Mit offenen Karten - Kanada (1/2) - Die Entstehung des Staatsgebietes
Ist Kanada ein Nationalstaat? Eine Konföderation aus mehreren Nationen? Ein multikulturelles Land? Auf jeden Fall ist es mit 76 % Anglo- und 24 % Frankokanadiern ein ganz besonderer Staat und das Ergebnis einer historischen Entwicklung, die vom Kräftespiel zwischen Franzosen, Briten und Amerikanern sowie deren jeweiligen Einflüssen geprägt ist.

Größe: 95 MB (Xvid) | Dauer: 00:10:50 |
Download:
Kriegsbeute Mensch - Wie Regierungen ihre Soldaten verraten
Jeder Krieg geht einher mit Gefangenen, Vermissten und Geiseln, deren Verbleib nicht aufgeklärt werden kann. Die Dokumentation berichtet über das Schicksal verschollener amerikanischer Soldaten, die trotz der staatlichen Zusicherung, jeden Kriegsteilnehmer in die Heimat zurückzuholen, für immer verschollen sind. n jedem Krieg gibt es Gefangene, Vermisste und Vertriebene. Sie werden von der Politik oft als Beute, Geiseln oder Belastung betrachtet. Alle Nationen haben Soldaten in der Hand des Feindes aufgegeben und deren Schicksal verschwiegen. Allein nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden auf dem europäischen Kriegsschauplatz Hunderttausende in der Sowjetunion, darunter viele Soldaten der Westalliierten und Zwangsarbeiter, die sich in deutschen Gefangenenlagern befanden und beim Vormarsch der Sowjets überrannt wurden. Nirgends ist der Abstand zwischen Schein und Wirklichkeit größer als in den USA. Die Söhne Amerikas kämpften in den letzten hundert Jahren ausschließlich in fernen Ländern. Bis heute heißt ein unantastbarer Grundsatz der USA: “Nobody is left behind! Wir lassen keinen zurück!” Aber wie ist es wirklich um diesen ehernen Grundsatz bestellt? Die Dokumentation zeigt die planmäßige Geheimhaltung der Wahrheit, in die alle US-Regierungen, die Militärbürokratie des Landes sowie Politiker aus beiden US-Parteien verwickelt waren und sind. Dass niemand bei diesem Thema ohne Schuld ist, hat bis heute die Enthüllung der historischen Tatsachen verhindert.

Größe: 695 MB (Xvid) | Dauer: 01:29:10 |
:
Die Rückkehr der Sextouristen - Der Tsunami, die Armut und die Prostitution
500.000 deutsche Maenner fliegen pro Jahr fuer billigen Sex um die halbe Welt. Die meisten Sextouristen verschlaegt es nach Thailand. Als im Dezember 2004 der Tsunami das Rotlichtviertel in Phuket zerstoerte, versprach die Inselverwaltung, von nun an auf ’sanften Tourismus’ zu setzen. Wir haben uns aufgemacht, um die ‘Kehrtwende’ in Phuket zu beobachten. Was wir dort ‘hautnah’ erlebten, war der hemmungslose Wiederaufbau der Sexindustrie. Kaum waren die Leichen vom Strand geraeumt, flogen die Sextouristen wieder ein. Menschenhaendler haben die im Tsunami ums Leben gekommenen Prostituierten durch illegal ins Land geschleuste Barmaedchen aus Vietnam und Kambodscha ersetzt. Die jungen Frauen berichten offen ueber ihren trostlosen Alltag und ihren Umgang mit meist angetrunkenen deutschen Rentnern, und diese erzaehlen ohne jegliche Scheu, warum sie nichts dabei finden, Maedchen zu kaufen, die 40 Jahre juenger sind als sie selbst. Der Film zeigt auch, wie im Schlepptau dieses ‘Tourismus’ Kinder in der Prostitution landen. Geschildert wird der Fall eines vorbestraften deutschen Kinderschaenders, der in Pattaya verhaftet wird. In Deutschland kommt dieser Mann schliesslich mit einer Bewaehrungsstrafe davon. Wegen Schlampereien im Prozess.

Größe: 371 MB (Xvid) | Dauer: 00:43:42 |
:
Lonely Planet - Argentinien
Argentinien ist preiswert, und immer mehr Leute entdecken, dass das Land eines der aufregendsten Reiseziele der Welt ist. Eine Reise durch Argentinien ist einfach und bequem: Ein halber Tag zum Packen reicht und schon kann es losgehen.

Größe: 278 MB (DivX) | Dauer: 00:46:36 |
Download:
Der 8. Kontinent - Die Eroberung Sibiriens (3/3) - Kuriere und Soldaten
Nach der “Großen Nordischen Expedition” war Sibirien - zumindest als geographischer Raum - erfasst. Die meisten “weißen Flecken” waren getilgt und die Infrastruktur hatte sich rasant entwickelt. Doch noch immer sträubte sich der 8. Kontinent gegen all die Menschen, die aus dem Westen kamen, wehrte sich durch seine schier unbezwingbare Natur. Um dieser Herr zu werden, gab es nur ein Mittel: die Schaffung von Verkehrswegen. Es dauerte bis Mitte des 18. Jahrhunderts, um am Zarenhof einzusehen, dass Sibirien an Europa nur angebunden werden konnte, wenn Verkehrswege entstehen. Man begann mit dem Bau des “Sibirischen Trakt”, einer Poststraße, die in Irkutsk endete. Von dort ging es dann auf dem Fluss Amur per Schiff weiter nach Osten. Die Straße, die in Jakaterinburg hinter dem Ural begann, war die “schlimmste Straße” der Welt. Sie war eigentlich nur ein Feldweg und stellenweise nur eine Schneise durch die Taiga. Reisende wurden zu wahren Märtyrern und dennoch zog es die Menschen nach Osten. Die meisten von ihnen kamen aber zunehmend unfreiwillig - als Verbannte oder Strafgefangene. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man in Russland ernsthaft den Bau einer Eisenbahn durch Sibirien zu diskutieren. Amerika und Kanada besaßen bereits ihre transkontinentalen Verbindungen, und Russlands Engagement im Fernen Osten machte den Eisenbahnbau - auch für den Transport von Militär - dringend notwendig. 1891 beauftragte Zar Alexander III. seinen Sohn Nikolai, den späteren Nikolai II., in Wladiwostok den ersten Spatenstich zum Bau der “Transsibirischen Eisenbahn” vorzunehmen. In lebhaften Spielszenen begleitet der Film den Fotografen Wenjamin Metenkow aus Jakaterinburg bis nach Wladiwostok. Dort hielt er den ersten Spatenstich zum Bau der Transsib für die Nachwelt fest. Seine abenteuerliche Reise durch Sibirien, seine einmaligen Dokumente, eröffnen nicht nur den Blick auf eindrucksvolle Landschaften am Amur und im Fernen Osten, sondern auch auf die außergewöhnliche Geschichte eines deutschen Kaufhauses in Wladiwostok - am Ende der Welt.

Größe: 320 MB (DivX) | Dauer: 00:41:47 |
:
Der 8. Kontinent - Die Eroberung Sibiriens (2/3) - Forscher und Reisende
Die zweite Etappe der intensiven Eroberung Sibiriens begann während der Regierungszeit Peters des Großen (1689-1725). Der aufgeklärte Monarch verstand es wie kein anderer Herrscher vor ihm, das unermessliche Potenzial des “8 Kontinents” einzuschätzen. Seine Nachfolgerin Anna I. forcierte die Erkundung Sibiriens, und ein unglaublicher Einsatz von Mensch und Material folgte, um dem schlafenden Land seine Geheimnisse zu entlocken. Bis zur Regierungszeit Peters des Großen sperrte sich Sibirien gegen die Eindringlinge aus dem Westen, und nur die Stärksten und Abenteuerlustigsten überlebten. Noch war Sibirien voller “weißer Flecken” und von den zahlreichen Schätzen unter seiner Erde gab es nur eine schwache Ahnung. Zwar hatten die verschiedenen Kosaken-Expeditionen sichtbare Zeichen hinterlassen, hatten kleine Befestigungen errichtet, doch eine genaue Vorstellung über die Ausmaße des riesigen Gebietes hatte niemand. Kurz vor seinem Tod (1725) verfügte Peter der Große die Ausrichtung einer gigantischen Expedition. Es sollte das größte Unternehmen aller Zeiten werden, das je zur Erforschung einer Landmasse ausgerichtet worden war: Die “Große Nordische Expedition”. Das Unternehmen, das vor allem von Peters Nachfolgerin Anna I. forciert wurde, verschlang Unsummen von Rubel. Über 1000 Menschen waren an ihm beteiligt, die auf verschiedenen Routen Sibirien gründlich erkunden sollten. Während der Däne Vitus Bering und andere die östlichen Küsten erkundeten, ja sogar bis Alaska vorstießen, waren Gelehrte in Mittelsibirien unterwegs, um alles “Bedenkenswerte” zu sammeln. Ihre Ausbeute zeugt nicht nur vom Fleiß der Forscher, sondern vor allem von der Faszination des “8. Kontinents” auf seine Besucher. Zwei Deutsche, Johann Georg Gmelin und Gerhard Friedrich Müller, wurden zu Pionieren der Sibirienforschung. Während sie bei uns vergessen sind, kennt sie in Russland jedes Kind.

Größe: 320 MB (Xvid) | Dauer: 00:42:48 |
:
Der 8. Kontinent - Die Eroberung Sibiriens (1/3) - Abenteuer und Kosaken
Bis 1582 war Sibirien ein weißer Fleck auf der Landkarte. Dann kam der Kosake Jermak Timofejew. Er gilt als der Eroberer Sibiriens. Der Film folgt den Spuren der ersten Expeditionen durch atemberaubende Landschaften vom Don bis nach Tobolsk und erzählt in Inszenierungen die Geschichte des jungen Kosaken Taras, der auf der Flucht vor zaristischen Soldaten sein Heil bei Jermak sucht. Kosaken vom Don und von der Wolga waren die ersten, die den mutigen Schritt über den Ural wagten und in bis dahin völlig unbekanntes Land vorstießen. Es war die Regierungszeit Iwans des Schrecklichen, der den Weg nach Osten ermöglicht hatte. Doch es mussten noch dreißig Jahre vergehen, bevor der russische Zar erkannte, welch möglicher Reichtum ungenutzt vor seinen Füßen lag. Und hätte es nicht die clevere Kaufmannsfamilie der Stroganows gegeben, so wäre Sibirien wesentlich später erobert worden. Die Stroganows hatten ihre Handelsgebiete bis an den Ural ausgedehnt und waren interessiert genug, weiter zu expandieren. Von Iwan dem Schrecklichen mit zahlreichen Privilegien ausgestattet, warben sie einen Haufen abenteuerlustiger Kosaken an, damit sie das Land weiter im Osten jenseits des Urals erkundeten. 1582 startete die Kosakenexpedition im Permer Gebiet. Ihr Anführer war Jermak Timofejew. Über 800 Mann soll er um sich geschart haben, um der “Sonne entgegen” zu ziehen. Der Marsch über den Ural verlief problemlos, denn es war Winter und die Erde fest gefroren. Doch jenseits des Gebirges mussten die Männer feststellen, dass hier angriffslustige Tataren lauerten. Es kam zu Scharmützeln, doch die Kosaken waren militärisch gut gerüstet. Sie folgten, wie die meisten Eroberer nach ihnen, den sibirischen Flüssen. In einer Entscheidungsschlacht mit den Tataren waren 1583 die Kosaken siegreich und konnten die Hauptstadt Khanat Sibir einnehmen. Von hier aus unternahmen sie weitere Expeditionen. Sie belegten die einheimische Bevölkerung mit Steuern, die diese als Zobelfelle abliefern musste. Auch Zar Iwan kam in den Genuss dieses Reichtums, denn Jermak entsandte eine Delegation nach Moskau, um wertvolle Geschenke zu überreichen. Jermak starb im August 1585 nach einem Tatarenüberfall. Bis heute gilt er als der “Eroberer Sibiriens” schlechthin. Um ihn rankten sich bald Legenden und Sagen, die bis heute weiter leben. Nach ihm sollten noch viele Expeditionen folgen. Kosaken drangen in wenigen Jahren bis ans nördliche Eismeer vor, erkundeten die großen sibirischen Ströme und standen schließlich - nur 60 Jahre nach Jermaks Aufbruch - am Ozean.

Größe: 320 MB (DivX) | Dauer: 00:41:46 |
:
Mythos Ural (2/2) - Gold, Edelsteine und ein toter Zar
Unsere zweite Reise durch den Ural führt in die Welt der Waffenschmieden und der Malachitkönigin, der Steinzeithöhlen und der Bergtundra. In den Wäldern stehen die Lärchen und Kiefern wie Soldaten Spalier. Vor allem aber ist der südliche Ural eine schier unerschöpfliche Schatzkammer von Gold- und Kupferadern, Smaragdfeldern und seltenen Mineralien. Ausgangspunkt ist Jekaterinenburg, das frühere Sverdlowsk, die Wiege der sowjetischen Schwerindustrie. Hier erschossen bolschewistische Revolutionäre den letzten Zaren und seine Familie. Mit Vadim, einem selbsternannten Zarenforscher, besuchen wir die am Tatort errichtete Heilig-Blut-Kirche. Wir treffen Wladimir Andrejwitsch Pelepenko und besuchen sein einzigartiges Mineralien-Museum. Im Felscanyon des Flusses Ay geht unsere Reise dem Ende zu. Vorher aber besichtigen wir den Mythos Ural von innen und klettern in die Ignatijewskaja-Höhle. Ganz im Süden dann, verläuft sich der Ural in der kasachischen Steppe, wo die großen Pferdeherden das Bild bestimmen. Ein letztes Mal schlägt uns ein großartiges Panorama in Bann: Wenn die Kosaken Sascha und Ramon mit ihren vom Raureif bestäubten Pferden in die eisige Winterlandschaft der Steppe ausreiten, sind wir nach 2000 km Ural angekommen.

Größe: 395 MB (Xvid) | Dauer: 00:43:41 |
:
Mythos Ural (1/2) - Vom Polarkreis ins Tal der Petschora
Das Kettenfahrzeug keucht und faucht. Seine schwarze Rauchfahne verdunkelt die Schneewehe, in der unser Gefährt festsitzt. Endlich hebt es sich über die verkarsteten Schneemassen und wir sind wieder frei. Doch schon nach einer Viertelstunde sitzen wir in der eisigen Weite der polaren Tundra erneut in einer Schneefalle. Unser Abenteuer, mit dem wir dem Mythos Ural auf die Spur kommen wollen, beginnt an seinen arktischen Ausläufern, bei den nomadischen Rentierzüchtern der Nenzen. Dort treffen wir die fünfzehnjährige Uljana, die mit der Entscheidung ihres Lebens kämpft. Soll sie dem Wunsch ihrer Eltern folgen und den Sohn einer reicheren Nenzenfamilie heiraten oder soll sie in die Stadt ziehen und dort weiter zur Schule gehen? Unsere Route führt uns weiter in die eisige Wüste von Workuta - Bergarbeiterstadt und Schreckensort der Lager und des Gulag. Nur langsam weicht der Winter dem Frühjahr und wir fliegen zu den rätselhaften Felsgestalten von Manj-Pupu-Njer. Fast ein halbes Jahr sind wir immer wieder in den Ural gereist und haben darüber nicht Uljana im hohen Norden vergessen. Wie hat sie sich wohl entschieden? Um das zu erfahren, kehren wir noch einmal zum Ausgangspunkt der Reise zurück: in die arktische Tundra.

Größe: 395 MB (Xvid) | Dauer: 00:43:34 |
:
Mit offenen Karten - Weissrussland - Ein schwarzes Loch in Europa?
Warum kam es bei der Präsidentenwahl in Weißrussland im März 2006 nicht zum Sturz der letzten Diktatur Europas, zu einer friedlichen Revolution wie 2003 in Georgien und 2004 in der Ukraine? Was sind die Gründe für die Stabilität des Regimes von Präsident Lukaschenko?

Größe: 60 MB (DivX) | Dauer: 00:10:51 |
Download: