Nanking 1937, eine Stadt wird vergewaltigt

Abgelegt in Verbrechen | wong it! von doku am 4 Dezember 2007 Rezensionen (0)

Als japanische Soldaten im Dezember 1937 die damalige chinesische Hauptstadt Nanking eroberten, verhielten sie sich äußerst brutal gegenüber der Zivilbevölkerung und den Kriegsgefangenen und richteten ein barbarisches Massaker an. Die Dokumentation sucht nach den Gründen für dieses Verhalten und konfrontiert die Aussagen ehemaliger japanischer Soldaten mit chinesischen Zeitzeugen.

Nach fünf Jahre dauernden erbitterten Kämpfen fiel Shanghai Ende 1937 in die Hände der Japaner, die die größte Stadt Chinas ursprünglich in acht Tagen hatten einnehmen wollen.

Die nächste Etappe war Nanking. Auf dem Vormarsch in die damalige chinesische Hauptstadt plünderten, brandschatzten, vergewaltigten und mordeten die Soldaten des Tenno auf brutale Art und Weise - Gefangene wurden nicht gemacht. In Nanking kesselten sie Hunderttausende chinesischer Zivilisten und Kämpfer hinter den hohen Mauern der Stadt ein. Auch nach dem Fall Nankings am 17. Dezember 1937 dauerten die Massaker mehrere Wochen an.

Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse sucht die Dokumentation nach den tiefer liegenden Ursachen der barbarischen japanischen Kriegsführung. Warum wüteten die Japaner so brutal und so lange gegen Zivilbevölkerung und Kriegsgefangene? Allein mit der Tatsache, dass Krieg herrschte, können die Fakten nicht erklärt werden. Aufschlussreich sind möglicherweise die Aussagen der letzten noch lebenden japanischen Soldaten dieses Konflikts und ihre Konfrontation mit chinesischen Zeitzeugenberichten.

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 00:51:00 |

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Kalt ums Herz - Lebensrettung aus dem Eis

Abgelegt in Technologie, Wissenschaft | wong it! von doku am 4 Dezember 2007 Rezensionen (0)

Eis gilt als lebensfeindliches Element. Dennoch birgt seine Konservierungskraft die Hoffnung auf Leben. Lassen sich bereits heute menschliche Zellen in flüssigem Stickstoff für längere Zeit einfrieren und Herzklappen für anstehende Verpflanzungen auf Eis lagern, so hoffen Wissenschaftler inzwischen darauf, komplette Organe mit Hilfe der so genannten Kryo-Konservierung für Transplantationspatienten bereithalten zu können. Aber was ist von Instituten zu halten, die Tote für eine Wiederauferstehung einfrieren?

Eis lässt alles Leben erstarren, sein kaltes Funkeln scheint bedrohlich. Und doch ist es ein neuer Traum der Menschheit, im Eis dem Sterben zu entkommen. Kryo-Konservierung nennt sich die große Verheißung, die Wissenschaftler und Pseudo-Wissenschaftler nähren. Vereinfacht ausgedrückt, geht es dabei um das Einfrieren und Lagern von menschlichen Zellen in flüssigem Stickstoff. Doch in der Realität ist dieser Vorgang eine schwierige technische Prozedur - und noch weit mehr: Für einige Wissenschaftler und Patienten bedeutet er die Hoffnung auf ewiges Leben, zumindest auf Heilung von Krankheiten, bei denen bislang keine Heilung möglich erschien.

Doch wie viel Hoffnung ist berechtigt? Ist das Einfrieren von Nabelschnurblut sinnvoll oder nur Geldschneiderei? Wenn man heute schon in der Lage ist, Herzklappen einzufrieren, um sie zu verpflanzen, wird es dann auch bald möglich sein, ganze Herzen, Lebern oder Nieren für Transplantationen auf Eis zu lagern? Und was ist von Instituten zu halten, die menschliche Leichen für einen fernen Tag der Wiederauferstehung in Eis lagern? “Kalt ums Herz” - Dokumentation und Reportage zugleich - prüft die Chancen und beleuchtet die Abgründe, die sich hinter dem kryonischen Glücksversprechen verbergen, das menschliche Dasein, die Medizin und die Ethik zu revolutionieren.

Größe: 699 MB (Xvid) | Dauer: 00:52:00 |

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BBC - Cicero Schauprozess im alten Rom (SYSTEM)

Ein Mord erschütterte im Jahr 80 v. Chr. das kleine verschlafene Landstädtchen
Ameria. Sextus Roscius, ein angesehener und wohlhabender Bürger war erschlagen
worden. Auf diese zwar bedauerliche, aber doch eher gewöhnliche Bluttat folgte
bald darauf ein Aufsehen erregender Prozess in Rom. Dort nämlich wurde der Sohn
des Toten, ebenfalls Sextus Roscius mit Namen, des Mordes angeklagt. Bald war
offensichtlich, dass es sich um eine politisch äußerst gefährliche Angelegenheit
handelte.

Verständlich, dass keiner der namhaften Anwälte die Verteidigung übernehmen
wollte! So ergab sich für einen noch unbekannten jungen Redner und Juristen die
Chance seines Lebens: Marcus Tullius Cicero. In dieser BBC-Dokumentation
„Cicero – Schauprozess im alten Rom“ wird der Sensationsprozess im
republikanischen Rom wieder lebendig. Ungeachtet möglicher Konsequenzen trat
Cicero mutig für Sextus Roscius ein, denn er war sicher: der junge Mann ist
unschuldig!

Rom, im Jahr 80 v. Chr. eine Menschenmenge drängt sich auf dem Forum, jeder
Zuschauer versucht, einen guten Platz für die Verhandlung zu ergattern. Ein
Mordprozess ist anberaumt, der ungewöhnlich spannend zu werden verspricht. In
dem verschlafenen Landstädtchen Ameria unweit der Hauptstadt soll ein gewisser
Sextus Roscius ein Verbrechen verübt haben - Vatermord.

Der Ausgang des Prozesses ist deswegen so ungewiss, weil auf irgendeine, noch
nicht ganz geklärte Weise, hochgestellte Persönlichkeiten darin verwickelt zu
sein scheinen. Hat nicht Chrysogonus, der finstere Günstling des allmächtigen
Diktators Lucius Cornelius Sulla, massiv von der Bluttat profitiert? Gerade hat
der Verteidiger das Wort ergriffen. Wer ist dieser Mann? Warum spricht hier
keiner der bekannten Redner? Viele aus dem Publikum kennen ihn noch nicht, den
sechsundzwanzigjährigen jungen Anwalt namens Marcus Tullius Cicero. “Ich möchte
annehmen, ihr Richter, ihr seid erstaunt, weshalb gerade ich mich erhoben habe,
da doch zahlreiche Redner von erstem Rang und Angehörige des höchsten Adels auf
ihren Plätzen bleiben: ich, der ich diesen Männern, was Alter, Können oder
Ansehen betrifft, durchaus nicht gewachsen bin.”

Anwesend sind sie alle, die prominenten Redner und Rechtsgelehrten; niemand will
sich die Verhandlung entgehen lassen, aber keiner wagt sich aus der Deckung.
Nicht nur, dass Cicero die Anklage zerpflückt, er weist furchtlos die
Verstrickung des Chrysogonus nach. Immer deutlicher wird es Richtern und
Zuhörern klar: für diese Anklage gab es nicht den geringsten Beweis. Der ganze
Prozess war von der Klägerseite überhaupt nicht vorbereitet worden. Eine
Verurteilung des Angeklagten kommt dann nicht mehr in Frage. Schließlich greift
Cicero Sullas Günstling Chrysogonus direkt an. Warum trachte er dem jungen
Roscius durch diese Mordklage nach dem Leben, wenn er sich seines Eigentums doch
ohnehin schon bemächtigt habe? Das Plädoyer überzeugte das Gericht vollständig.
So durchschlagend war Ciceros Erfolg, dass nicht nur Sextus Roscius
freigesprochen wurde, sondern dass er selbst mit einem Schlag der bekannteste
Anwalt und Redner Roms wurde.

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 00:48:36 | |

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Norwegen - Naturgewalten im Nordmeer

Abgelegt in Freizeit, Reisen | wong it! von doku am 3 Dezember 2007 Rezensionen (0)

Die Fahrt mit einem der Hurtigruten-Schiffe zwischen Bergen im Süden Norwegens und Kirkenes jenseits des Nordkaps gilt als eine der schönsten Seereisen der Welt. Die Dokumentation präsentiert beeindruckende Schauplätze nördlich des Polarkreises, wo die Sonne im Sommer bis zu zwei Monate lang nicht untergeht: das Inselarchipel der Lofoten, der Vesterlen und den jüngsten Nationalpark Norwegens, nahe Hammerfest, der nördlichsten Stadt der Erde.

Seit mehr als hundert Jahren sind die Postschiffe täglich auf der über 1.200 Seemeilen langen Strecke entlang der norwegischen Küste im Einsatz. Früher waren sie die einzige Möglichkeit, Nahrungsmittel, Fracht und Post ins fast menschenleere Nordland zu transportieren. Heute sind aus den Frachtern Kreuzfahrt-Schiffe geworden. Wie ein Gebirge ragen die Lofoten aus dem Nordmeer, eine 160 Kilometer lange, von Sunden und Fjorden zerfurchte Inselkette. Der warme Golfstrom sorgt dafür, dass die Fjorde auch im langen Winter eisfrei bleiben. Auf den Lofoten lebt eine der grten Seevogelkolonien der Welt. Bunte Papageientaucher - bis zu 500.000 Vogelpaare - brüten während des Sommers auf Felsvorsprüngen und in Höhlengängen. Die Biologen Tycho Nilssen und Thomas Anderson fangen, wiegen und versehen die Papageientaucher mit Ringen. Und die Futterreste der Vögel geben ihnen Aufschluss über die Zahl der Populationen. Die Seereise auf dem Hurtigruten-Schiff führt weiter auf die Inselgruppe Vesterlen in den einstigen Walfang-Ort Andenes. Trotz internationaler Proteste wird immer noch eine Zahl an Zwergwalen vom Staat zum Abschuss freigegeben. Die Dokumentation schaut auch hinter die Kulissen der mittlerweile sehr beliebten “Whale Watching”-Touren und fragt Forscher, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit Tier und Mensch in Harmonie leben können. Die menschenleere Region der Finnmark nahe der Stadt Hammerfest markiert das Ende der sechstägigen Reise. Im September wurde der Nationalpark von Seiland feierlich eröffnet. Die Menschen, die in der arktischen Natur von und mit den Gewalten des Nordmeeres leben, haben zum jüngsten Nationalpark Norwegens ein besonderes Verhältnis. Sie sehen ihn als beispielhaftes Projekt zum Schutz des spektakulären Lebensraumes im Norden des Landes.

Größe: 315 MB (DivX) | Dauer: 00:42:55 |

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Mysterien der Geschichte - Das älteste Gewerbe der Welt

Abgelegt in Gesellschaft, Phänomene | wong it! von doku am 3 Dezember 2007 Rezensionen (0)

Prostitution gilt gemeinhin als das ‘älteste Gewerbe der Welt’. Demnach gibt es über die Prostitution auch zahllose Geschichten zu erzählen: hinsichtlich der gesellschaftlichen Anerkennung, unterschiedlicher Preise, geheimer Identifikationsmerkmale und gegensätzlicher Assoziationen in den verschiedenen Kulturen der Welt. Entstanden ist dieser Beruf tatsächlich bereits vor einigen tausend Jahren. Bei den Sumerern oder Babyloniern aber war der Beruf der Prostituierten keineswegs negativ angesehen. So erwähnt der griechische Historiker Herodot zahlreiche Prostituierte in den Tempeln, da Prostitution im antiken Griechenland mit etwas Heiligem verbunden wurde. In der Neuzeit hingegen wurde Prostitution oft sogar kriminalisiert. In der letzten Zeit wird Prostitution allerdings eher im Bezug auf Machtverhältnisse zwischen Frauen und Männern diskutiert. Diese Dokumentation beleuchtet die Geschichte dieses Gewerbes von der Antike bis in die heutige Zeit.

 

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 00:41:02 | Uploader: |PaRa|

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Columbine High School - Protokoll eines Massakers

Abgelegt in Verbrechen | wong it! von doku am 2 Dezember 2007 Rezensionen (0)

Am 20. April 1999 stürmten die Schüler Eric Harris und Dylan Klebold die Columbine High School in Jefferson County, nahe Denver im US-Staat Colorado und ermordeten dort zwölf Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren und einen Lehrer. Schließlich nahmen sie sich selbst das Leben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die beiden Schüler durch die Umzingelung der Schule an Plänen gehindert wurden, die Schießerei auf das weitere Umland auszuweiten.

Die Stadt Littleton wurde durch die Tat der beiden Schüler weltweit bekannt. Jedoch befindet sich die Columbine High School im Ort Jefferson County und nicht im benachbarten Littleton. Dieser Irrtum wird darauf zurückgeführt, dass das Schulgebäude im Postleitzahlenbereich von Littleton liegt.Die meisten Todesopfer gab es schließlich in der Bibliothek. Zwischen 11:29 und 11:36 nahmen die beiden Schüler nach und nach gezielt die einzelnen Tische unter Beschuss. Die rund 50 Schüler, die sich unter den Tischen versteckten, wurden von den beiden Schützen verspottet. Ob und – wenn ja – welche Konversationen zwischen den beiden Todesschützen und den Opfern stattfanden, konnte nie eindeutig geklärt werden. Fest steht, dass die beiden Täter äußerst brutal vorgingen. Cassie Bernall († 17), die sich unter einem Tisch versteckte, wurde von Harris aus kurzer Distanz mit einem Kopfschuss getötet, der Rückstoß der Schrotflinte brach ihm die Nase. Daniel Mauser († 15), dem vorletzten Todesopfer, dessen Vater in der Dokumentation Bowling for Columbine zu sehen ist, wurde mitten ins Gesicht geschossen.Die vielen – größtenteils verletzten – Schüler flüchteten bereits zuvor durch die Notausgänge aus der Bibliothek. Dass sich neben den zehn Toten auch noch die beiden Schwerverletzten Patrick Ireland und Lisa Kreutz unter den Tischen befanden, bemerkten die Amokläufer nach ihrer Rückkehr aus der Cafeteria offenbar nicht. Ireland rettete sich nach mehr als zwei Stunden selbst aus dem Fenster in die Arme der Rettungskräfte. Erst dadurch erfuhren Rettungsmannschaften vom Tod der Attentäter und bargen die beinahe verblutete Lisa Kreutz.

Schon mindestens ein Jahr zuvor war der Anschlag genau geplant und wurde vorbereitet, indem die beiden Rohrbomben bauten und sich Waffen und Munition beschafften. Harris und Klebold studierten die Gewohnheiten in der Schule. Wenige Minuten vor der Schießerei stellten sie unbemerkt zwei 10kg schwere Propangasbomben mit Zeitzünder in die zu diesem Zeitpunkt stark frequentierte Cafeteria (der Zeitpunkt war bewusst gewählt, da sich für gewöhnlich ab 11:00 Uhr die meisten Menschen dort aufhielten) und warteten in ihren Autos auf die Explosion, die genau um 11:17 Uhr hätte stattfinden sollen. Fliehende Schüler sollte ein Kugelhagel erwarten. Die Bomben explodierten jedoch aufgrund technischer Fehler nicht. Wären die Bomben explodiert, hätte es wahrscheinlich bis zu 500 Menschen das Leben gekostet

Größe: 450 MB (DivX) | Dauer: ??:??:?? |

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DDAY - Disc 3 - PAL DVDR (SIGHT)

Das erste Licht des Morgens erstrahlt am 06. Juni 1944. D-Day.

An diesem Tag starteten die Alliierten die größte gemeinsame Luft-,
Land- und Seeoperation von Südengland aus, um Europa von
den Nazis und ihrem Führer Adolf Hitler zu befreien.

Codename: Overlord,
die einhergehende Operation war ein enormes Risiko.
Das Überraschungsmoment konnte dadurch gewonnen werden, dass
man durch ein kompliziertes Intrigenspiel der deutschen Führung
vorgaukelte, dass die Invasion nicht in der Normandie stattfände,
sondern bei Calais.

Diese Dokumentation erzählt die Geschichte der Normandie-Invasion
und beinhaltet seltenes Filmmaterial in Farbe aus
der George Stevens-Collection der Kongress-Bibliothek.

Größe: 3500 MB (PAL DVDR) | Dauer: 01:00:00 |

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Die Geheimnisse der Geschichte - Episode 4 - Der Würger von Boston

Abgelegt in Gesellschaft, Skandale, Verbrechen | wong it! von doku am 2 Dezember 2007 Rezensionen (0)

Er ging als erster Serienkiller in die Geschichte der USA ein. Zwischen 1962 und 1964 soll Albert De Salvo 13 Frauen ermordet haben. Zwar konnten ihm mehrere Vergewaltigungen nachgewiesen werden. Doch bis heute bleibt unklar, ob De Salvo tatsächlich der “Würger von Boston” war. 1973 wurde er in seiner Gefängniszelle ermordet aufgefunden. Neue forensische Untersuchungen weisen darauf hin, dass der wahre Frauenmörder womöglich nie gefasst wurde.

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 00:49:57 | Uploader: |PaRa|

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Kopfschuss für Cynthia - Jugendgangs in Washington

Abgelegt in Gesellschaft, Verbrechen | wong it! von doku am 1 Dezember 2007 Rezensionen (0)

Der Mord an Cynthia Gray ist nur ein Beispiel: Washington, die amerikanische Hauptstadt, Musterbeispiel weißer Machtausübung, ist in Wahrheit schwarz, mit allen Problemen, die das mit sich bringt: finstere Milieus, in die sich kein Weißer wagt, Gewalt und Armut, zunehmend bei Jugendlichen, ein Auseinanderdriften der gesamten Gesellschaft.

Die Reportage begleitet Sozialhelfer, die sich hinein trauen in die Szene.

Nur ein Steinwurf entfernt vom Capitol, dem politischen Zentrum der amerikanischen Hauptstadt, beginnt eine andere Welt. Im Osten Washingtons lebt die schwarze Mehrheit der Stadt. Weiße meiden diese Viertel, denn hier beherrschen Armut, Elend und Kriminalität den Alltag - vor allem nachts. Der Notarzt kommt spät in dieser Nacht: Am Tatort liegt die Leiche der 17jährigen Cynthia.

Als die ersten Schüsse fielen, konnte Cynthia ihren kleinen Patensohn noch unter ein parkendes Auto werfen. Doch dann kam der Täter näher und tötete sie mit gezielten Schüssen in den Kopf. Am nächsten Abend eine Gedenkfeier für Cynthia. Vier Wochen bevor sie starb ist ihr gleichaltriger Freund Ronnie ebenfalls erschossen worden, hier in Benning Terrace. Fast jeder hier hat Freunde oder Familienmitglieder bei Schießereien verloren. Am Rand der Trauerfeier sind zwei Gruppen von Jugendlichen aneinander geraten. Drohgebärden, Imponiergehabe, wie überall auf der Welt - nur hier haben viele Kids eine Waffe.

Nicht nur die Polizei nimmt nach dem Mord an Cynthia die Ermittlungen auf. Hier, bei der Vereinigung besorgter Väter, kümmert sich Tyrone um den neuen Fall. Tyrone und vier weitere Männer haben die “Alliance” gegründet, um das Morden zu stoppen. Alle waren selbst im Gefängnis, alle verloren Söhne durch Schießereien zwischen Gangs. So sterben viele Teenager in Washington, wenn sie in den schwarzen Vierteln der Stadt wohnen.

Tyrone und seine Partner haben die Seiten gewechselt. In ihrer Jugend waren sie selbst in schwarzen Gangs aktiv, in alle möglichen Straftaten verwickelt. Doch durch den Tod ihrer Söhne fanden sie zusammen, um von jetzt an gemeinsam das Morden zu stoppen.

Größe: 233 MB (xvid) | Dauer: 00:28:45 |

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Pornografie made in GDR

Abgelegt in Freizeit, Gesellschaft, Unterhaltung | wong it! von doku am 1 Dezember 2007 Rezensionen (0)

Die Dokumentation zeigt, dass es auch in der sozialistischen DDR einen Bedarf an Pornografie gab. Offiziell verpoent, entstanden freizuegige Fotos und Filme im real existierenden Sozialismus in erster Linie im Rahmen privater Amateurfilmerzirkel. Doch hartnaeckig hielt sich das Geruecht, dass in der DDR Pornohefte und einschlaegige Filme fuer das kapitalistische Ausland produziert wurden. Die Dokumentation geht diesen Vermutungen nach. An Zeitungskiosken im Arbeiter- und Bauernstaat DDR gab es fuer Voyeure wenig zu entdecken. Die wenigen - eher verschaemten - Aktfotografien, die beispielsweise im Magazin erschienen, reichten jenen, die nach mehr verlangten, nicht aus. Auch die weit verbreitete FKK-Bewegung hatte mit entfesseltem Sex wenig zu tun. Und wie bei allen anderen Mangelerscheinungen erwiesen sich die DDR-Buerger auch bei der sexuellen Reizbeschaffung beziehungsweise -bewaeltigung als erfinderisch. Geschaeftstuechtige Fotografen und Amateurfilmer machten sich daran, selbst freizuegige Aufnahmen zu kreieren oder zu importieren. Da die Beschaffung von Filmmaterial schwierig war, waren es vor allem Amateurfilmerzirkel in Volkseigenen Betrieben und Kombinaten, die sich auf diesem Gebiet hervortaten. Eigentlich sollten sie Filme ueber Arbeitsschutz und Planerfuellung produzieren, doch entstanden als Nebenprodukte immer wieder - mehr oder weniger freizuegige - Sex-Streifen. Daneben soll es aber auch offizielle Pornografie made in GDR gegeben haben. Der Roman Die Entgleisung sorgte Anfang der 80er Jahre fuer dieses Geruecht. Danach entgleist an einem Sommerabend im Sueden der DDR ein Zug. Aus den Waggons flattern Pornohefte heraus, gedruckt in der DDR fuer Schweden. Die Pornos, made in GDR machen in der Umgebung des Ungluecksortes die Runde. Und alle muessen sich dazu verhalten, dass in einem sozialistischen Staat solche Schweinereien entstehen. Soweit der Roman der Autorin Inge von Wangenheim. Ob das Buch oder das Geruecht zuerst da war, ist schwer zu sagen. Bemerkenswert bleibt: Jeder traute dem DDR-Staat so etwas zu. Die Dokumentation zeigt, dass an dem Geruecht durchaus etwas dran war.

Größe: 350 MB (xvid) | Dauer: 00:44:11 |

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