebe (GEO)

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Für “8mm Liebe” haben die Filmemacherinnen Friederike Schlumborn und Adama Ulrich zahlreiche Amateurfilme gesichtet und zu einem Dokumentarfilm aus dem Epizentrum der Leidenschaft zusammengestellt. Die Bilder, entstanden von den 30er Jahren bis heute, dokumentieren den Wandel von Moral und gesellschaftlichen Tabus, aber sie erzählen auch die - sehr unterschiedlichen - Geschichten von Verliebten.

Ein Liebespaar am Strand. Sebastian und Lisa drehen sich ekstatisch um die eigene Achse. Sebastian rennt mit offenen Armen auf die 8mm-Kamera zu, Lisa strahlt vor Glück. Dann küssen sie sich, rennen nackt in die Wellen. - Szenen einer Liebe, wie sie heutzutage von vielen verliebten Hobbyfilmern auf der ganzen Welt festgehalten werden.

Liebes-Filme, die sich aber sehr unterscheiden von dem, wie sich die Generation der Eltern und Großeltern filmte. Wie hängen jene Bilder, die wir uns von unserer Liebe machen, vom Zeitgeist der jeweiligen Epoche ab? Von Moral, sozialem Status, gesellschaftlichem Umfeld? Und natürlich vom jeweiligen Partner und dem individuellen Liebesglück?
“8mm Liebe” ist eine Zusammenschau intimer Amateurfilme quer durch das letzte Jahrhundert. Angefangen in den 30er Jahren, als zumeist der Mann die Kamera bediente und bestenfalls sehr private Tabubrüche dokumentierte, bis ins 21. Jahrhundert, in dem Frauen und Männer die Höhepunkte ihrer Liebesakte im Internet zur Schau stellen.

Wovon lassen sich die Amateurfilmer inspirieren? Was wurde und was wird gedreht und was grundsätzlich nicht? Welche Grenzen und Tabus existieren? Erzählt werden Geschichten von Verliebten aus Deutschland, Tschechien, Frankreich und aus der ehemaligen DDR.

Größe: 700 MB (Xvid) | Dauer: 01:15:11 |

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Jung. Sorglos. HIV-Positiv - AIDS und der neue Leichtsinn (PressTV)

Abgelegt in Gesellschaft, Medizin, Wissenschaft | wong it! von doku am 3 Dezember 2008 Rezensionen (0)
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Robert Kliem (45) ist AIDS-Worker der ersten Stunde. Er hat viele Menschen an dem Virus sterben sehen. Heute ist er leitender Sozialarbeiter eines großen Betreuungsprojektes für HIV- Positive in Berlin.
Christian ist 19, seit zwei Jahren HIV-positiv. Er habe sonst immer aufgepasst, aber an jenem Abend habe er unter Drogen gestanden. Zusammen mit seiner Freundin Anne hat Christian damals viel ausprobiert. Anne und er haben mit zwei Männern geschlafen. Anne habe sogar geahnt, dass zumindest der eine HIV-positiv sein könnte. Aber die Lust sei eben stärker gewesen als die Angst. Sie hatte mehr Glück als Christian: Sie wurde nicht infiziert. Die Beziehung der beiden ist kurz danach in die Brüche gegangen.

Christian hat noch keinerlei Symptome. Es geht ihm gut zurzeit. “Ich hoffe natürlich, dass das noch lange so bleibt”, sagt er, “aber ich weiß, was alles noch kommen kann.” Manchmal hat er Schreckensbilder vor Augen: todkrank und allein auf der Intensivstation. Doch sein Arzt macht ihm Mut: Bei einem gesunden Lebensstil könne Christian mit Hilfe der neuen Medikamente noch lange leben.

Auch Manuela war 17, als sie sich angesteckt hat - bei ihrem langjährigen Freund. Er hat ihr niemals gesagt, dass er positiv ist. Nach einer schweren Angina wurde das Virus in Manuelas Blut entdeckt. Danach ist sie noch lange bei ihrem Freund geblieben. Heute kann sie das nicht mehr verstehen. “Ich weiß nicht, wie ich das alles so locker wegstecken konnte. Obwohl ich weiß, dass es Leute gibt, denen es schlechter geht. Es geht mir ja gut. Ich kann ja alles machen, was andere Leute auch machen.”

Sascha kann nicht mehr so unbekümmert in die Zukunft blicken. Der Mittdreißiger ist schon länger infiziert. Auch ihm ging es lange gut. Doch jetzt leidet er unter einem HIV-bedingten Lymphdrüsenkrebs. Sascha hat das Stadium mit dem Schreckensnamen AIDS erreicht. Dennoch muss auch Sascha nicht ganz ohne Hoffnung leben.
Denn seit den 90er Jahren halten die neuen Medikamente das Virus besser denn je in Schach. Heilen können sie AIDS allerdings nicht. Nach wie vor sterben in Deutschland jährlich um die 700 Menschen an den Folgen der Virus-Erkrankung. Und neuerdings steigt die Zahl der Neuinfizierten wieder an. Auffällig: Viele von ihnen sind jung - so jung wie Christian und Manuela.

“Das Problem ist, dass diese Generation die schlimmen Zeiten der AIDS-Epidemie nicht miterlebt hat”, sagt AIDS-Worker Robert Kliem (45). “Die sagen sich: was soll’s - schluck ich halt ein paar Pillen. Ich glaube, das ist eine Sorglosigkeit, die sich noch mal sehr rächen kann.” Kliem ist AIDS-Worker der ersten Stunde. Auch Manuela, Christian und Sascha gehören zu seinen Klienten. Wir haben Kliem und die Infizierten eine Weile mit der Kamera begleitet. In einer Zeit, in der AIDS behandelbar geworden ist. Aber immer noch nicht heilbar.

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 00:42:38 |

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Abenteuer Survival - Truegerische Gletscher (ZZGtv)

Abgelegt in Freizeit, Natur/Tiere, Reisen, Wissenschaft | wong it! von doku am 3 Dezember 2008 Rezensionen (0)
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Bear Grylls war Mitglied einer Spezialeinheit der britischen Armee. Er hat den Mount Everest erklommen und die Arktis durchquert. Bear weiß, wie man in der Wildnis und unter extremen klimatischen Bedingungen überlebt. In dieser Folge lässt er sich per Fallschirm in den Französischen Alpen aussetzen. Nur mit einem Messer, einer Wasserflasche, einer Tasse und einem Flintstein ausgerüstet, zeigt er, wie man in der Bergwelt überlebt und den Weg zurück in die Zivilisation findet.

Größe: 350 MB (XviD) | Dauer: 43 min. |

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Deutsche in Amerika E03 Little Germanies (PressTV)

Abgelegt in Frühe Neuzeit (1453 - 1815), Späte Neuzeit (1900 - 2000), Zeitgeschichte | wong it! von doku am 3 Dezember 2008 Rezensionen (0)
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Am 15. Juni 1904 gellen Schreie über den East River. Die Schreie von Ertrinkenden. Die “General Slocum”, ein Ausflugsdampfer, war auf dem Weg nach Long Island. An Bord waren hauptsächlich Familien aus New Yorks Deutschenviertel “Little Germany”. Über 1.000 Deutsche finden an diesem Frühsommertag den Tod, ertrinken, verbrennen oder werden von den Schaufelrädern zerquetscht. Die Katastrophe markiert das Ende von “Kleindeutschland” - die deutsche Gemeinde in der Lower Eastside von New York wird sich davon nie mehr erholen.

“Little Germanys” blühten überall in den Staaten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ob Geschäfte oder Kulturangebote, Schulen und Kirchen, Zeitungen und Vereine - alles ist in diesen Vierteln in deutscher Hand. Mehr als 70.000 Deutsche leben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Little Germany, New York. Ellis Island ist die zentrale Einwanderungsstelle. Die Neuankömmlinge sind überwiegend einfache Handwerker, die billig wohnen, hart arbeiten und sparsam wirtschaften. Zahlreiche Deutsche tragen ein kleines Säckchen Erde bei sich. Sie wollen in der Neuen Welt einmal mit einem Krümel heimatlicher Erde beerdigt werden, denn eine Rückkehr gibt es für sie nicht.

Der Film verfolgt die Schicksale zweier Einwandererfamilien:

Die Steinwegs gründen drei Jahre nach ihrer Ankunft in New York Steinway & Sons und lassen sich mit ihrer Firma in Manhattan nieder. Alle Kinder arbeiten im Familienbetrieb. Sie entwickeln den Steinway-Flügel, erhalten zahlreiche Patente, ihre Instrumente erlangen Weltruf. 1865 wird der Betrieb nach Queens verlegt. Dort ist er noch heute ansässig.

Auf der anderen Seite die Familie Gumpertz, die verzweifelt versucht, ihrem Elendsquartier in New Yorks “Kleindeutschland” zu entkommen. Überfüllte Wohnungen ohne Sanitäranlagen lassen Tuberkulose, Typhus und Cholera grassieren. Ein Drittel der Kinder sterben hier, bevor sie laufen lernen. Am 17. Oktober 1874 wartet Nathalie vergeblich auf ihren Mann. Julius kehrt nie mehr zurück. In diesen harten Zeiten begehen viele Männer Selbstmord oder tauchen unter, weil sie das Leid ihrer Familie nicht mehr ertragen.

Für die einen wird der amerikanische Traum Realität, für die anderen eine Probe auf Leben und Tod.

Größe: 350 MB (XviD) | Dauer: 43 minutes |

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Das Jesus-Foto oder das Geheimnis von Manoppello (FDL)

Abgelegt in Antike (1200 v. Chr. - 600 n. Chr.), Phänomene, Wissenschaft, Zeitgeschichte | wong it! von doku am 3 Dezember 2008 Rezensionen (0)
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Gibt es ein wahres Abbild von Jesus Christus? Und wird dieses Bild statt im Petersdom zu Rom in einem abgelegenen Kapuzinerkonvent in den Abbruzzen aufbewahrt?

Mit seiner Pilgerreise zum “Volto Santo”, dem Heiligen Antlitz, hat Papst Benedikt XVI. am 1. September 2006 das öffentliche Interesse am “Geheimnis von Manoppello” vervielfacht. Der Besuch des Kirchenoberhauptes beendete das Jahrhunderte währende Schweigen Roms zu dem rätselhaften Tuchbild in den Abbruzzen. Die fundamentalen Fragen, die das vermeintliche “Jesus-Foto” aufwirft, werden seither umso heftiger diskutiert.

Ist das Tuchbild von Manoppello tatsächlich ein “acheiropoeiton”, ein nicht von Menschenhand gemachtes Bildwerk, das nur durch göttliche Einwirkung geschaffen wurde? So, wie es etwa vom Schweißtuch der Veronika erzählt wird, in das Jesus auf dem Weg zu seiner Hinrichtung sein Antlitz einprägte? Nun wird aber das “wahre” Schweißtuch der Veronika den Gläubigen alljährlich im Petersdom zu Rom präsentiert. Welches der beiden Tücher ist eine Fälschung? Und wie könnte das ursprüngliche Tuchbild von Rom nach Manoppello gekommen sein? Oder ist die “Veronika” schlichtweg ein großes Missverständnis, bei dem aus dem lateinischen “vera icon” (wahres Abbild) ein gängiger Frauenname abgeleitet wurde? Verehrer des “Heiligen Tuchbilds” von Manoppello gehen davon aus, dass es, wie das berühmte Tuch von Turin, im Grab Christi entstanden ist.

Dann müssten sich auch Gemeinsamkeiten zwischen dem Leichentuch von Turin und dem Gesichtstuch von Manoppello nachweisen lassen. Fachleute der Kunstgeschichte sehen im Tuchbild von Manoppello ein Meisterwerk des 15. Jahrhunderts. Es gibt sogar Hinweise, dass es sich dabei um ein Porträtbild aus der Hand des deutschen Malers Albrecht Dürer handeln könnte. Geniales Kunstwerk oder göttliche Schöpfung? Eine Expertentagung, die das ZDF am 25. Januar 2007 in Manoppello veranstaltete, sollte dazu beitragen, das Geheimnis von Manoppello zu lüften. Der Film bezieht die strittigen Expertenmeinungen und die Ergebnisse der bisher unveröffentlichten Untersuchungen in einen spannenden Glaubenskrimi ein.

Größe: 537 MB (Xvid) | Dauer: 00:58:28 |

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