Die großen Kriminalfälle - Die Rache der Marianne Bachmeier

Abgelegt in Die großen Kriminalfälle | wong it! von doku am 4 September 2007 Rezensionen (0)

6. März 1981. Marianne Bachmeier erschießt im Gerichtssaal von Lübeck den Mann, der ihre Tochter Anna ermordet hat. Eine größere Sensation hat die deutsche Justizgeschichte bis dahin nicht erlebt. Entsprechend groß die öffentliche Anteilnahme am Schicksal der Frau, die ‘aus Liebe zu ihrer Tochter Rache’ nahm. “Den hätte ich auch erschossen. Die Frau muss freigesprochen werden”, so die Meinung der Lübecker Bürger. Marianne Bachmeier ist eine attraktive Frau. Die Männer liegen ihr zu Füßen. Dennoch wählt sie immer die falschen aus. Sie lässt sich von ihnen reinlegen und ausnehmen. Sie ist immer das Opfer. Sie scheint unglückliche Beziehungen zu bevorzugen. Sie kann wohl nicht glücklich sein. Das ist die Geschichte, die vor Prozessbeginn in vielen Medien ausgebreitet wird. Durch die Boulevardpresse aufgewühlt, ist sich dabei Volkes Meinung einig: diese Frau verdient eher Lob für ihre Tat als Gefängnis. Drohbriefe erreichen das Gericht: Sollte Marianne Bachmeier bestraft werden, haften Staatsanwalt und Richter mit ihrem Leben. Im November 1982, im Prozess gegen die “Rachemutter” Marianne Bachmeier, werden ihre Anwälte die Justiz für Grabowskis Verbrechen mitverantwortlich machen. Klaus Grabowski war mehrfach wegen Sexualdelikten an Kindern vorbestraft. Die Argumentation der Anwälte: hätte die Justiz dem unter Bewährungsaufsicht stehenden Grabowski untersagt, sich nach seiner Kastrierung einer Hormonbehandlung zu unterziehen, dann wäre Anna nicht ermordet worden und Marianne Bachmeier hätte nicht Rache üben müssen. Marianne Bachmeier sagt vor Gericht aus, sie habe gar nicht töten wollen. Sie habe ganz unüberlegt aus dem Affekt heraus geschossen. Sie habe auch nie schießen geübt. Sie wird zu sechs Jahren Haft verurteilt und nach drei Jahren bereits entlassen. Doch die Geschichte der Marianne Bachmeier muss noch einmal geschrieben werden. Die Wahrheit sieht anders aus. Der Staatsanwalt war schon damals davon überzeugt, dass Marianne Bachmeier nicht die volle Wahrheit gesagt hatte: “Das war eine hervorragende Schützenleistung. Das kann man nur, wenn man geübt hat.” Und Freunde von damals bestätigen, dass Marianne Bachmeier sehr wohl Schießübungen gemacht hat, sich somit doch auf den Ernstfall vorbereitet hat. In einem Live-Auftritt bei “Fliege” gibt Marianne Bachmeier 1995 selbst zu, dass sie den Mörder ihrer Tochter nach reiflicher Überlegung erschossen hat, um Recht über ihn zu sprechen, und um ihn daran zu hindern, weiter gemeine Unwahrheiten über Anna zu verbreiten. Es war also doch ein Racheakt. Doch auch das Bild der fürsorglichen liebevollen Mutter gerät etwas ins Wanken. Marianne Bachmeier hatte zwei frühe Töchter zur Adoption weggegeben und wollte auch ihr drittes Kind Anna einem befreundeten Ehepaar überlassen. Eine Schulfreundin erinnert sich, dass Anna “wie ein freier Vogel war… Aber sie hatte einfach kein Zuhause.” Alle, die Anna kannten, schwärmen noch heute von diesem wunderbaren Mädchen, das mit sieben Jahren sterben musste. Michael Grambergs Film wird dann auch eher zu einer Widmung an das Kind als an die schillernde Figur der Mutter, die damals so im Vordergrund gestanden hatte.

Größe: 380 MB (Xvid) | Dauer: 00:43:21 |

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Metropolis Die Macht der Staedte - 02v04 - Alexandria Das Zentrum des Wissens

Abgelegt in Antike (1200 v. Chr. - 600 n. Chr.), Zeitgeschichte | wong it! von doku am 3 September 2007 Rezensionen (0)

Mit seinen 140 Metern Höhe war er das höchste Gebäude der Antike und praktisch der erste Wolkenkratzer überhaupt. Unvorstellbare Schätze barg die sagenhafte Bibliothek Alexandrias. Hier wurde das gesammelte Wissen des Altertums aufbewahrt, 700 000 Schriftrollen in allen damals bekannten Sprachen sollen sich in den Regalen befunden haben.
Sendetermin

Hier forschten und unterrichteten die berühmtesten Gelehrten ihrer Zeit: Archimedes, Euklid und Erathostenes, der bereits herausgefunden hatte, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Schon die Gründung der Stadt soll auf ein Wunder zurückgehen. Alexander der Große hat demnach von einer Traumgestalt den Hinweis erhalten, wo er seine Königsstadt errichten soll. Neuere Grabungen bestätigen zumindest, dass die Baumeister von Alexandria durchaus Visionäre waren.

Die griechische Siedlung auf ägyptischem Boden war komplett “auf dem Reißbrett” entstanden. 331 vor Christus gab Alexander den Bau in Auftrag und schon wenige Jahrzehnte später lebten rund eine halbe Million Menschen in der aufstrebenden Metropole. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Die großen Verkehrsadern waren mit 30 Metern Breite so großzügig ausgelegt, dass noch heute der Verkehr an gleicher Stelle ungehindert fließen kann. Bevor die Gebäude errichtet und die Straßen gebaut werden konnten, wurde ein Wasserleitungssystem in den felsigen Untergrund geschlagen - eine baugeschichtliche Meisterleistung. Vermutlich planten und überwachten die Architekten dieser frühen “Megacity” die Bautätigkeit von einer kleinen vorgelagerten Insel aus: Nelson Island.

Größe: 350 MB (DiVX) | Dauer: 43 MiN. | Uploader: anon’ym

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Scharfschützen - Bedrohung aus dem Hinterhalt im zweiten Weltkrieg

Scharfschütze, Sniper, Heckenschütze. Alle Begriffe stehen für eines: Die tödliche Bedrohung aus dem Hinterhalt. Vom Feind gehasst, selbst von ihren eigenen Kameraden mit Skepsis beobachtet, waren die Scharfschützen von den Kriegsschauplätzen des Zweiten Weltkrieges nicht mehr weg zu denken. Zu attraktiv war die Aussicht, ohne Verschwendung der knappen Munition dem Feind empfindliche Verluste beizubringen. Diese DVD zeigt Hintergrund, Ausbildung und Bewaffnung der Scharfschützen. Sie dokumentiert die Geschichte eines ihrer herausragendsten Vertreter: Wassili Saizew, bekannt aus Das Duell.

Größe: 715 MB MB (DivX) | Dauer: 01:32:32 |

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Metropolis Die Macht der Staedte - 01v04 - Athen Die Herrschaft des Volkes

Abgelegt in Antike (1200 v. Chr. - 600 n. Chr.), Zeitgeschichte | wong it! von doku am 2 September 2007 Rezensionen (0)

Die Seemacht Athen erstritt militärische Erfolge, Künste und Wissenschaften erblühten, der Handel florierte. Über 300.000 Menschen lebten damals in der Metropole, eine Zahl, die die Stadt erst wieder im 20. Jahrhundert erreichen sollte. Zwar verlor Athen schon im Altertum seine herausragende Stellung, aber die Bedeutung der Stadt für die Geschichte der Menschheit bleibt unbestritten: In Athen stand die Wiege der Demokratie.

Größe: 350 MB (DiVX) | Dauer: 43 MiN. | Uploader: ano’nym

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Im Reich der Urmenschen - 02v02 - Die Eroberer der Zukunft

Abgelegt in Ur- und Frühgeschichte, Zeitgeschichte | wong it! von doku am 2 September 2007 Rezensionen (0)

Afrika, vorg ca. 1,7 Millionen Jahren: Derc Homo Ergaster (”Handwerker-Mensch”) breitet sichd schnell über denx Kontinent ausf . Erz besitzt einx weit größeres Gehirnvolumen alse seinef Vorfahren undf benutzte Feuer undf Steinwerkzeuge … Vort 300.000 Jahren gabelt sichd dieg Evolution: Derc “denkende” Homo Sapiens setzt sichd gegenüber demt physisch starken Neandertaler durch undf beginnt dieg Welt fürv sichd zud erobern …

Größe: 495 MB (XViD) | Dauer: 45 MiN. |

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Im Reich der Urmenschen - 01v02 - Vorläufer oder Blutsbrueder

Abgelegt in Ur- und Frühgeschichte, Zeitgeschichte | wong it! von doku am 1 September 2007 Rezensionen (0)

Ost-Afrika, vor 3,5 Millionen Jahren: Eine besondere Spezies von Hominiden bevölkert die Region - der Australopithecus afarensis, nach heutigem Forschungsstand das erste menschenähnliche Wesen, das den aufrechten Gang beherrschte. 1,5 Millionen Jahre später leben in Afrika ca. ein halbes Dutzend weiterer Arten von Menschenaffen, die ähnliche Überlebensstrategien entwickeln, wie unsere Vorfahren - doch welche Art wird sich durchsetzen?

Größe: 500 MB (DiVX, 5.1 AC3) | Dauer: 45 MiN. |

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Die Hartz IV-Schule (1/2) - Ausreißer, kein Pausenbrot und zwei Wochen Knast

Abgelegt in Gesellschaft | wong it! von doku am 1 September 2007 Rezensionen (0)

An der Fröbelschule in Wattenscheid kennen sich die Kinder besser aus mit Hartz IV als mit Geometrie. Zwei Drittel der Eltern leben von Arbeitslosengeld, im letzten Jahr haben nur zwei Schüler aus dem Abschlussjahrgang eine Lehrstelle bekommen. Daraus hat der Direktor jetzt eine Konsequenz gezogen: “Ich bereite meine Schüler auf das vor, was sie nach der Schule erwartet - die Arbeitslosigkeit”. Wie suche ich als Hartz IV-Empfänger eine Wohnung? Wie komme ich an den Ein-Euro-Job? Was fange ich mit der ganzen Freizeit an? Die Schüler malen Hartz IV-Wohnungen mit Kreide auf den Schulhof und überlegen schon mal, worauf sie bei so wenig Platz verzichten würden. Ein Schuljahr, drei Schülerinnen: Andrea ist 16 und wollte mal irgendwann Krankenschwester werden. Dass das nicht klappen wird, ist ihr inzwischen klar. Dafür hat sie in ihrem letzten Schuljahr gelernt, wie man am besten mit 345 Euro im Monat auskommt. Laura und Jasmin gehen noch in die achte Klasse. Sie kommen selten vor zehn Uhr in die Schule - “Mittagschicht” nennen sie das. “Auf die Fröbelschule kommt man, wenn man zu Hause Stress hat und Scheiße baut”, sagen sie, “intelligent oder nicht - das ist egal.” Michelle ist die Jüngste, 11 Jahre alt, und seit der dritten Klasse auf der Fröbelschule. Michelle wird hier komplett versorgt. Sie isst mittags die Suppe von der Wattenscheider Tafel. Viele Kinder kommen ohne Frühstück zur Schule. Bei so viel Problemen bleibt der reguläre Lehrplan oft auf der Strecke. Klassenziel: Hartz IV. Eine story über Kinder, die zu Hause wenig haben und in der Schule darauf vorbereitet werden, die Probleme ihrer Eltern zu erben.

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 00:44:05 |

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