Im Felde unbesiegt - Die Dolchstosslegende

Abgelegt in Späte Neuzeit (1900 - 2000), Zeitgeschichte | wong it! von doku am 31 August 2007 Rezensionen (0)

Obwohl die militärische Niederlage Deutschlands 1918 fest steht, wird sie von den Generälen Hindenburg und Ludendorff nach Kriegsende geleugnet. Revolutionäre und streikende Arbeiter werden stattdessen für die Niederlage verantwortlich gemacht: „Die Heimat sei dem siegreichen Heer in den Rücken gefallen“, so ihre Zwecklüge.

Die Dolchstoßlegende gehört zu den hartnäckigsten Geschichtslügen des 20. Jahrhunderts. Sie hat die Weimarer Republik gespalten und entscheidend zu ihrem Untergang und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beigetragen.

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Der letzte Ölwechsel - Droht 2020 die grosse Energiekrise

Abgelegt in Politik, Technologie | wong it! von doku am 30 August 2007 Rezensionen (0)

Im Jahre 2020 markiert “peak oil” den Scheitelpunkt der globalen Erdoelproduktion: Trotz voraussichtlich steigendem Energieverbrauch faellt der Vorrat an “fluessigem Gold”. Auf ein Fass Oel, das derzeit gefoerdert wird, entfallen bereits drei Faesser an Verbrauch. 2020 koennte Deutschland zu 85 Prozent von importiertem Rohoel abhaengen. Der Energiedurst der Welt ist gewaltig, steigende Preise bei Verknappung vorhersehbar. - Wie reagiert die Oelzivilisation auf den Rausschmiss aus dem Wohlstand? Steht ab 2020 ausreichend Energieersatz zur Verfuegung? Auf welchem Entwicklungsstand sind die viel diskutierten erneuerbaren Energien? Welche Konflikte entstehen zwischen Energiesicherung und Klimaschutz? Am Beispiel einer bayerischen Kreisstadt wird das Szenario einer drohenden Energiekrise deutlich. Durch den Film fuehren die Umweltoekonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert und der Szenario-Experte Prof. Dr. Claus D. Kernig.

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Hightech der Antike - Erfindungen zwischen Tiber und Tigris

Bereits die Alten Griechen und Römer bauten Maschinen. Ihre technischen Errungenschaften wurden nicht nur zu kriegerischen Zwecken verwertet, sondern auch, um das Leben leichter zu gestalten. Experimente mit der berühmten Bagdad-Batterie deuten sogar darauf hin, dass die Menschen vor mehr als 2.000 Jahren bereits elektrischen Strom zu industriellen Zwecken einsetzten.

Vitruvius lebte im 1. Jahrhundert vor Christus. Als Architekt und Ingenieur wirkte er bei der Entwicklung und dem Bau des Wasserversorgungssystems von Rom mit. Sowohl unter der Herrschaft von Cäsar als auch unter Augustus war Vetruvius aber auch für den Bau von Kriegsmaschinenen verantwortlich. Im Alter betätigte sich der Pensionär als Schriftsteller. Zwischen 33 und 22 vor Christus entstand sein Werk “Zehn Bücher über Architektur”. Der letzte Band ist den Maschinen gewidmet. Detailliert beschreibt der Römer Pumpen und etliche andere Geräte, um Wasser zu bewegen. Eine relativ hoch entwickelte Technik trug maßgeblich zur Macht des Römischen Reiches bei. Über massive Aquädukte leiteten sie Wasser über große Entfernungen. Eine Getreidemühle, wie sie bei Vetruvius beschrieben ist, wurde in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Provence freigelegt. Die Mühlen von Barbegal gelten als technisches Wunderwerk der Spätantike. In industrieller Massenproduktion erzeugten sie Mehl für das tägliche Brot der 12.000 Einwohner.

Ihre technischen Erfindungen exportierten die Römer bis nach England. Bei Ausgrabungen entdeckte Wasserspülklos zeugen vom hohen sanitären Standard der römischen Kompanien. Aber nicht nur die Energie des Wasser, auch Solarenergie war bereits in der Antike modern. Archimedes soll eine römische Flotte mit Hilfe von Spiegeln in Brand gesteckt haben. Ob der Spiegel des Archimedes eine historische Tatsache ist oder ins Reich der Fabeln gehört, überprüfen Wissenschaftler in einem aufwändigen Experiment. Mit Hilfe von Versuchen konnten Forscher auch nachweisen, dass die 1936 gefundene “Batterie von Bagdad” Strom erzeugen kann. Befüllt man die Tongefäße aus dem 3. Jahrhundert vor Christus beispielsweise mit Essig erzeugen sie elektrische Energie. Vermutlich benutzten die Parther im 3. Jahrhundert vor Christus bereits das Galvanische Prinzip zur Vergoldung von Münzen.

Der Dokumentarfilm beleuchtet die technischen Errungenschaften der Antike.

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Die RAF - 02v02 - Phantom ohne Gnade

Abgelegt in Späte Neuzeit (1900 - 2000), Zeitgeschichte | wong it! von doku am 29 August 2007 Rezensionen (0)

Die RAF: Phantom ohne Gnade Der zweite Teil der Dokumentation schildert den mörderischen Weg der RAF bis zur Erklärung der Selbstauflösung 1998. Fahnder, Beteiligte und Opfer geben Einblick in ein Kapitel deutscher Zeitgeschichte, das bis heute viele ungelöste Rätsel birgt.

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Die RAF - 01v02 - Toedliche Illusion

Abgelegt in Späte Neuzeit (1900 - 2000), Zeitgeschichte | wong it! von doku am 29 August 2007 Rezensionen (0)

Die RAF: Tödliche Illusion Am 14. Mai 1970 befreiten Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof den fünf Wochen zuvor gefassten Andreas Baader gewaltsam aus dem Gefängnis. Gemeinsam mit einer Handvoll Gesinnungsgenossen gaben sie ihre legale Existenz auf und gingen in den Untergrund. Es war der Beginn der RAF. ZDF-History rekonstruiert die Eskalation der Gewalt der RAF bis zum blutigen Höhepunkt des Terrors 1977.

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Die großen Kriminalfälle - Post vom Tango-Jüngling

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Die erste Bombe reißt die 18-jährige Kontoristin Margret Grüneklee in Stücke. Acht weitere Menschen erleiden Knochenbrüche, Gehirnerschütterungen, Trommelfellrisse und Schnittwunden. Die Bombe war an einen Marmeladenfabrikanten adressiert. Sie ist früher als geplant explodiert – am 29. November 1951 morgens gegen halb neun im Postamt Eystrup. Die zweite Bombe detoniert gut vier Stunden später in der Redaktion der Tageszeitung “Bremer Nachrichten” und tötet den Chefredakteur. Seine Sekretärin und der Feuilleton-Chef des Blattes werden schwer verletzt. Die dritte Bombe soll einen Futtermittelfabrikanten umbringen. Aber sie explodiert nicht. Die Batterie, die den Zünder mit Strom versorgen soll, ist defekt. Alle drei Bomben sind per Postpaket verschickt worden. Für die Ermittlungen wird eine 60-köpfige Sonderkommission gebildet. Der Fall erregt bundesweit und sogar im Ausland Aufsehen. Es wird über politische Hintergründe spekuliert. Stecken etwa Anarchisten, Kommunisten oder unverbesserliche Nazis hinter den Anschlägen? CDU und Deutsche Partei verlangen eine neue Diskussion über die gerade abgeschaffte Todesstrafe. Die Sonderkommission arbeitet rund um die Uhr. Die Beamten kommen kaum zum Schlafen. Eine bis dahin beispiellose Großfahndung läuft an. Ähnlicher Aufwand wird erst Jahrzehnte später bei der Jagd nach RAF-Terroristen betrieben werden. Die Grenzen der Bundesrepublik werden mehrere Tage lang geschlossen. Überall hängen Steckbriefe mit der Täterbeschreibung. 10.000 Mark Belohnung werden ausgesetzt. Zeugen beschreiben den Mann, der die brisanten Pakete zur Post gebracht hat, als “Tango-Jüngling”. Er habe eine “leichte, wiegende Gangart” und ein “blasses, schmales, mädchenhaft hübsches Gesicht”. Und er sei fein angezogen gewesen. Parallel zur Sonderkommission ermitteln Reporter der “Bremer Nachrichten”. Auch sie “vernehmen” Zeugen und lassen nach deren Angaben ein Phantombild des Bomben-Absenders zeichnen – das mutmaßlich erste der deutschen Kriminalgeschichte. Es wird zusammen mit der Täterbeschreibung in den “Bremer Nachrichten” veröffentlicht. Als der Chefredakteur der Nienburger Heimatzeitung “Die Harke” die “Bremer Nachrichten” liest und das Phantombild sieht, ruft er bei der Kripo an und sagt: “Es kann nur der gewesen sein. Holt den Kerl ab!” Der “Kerl” heißt Erich von Halacz. Er ist am Tag der Attentate 22 Jahre alt geworden. Das Phantombild ist ein beinahe perfektes Portrait von ihm. Halacz wird festgenommen. Nachdem die Schreibmaschine aufgetaucht ist, auf der er nachweislich die Paketadressen geschrieben hat, legt er schließlich ein Geständnis ab: Er habe die Bomben gebaut und an wohlhabende Leute geschickt, um deren Angehörige hinterher zu erpressen. Er wollte ihnen drohen, sie auch in die Luft zu sprengen, wenn sie ihm nicht 5.000 Mark zahlen würden. Das Geld sollte als Startkapital für einen Schallplattenverleih dienen. Am 25. April 1952 ist Erich von Halacz vor dem Verdener Landgericht zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt worden. Seit Herbst 1974 ist er wieder in Freiheit. Wo er heute lebt, wissen nur wenige Leute – und die reden nicht drüber.

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 00:42:54 |

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Milliarden-Monopoly II - … das Spiel geht weiter

Abgelegt in Bauwerke, Politik, Skandale | wong it! von doku am 29 August 2007 Rezensionen (0)

Neue Recherchen der WDR-Autoren Ingolf Gritschneder und Georg Wellmann erhärten den Verdacht, dass der Messeskandal Folge eines dubiosen Dreiecksgeschäftes zwischen den Investoren, der Stadt und der inzwischen zur Sparkasse KölnBonn fusionierten früheren Kölner Stadtsparkasse ist. die story hat im Sommer dieses Jahres die anrüchigen Geschäfte des Oppenheim-Esch-Fonds mit der Stadt Köln beim Bau der Messehallen aufgedeckt. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Köln ein Ermittlungsverfahren gegen den Oberbürgermeister der Stadt Köln Fritz Schramma als Chef der Stadtverwaltung wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet. Im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Kölner Messehallen soll die Stadt mit den Investoren Verträge zum Nachteil der Stadt und damit des Steuerzahlers abgeschlossen haben. Steht der ohne Ausschreibung und überhastet abgeschlossene Messe-Deal in unmittelbaren Zusammenhang mit einem anderen fehlgeschlagenen Immobiliengeschäft um das Medienzentrum “Coloneum”, was Insider seit langem vermuten? Dieses einmal als Europas größtes Film- und Fernsehstudiogelände am Kölner Stadtrand geplante Millionenobjekt war ebenfalls in enger Kooperation zwischen der ehemaligen Stadtsparkasse Köln und dem Oppenheim-Esch-Fonds entstanden und ursprünglich auch als neuer Standort von RTL vorgesehen. Als der Sender absprang, drohte ein Desaster. Hat die Stadtsparkasse Köln sich hier eingeschaltet, dem Oppenheim-Esch-Fonds ein neues Geschäft zu verschaffen, um den Investoren ihre Rendite zu sichern? Betrieb die Stadtsparkasse Wirtschaftsförderung zu Lasten des Steuerzahlers? Vertrauliche Dokumente legen den Verdacht nahe, dass die Geschäftsbeziehungen zwischen der kommunalen Sparkasse und dem Fonds der Superreichen weit enger sind, als bislang bekannt.

Größe: 340 MB (DivX) | Dauer: 00:42:23 |

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Die Geheimdienstlegende - Reinhard Gehlen und der BND

Zu seinen Lebzeiten war er in Westdeutschland ein angesehener Mann, erhielt das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik mit Stern und Schulterband: Reinhard Gehlen, Begründer des Bundesnahrichten- diensts (BND). Dass er im Zweiten Weltkrieg bereitwillig Hitler beim Ostfeldzug, zuletzt im Range eines Generalmajors diente, schien niemanden zu stören. Über seine Rolle in der deutschen Geschichte zwischen 1933 und 1969 war nur wenig bekannt. Er war der Mann im Dunkeln, der Mann ohne Gesicht. Bis heute wurden nur wenige Fotos von ihm veröffentlicht, er gab nie Fernsehinterviews. Doch nun nach 60 Jahren und der Öffnung der CIA Archive gelangen pikante Einzelheiten über Gehlen ans Licht.

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 00:43:32 |

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Milliarden-Monopoly - Die verschwiegenen Geschäfte der Oppenheim-Esch-Holding

Abgelegt in Politik, Skandale | wong it! von doku am 28 August 2007 Rezensionen (0)

Der Film zeigt, wie hinter verschlossenen Türen wichtige Entscheidungen zugunsten der Oppenheim-Esch-Holding fallen. Der Rat der Stadt Köln sei dabei “nach Strich und Faden gelinkt worden”, meint Ex-Regierungspräsident Antwerpes nach Einsicht in das Recherchematerial der Autoren. Das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim ist die größte Privatbank Europas. Seit mehr als 200 Jahren legt Deutschlands Geldadel hier sein Vermögen gewinnbringend an. Sal. Oppenheim gilt als seriös - und verschwiegen. Besonders diskret betreibt die Bank Immobilienfonds mit dem ehemaligen Maurerpolier Josef Esch. Wohl nicht ohne Grund, denn die Methoden des inzwischen zum Großinvestor aufgestiegenen Esch sind seit langem umstritten. Vor allem in Köln macht die Oppenheim-Esch-Holding milliardenschwere Geschäfte mit der Stadt. Der klammen Kommune finanziert sie große Immobilienobjekte und kassiert dafür über Jahrzehnte sichere und lukrative Mieten. “Wie eine Krake” habe sich der Fonds in der Stadt ausgebreitet, so der frühere Kölner Regierungspräsident Franz-Josef Antwerpes. Die WDR-Autoren Ingolf Gritschneder und Georg Wellmann sind den verschwiegenen Geschäften der Oppenheim-Esch Holding in Köln nachgegangen und zeigen, mit welchen Methoden milliardenschwere Deals mit der Kommune eingefädelt werden. Ein System, von dem Kritiker behaupten, dass es den Investoren konkurrenzlose Renditen auf Kosten des Steuerzahlers ermöglicht - nicht zuletzt durch beste Kontakte bis in die Spitzen der Politik.

Größe: 350 MB (DivX) | Dauer: 00:43:23 |

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Himmlers Verrat am Führer

Als Reichsführer SS und Polizeichef hatte er Einfluss und Macht: Heinrich Himmler. Sein Arbeitseifer, aber vor allem seine Loyalität zu Adolf Hitler haben ihn zum zweitwichtigsten Mann in Nazi-Deutschland gemacht. Er war ihm bedingungslos ergeben. Aber als sich die Niederlage Deutschlands abzeichnete, nahm er im April 1945 Kapitulationsverhandlungen mit den Alliierten auf. Hitler schloss ihn aus der Partei aus und erließ Haftbefehl. Himmler wurde gefasst - allerdings von den Briten und beging Selbstmord. Himmlers Doppelspiel ist das Thema dieser Reportage.

Größe: 350 MB (XViD) | Dauer: 47 MiN. |

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