Der rollende Tod - Russlands geheimste Waffe auf letzter Fahrt

Abgelegt in Down, Krieg, Politik, Zeitgeschichte | wong it! von doku am 30 Juni 2007 Rezensionen (0)

Sie hätten in jedem James-Bond-Spektakel eine Hauptrolle spielen können: die rollenden Raketenrampen der Roten Armee. In den letzten Jahren sind sie nach und nach auf den Schrotthaufen der Abrüstungspolitik gelandet. Ein Bericht über die letzte Fahrt des letzten Bombenzugs. Im Kalten Krieg und darüber hinaus waren die rollenden Raketenrampen eine tödliche Bedrohung für den Westen. Ein Dutzend Güterzüge mit Kühlwaggons waren es scheinbar, die da ständig kreuz und quer durch Russland rollten. Unter der zivilen Tarnung steckten Nuklearraketen vom Typ “Skalpell”, Gewicht 100 Tonnen, Reichweite 12.000 Kilometer. Der streng geheime “Gefechtseisenbahn-Raketenkomplex” war auch für amerikanische Spionagesatelliten kaum zu orten.

Größe: 230 MB (Xvid) | Dauer: 00:27:15 |

Der KGB - Im Netz der Spione

Abgelegt in Gesellschaft, Politik, Skandale, Verbrechen | wong it! von doku am 30 Juni 2007 Rezensionen (0)

In dieser Sendung, die Teil einer Serie über das Spionagewesen im 20. Jahrhundert ist, konzentrieren wir uns auf das ‘Komitet Gosudarstvennoi Bezopasnosti’ (Komitee für Staatssicherheit), den Geheimdienst der früheren Sowjetunion, der von 1954 bis 1991 für die Regierung im Einsatz war. Zu den Aufgaben des KGB gehörten die Gegenspionage, das Sammeln und Analysieren von Auslandsinformationen, der Schutz der Grenzen zu Lande und zu Wasser sowie die Kontrolle der Atomwaffen und der Wachen des Kreml. Wahrscheinlich war der KGB eine größere Organisation als alle westlichen Geheimdienste zusammengenommen. Sie werden so manches Mal glauben, Ihren Ohren nicht trauen zu dürfen…

Größe: 350 MB (Xvid) | Dauer: 00:44:55 |

Das Ende der Glasnost - Russland vor der Wahl

Abgelegt in Gesellschaft, Politik | wong it! von doku am 30 Juni 2007 Rezensionen (0)

Der Film berichtet am Beispiel der letzten russischen Präsidentschaftswahlen über den Druck und die Gefahren, denen die Presse im heutigen Russland ausgesetzt ist. Am 9. Oktober 2003 wurde der Journalist Alexej Sidorow in der Industriestadt Togliatti vor seiner Haustür ermordet. Sidorow war Chefredakteur der Lokalzeitung. Es war der sechste Journalistenmord seit 1995 in dieser Stadt. Nach dem Mord an Sidorow verbreiteten Polizei und Justizbehörden, es handle sich um einen gewöhnlichen Fall, der nichts mit der beruflichen Tätigkeit des Toten zu tun habe. Eine Behauptung, der Kollegen und Verwandte Sidorows keinen Glauben schenken. Die Familie beauftragt den auf Menschenrechtsfragen spezialisierten Anwalt Karen Nersisyan auf eigene Kosten mit der Wahrheitsfindung. Einige Tage nach dem Mord an Sidorow verhafteten die russischen Behörden den reichsten Mann Russlands, den Petrolmagnaten Michail Chodorkowskij. Die Art seiner Verhaftung - vermummte KGB-Männer brachen in sein Privatflugzeug ein - demonstriert die Rückkehr zu den autoritären Methoden der Sowjetzeit. Die in Moskau erscheinende “Nowaja Gasjeta” ist eine der wenigen überregionalen Zeitungen, die es noch wagt, die Regierung zu kritisieren. Mit ihren Artikeln fordert sie die Behörden, die mächtigen Geschäftsleute und das korrupte Justizsystem heraus. Der Film zeigt die Journalisten des Blattes bei ihrer Arbeit. Sie recherchieren über den Angriff auf einen ihrer Kollegen, der den KGB verklagt hat, um Informationen über einen in Tschetschenien “verschwundenen” Zivilisten zu bekommen. Außerdem befragen sie zur Lage in Putins Russland den Vater der Glasnost, den ehemaligen Präsidenten Michail Gorbatschow.

Größe: 448 MB (DivX) | Dauer: 00:59:13 |

Alexander der Große 3 Teile

Schon zu Lebzeiten wird er zur Legende - genialer Kriegsherr und brutaler Mörder, gelehrter Philosoph und jähzorniger Trunkenbold - der makedonische König Alexander der Große. Eindrucksvolle Spielszenen und historische Dokumente schildern das Leben des Welteroberers.

Von seiner göttlichen Herkunft selbst überzeugt, erweitert Alexander der Große durch Eroberung die Grenzen seines Reiches bis nach Indien und Ägypten. Der “Sohn des Zeus” trägt so maßgeblich zur Verbreitung der griechischen Kultur bei. Im Sommer des Jahres 356 v.Chr. wird Alexander als erster Sohn von Philipp II. und seiner Frau Olympias in Pella geboren.

Im Alter von 13 Jahren lässt ihn sein Vater in der makedonischen Hauptstadt von Aristoteles unterrichten. Der Schüler Platons bringt dem Jungen viel Wissenswertes bei und öffnet ihm die Augen für die griechische Philosophie. Phillip II. hat Makedonien von einem politisch unbedeutenden Bauernstaat zur vorherrschenden Militärmacht in Griechenland geführt. Im Jahr 336 v.Chr. wird der König während der Hochzeit seiner Tochter ermordet. Unmittelbar nach der Thronbesteigung lässt Alexander einige Mitglieder des Hofstaates exekutieren. Sie haben das Gerücht verbreitet, Alexander stecke hinter dem Attentat. Auch Konkurrenten in der Verwandtschaft mit Herrschaftsanspruch werden eliminiert. Im zweiten Jahr seiner Regentschaft zieht der ehrgeizige Feldherr mit 15.000 Soldaten nach Norden, ins heutige Bulgarien und Rumänien. Dort wirft er die thrakische Revolte nieder und besiegt den gefürchteten Stamm der Illyrer. 334 v.Chr. wendet er sich nach Osten. Die Perserkönige haben bereits mehrmals versucht, die griechischen Kleinstaaten zu erobern.

In der Schlacht bei Issos treffen die Armeen zum entscheidenden Kampf aufeinander. Zahlenmäßig unterlegen, gelingt es dem listigen Strategen, das Heer der Dareios zu besiegen. Alexander der Große zieht weiter bis an den Hindukusch. Wer seinen Truppen Widerstand leistet, wird grausam bestraft. Ägypten ist für den erfolgreichen Feldherrn leichte Beute. Am Nil wird der selbst ernannte König von Asien, der die Perser bezwungen hat, mit offenen Armen empfangen. Alexander gründet als Pharao die bedeutendste von etlichen, nach ihm benannten Städten - Alexandria. Doch bei einer Siegesfeier tötet der mächtige Herrscher seinen besten Freund im Alkoholrausch. Ebenfalls nach übermäßigem Weingenuss stirbt Alexander der Große am 11. Juni 323 v.Chr. im fernen Babylon. Sein Grab wurde bis heute nicht gefunden. Wissenschaftler vermuten, das Mausoleum liege irgendwo unter der heutigen Millionenmetropole Alexandria.

Größe: 350 MB (XViD) | Dauer: 45 MiN. |

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Größe: 350 MB (XViD) | Dauer: 44 MiN. |

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Größe: 350 MB (XViD) | Dauer: 44 MiN. |

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Steinzeit - Das Experiment - 03v04 - Auf Oetzis Spuren

Abgelegt in Natur/Tiere, Wissenschaft | wong it! von doku am 28 Juni 2007 Rezensionen (0)

In den ersten Tagen ihrer schwierigen Alpentour haben Henning und Ingo einen Begleiter an ihrer Seite: Überlebenstrainer Thomas Patzleiner zeigt ihnen, wie man in der rauen Landschaft mit steinzeitlicher Ausrüstung überleben kann. Und das ist bitter nötig, denn eiskalte Nächte, Regen und Hunger machen die Tour von Anfang an zu einer echten Herausforderung. Ganz abgesehen von Ingos mangelhaftem Lungenvolumen. Dass er bis vor kurzem stark geraucht hat, macht ihm bei der Tour schwer zu schaffen.

Am siebten Tag der Tour ist es so weit: Thomas verabschiedet sich. Von nun an müssen sich Ingo und Henning alleine durchschlagen. Das bedeutet: Nahrung finden, ein Nachtlager bauen, reißende Flüsse ohne Brücke überqueren, die lädierte Ausrüstung flicken. Und der Weg bis Bozen ist noch weit …

Kritische Vorratslage

“Zuhause” im Dorf muss derweil die viele Arbeit neu verteilt werden. Die Vorratslage wird immer kritischer. Mit seiner landwirtschaftlichen Erfahrung und seiner schier unerschöpflichen Energie versucht Olli, die dringende Ernte voranzutreiben. Von den anderen sind einige aber fast am Ende ihrer Kräfte. Vor allem die anhaltende Kälte macht ihnen schwer zu schaffen.

Auch das Entspelzen größerer Getreidemengen klappt immer noch nicht in zufriedenstellender Zeit. Bei den beiden Familienvätern Olli und Martin ist die Stimmung angespannt, ein kleiner Anlass genügt und es kommt zur Explosion. Einer denkt sogar ans Aufgeben. In den Alpen fällt mittlerweile - mitten im August - Schnee. Eine Bewährungsprobe für die originalgetreu nachgebauten “Ötzi-Schuhe” steht bevor.

Größe: 350 MB (XViD) | Dauer: 43 MiN. |

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Geheimes Russland (6/6) Moskau - Die Zombies der roten Zaren

Werden wir in Zukunft ferngesteuerte Roboter sein? Oder Götter, die ihre eigenen Seelen mit Hilfe von Computern korrigieren können? Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen begab sich Jersy Sladkowski auf eine Zeitreise durch die russische Hauptstadt, wie sie noch niemand je gesehen hat. Seit den Jahren der sowjetischen Herrschaft munkelt man in Russland von geheimnisvollen Forschungen und Versuchen, die das KGB und die Armee anstellen. Hinter vorgehaltener Hand spricht man von “Zombies” - ferngesteuerten Menschen. Gerüchte machen die Runde, von Opfern ist die Rede, die Psychose nimmt zu. Anatolij Iwanyisch, ein 47-jähriger ehemaliger Boxer und Dissident, fungiert als “Pate“ der Moskauer Zombies. Seine Organisation hat inzwischen etwa tausend Mitglieder in ganz Russland. Ständig gehen neue Anmeldungen von Menschen ein, die an sich plötzlich Symptome einer “psychischen Verseuchung” entdeckt haben wollen. Ob und wie viele von ihnen tatsächlich Opfer einer Fernsteuerung der Psyche sind, weiß niemand. Denn die Forschung über die „Produktion“ lenkbarer Menschen ist eines der bestgehüteten militärischen Geheimnisse im heutigen Russland.

Größe: 351 MB (Xvid) | Dauer: 00:43:02 |

Containergeschichten - Die Container-Story

Abgelegt in Politik, Seefahrt, Technologie, Transport, Zeitgeschichte | wong it! von doku am 26 Juni 2007 Rezensionen (0)

Jeder kennt die blecherne Kiste. Man sieht sie auf Lastwagen, Zügen und Schiffen. Doch sie ist so schlicht, dass man sie sofort wieder vergisst. So ungefähr 100 Millionen Exemplare sind ständig auf unserem Globus unterwegs. Die Welt hat sich abhängig gemacht von einer Kiste - und diese Kiste hat die Welt verändert. Der Film erzählt die Geschichte des Containers, zeigt seinen Einfluss auf Wirtschaft, Kriege und Hafenarbeiter, Hausfrauen in Amerika, Näherinnen in China und Architekten in Europa. In der Container Story spielen zwei Menschen die Hauptrollen: Der Bauernjunge Malcom McLean aus North Carolina baut erst Amerikas zweitgrößtes Fuhrunternehmen auf, dann verwirklicht er die Idee seines Lebens: Er verpackt die Dinge dieser Welt in rechteckige Boxen. Die zweite Hauptperson ist der Hafenarbeiter Bodo Meyer. Im Mai 1966 entlädt er im Bremer Überseehafen die ersten Container in Deutschland. Die genormte Blechkiste ist eine der größten Revolutionen des 20. Jahrhunderts: 12,20 Meter lang, 2,44 Meter breit und 2,60 Meter hoch. Der Eroberungszug des Containers verändert weltweit die Produktionsbedingungen fast aller Industrien, die Konsumgewohnheiten der Menschen und das Antlitz von Städten und Häfen. Alte Berufe verschwinden, Schiffe werden hässlich und die Seefahrt kennt seitdem keine Romantik mehr. Werften erhalten Großaufträge, neue Länder und Regionen beginnen zu boomen, Märkte entstehen und Produkte aus aller Welt können überall billig ein- und verkauft werden. Die Wahl eines Produktionsstandortes ist dank des Containers nahezu beliebig, denn der Transport ist sicher, verlässlich und extrem billig. Über 90 Prozent aller Waren und Rohstoffe weltweit werden im Container transportiert. Ohne die Box wäre Globalisierung noch immer blanke Theorie. “The world is just a container away”.

Größe: 450 MB (Xvid) | Dauer: 00:58:10 |

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Arte Themenaben - Die totale Überwachung (Teil3 - Big Brother City)

Abgelegt in Computer, Gesellschaft, Politik, Skandale, Technologie, Verbrechen | wong it! von doku am 26 Juni 2007 Rezensionen (0)

Nirgendwo auf der Welt werden die Bürger so gut überwacht wie in Großbritannien: Hier gibt es 4 Millionen Videokameras, d.h. eine Kamera für 14 Einwohner! Duncan Campbell, freier Journalist und Verfasser des Berichts über das Abhörsystem “Echelon” für das Europäische Parlament, zeigt die Orwellsche Dimension der britischen Hauptstadt, die eine wahre Versuchsküche für “Big Brother” geworden ist. In London, so Duncan Campbell, herrschen science-fiction-artige Zustände, die sogar Orwells Phantasie noch übertreffen. Überall überwachen Kameras die als potentielle Kriminelle betrachteten Bürger. Das Erstaunlichste ist, dass die Bevölkerung diesen Zustand schicksalsergeben akzeptiert. Haus und Auto waren bisher die letzten Bastionen der Privatsphäre, doch selbst das soll sich ändern. Anfang dieses Jahres führt Großbritannien auf dem gesamten Staatsgebiet ein System zur automatischen Nummernschild-Erkennung ANPR ein . “Mit Hilfe eines Netzes von Kameras, die automatisch die Kennzeichen aller vorbeifahrenden Fahrzeuge erfassen, soll eine riesige Datenbank geschaffen werden. Sie gibt Polizei und Sicherheitsdiensten Auskunft über sämtliche Strecken, die ein Fahrer zurückgelegt hat”, betont Duncan. Auch der Markt für Hausüberwachungssysteme boomt in Großbritannien. Der Inhaber eines Fachgeschäfts bekräftigt, dass er 90 % seines Umsatzes im privaten Bereich erzielt. Von der klassischen Überwachungskamera an der Haustür bis zum stecknadelkopfgroßen Hightech-Spion kann man alles kaufen.
Und jeder bespitzelt jeden. Im Londoner Stadtteil Shoreditch zum Beispiel sind die Überwachungskameras über Kabel allen zugänglich. Für 3,50 £ pro Woche können Abonnenten die Bilder von ca. 400 Kameras auf dem heimischen Fernsehgerät empfangen. Die Aktion wurde gestartet, um gegen unsoziales Verhalten vorzugehen. Für Duncan Campbell wirft diese gegenseitige Bespitzelung allerdings die Frage nach dem Schutz schwacher Menschen, zum Beispiel Kinder, auf. Selbst wenn die Mehrheit der Briten die ständige Überwachung zu akzeptieren scheint, werden doch auch kritische Stimmen laut. Sie richten sich vor allem gegen die biometrische Datenerfassung. Die Datenbank genetischer Fingerabdrücke wächst beunruhigend schnell. Das britische DNA-Register ist das umfangreichste der Welt. In ihm sind 5,24 % der Bevölkerung verzeichnet, gegenüber 1,13 % in den Vereinigten Staaten und 0,41 % in Deutschland. In Frankreich wird nur jeder tausendste Bürger erfasst, aber die Tendenz ist steigend.
“Der britische Bürger wird nicht mehr nur gefilmt, sondern auch von Kopf bis Fuß biometrisch erfasst”, bemerkt Duncan. Dies dient vor allem der Zugangskontrolle zu Schulen, Privatclubs und Stadien. Doch die Kontrolle jedes einzelnen Menschen lässt sich noch weiter treiben. Vor einigen Monaten gelang es dem britischen Wissenschaftler Kevin Warwick, durch zwei elektronische Implantate sein Nervensystem mit einem Computer zu koppeln. Der erste Cyborg der Welt! Wird man demnächst die Maschinen mit dem menschlichen Gehirn vernetzen?

Größe: 300 MB (Xvid) | Dauer: 00:27:01 |

Steinzeit - Das Experiment - 02v04 - Der Aufbruch

Abgelegt in Natur/Tiere, Wissenschaft | wong it! von doku am 22 Juni 2007 Rezensionen (0)

Auch nach zwei Wochen gibt es in der “jungsteinzeitlichen” Pfahlbausiedlung an dem Weiher im Hinterland des Bodensees nur zwei Dinge im Überfluss: Regen und Matsch. Nur hin und wieder lässt sich die Sonne blicken, wie an jenem Tag 16, an dem die beiden Junggesellen Ingo und Henning Dorf und Sippe verlassen. Sie machen sich auf, um in Ötzis Ausrüstung die Alpen zu überqueren. Ihre Stimmung schwankt zwischen Vorfreude und schlechtem Gewissen der Sippe gegenüber. Denn sie wissen, die übrigen fünf Erwachsenen bleiben mit den sechs Kindern und jeder Menge Arbeit zurück.

Arbeit, die allen in den vergangenen Wochen über den Kopf zu wachsen schien. Arbeit, die hauptsächlich darin bestand, mühevoll die tägliche Nahrung zu beschaffen und zuzubereiten. Aber auch Arbeit, die durch unvorhergesehene Ereignisse über sie hereinbricht. Erste Augustwoche: Regen, Kälte, Nässe, die gewohnten Bilder. Mühevoll versucht Martin, Fladenbrote herzustellen. Nur, irgendwie werden die im Ofen nicht richtig gebacken, sondern eher getrocknet. Martin feuert den Ofen weiter an - zur Freude der Frauen und Kinder, die sich gemütlich um die willkommene, wohlige “Heizungswärme” scharen. Doch ein jungsteinzeitlicher Ofen ist nicht mit einer modernen Zentralheizung oder einem neuzeitlichen Backofen zu verwechseln. Plötzlich Qualm!

Größe: 350 MB (XViD) | Dauer: 43 MiN. |

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Arte Themenaben - Die totale Überwachung (Teil2 - wiederstand.com)

Abgelegt in Computer, Gesellschaft, Politik, Skandale, Technologie, Verbrechen | wong it! von doku am 21 Juni 2007 Rezensionen (0)

Überall in der Welt werden heute Stimmen laut, die vor einer Einschränkung der persönlichen Freiheit des Menschen durch moderne Überwachungstechnologien warnen. Globalisierungsgegner, Anarchisten mit Hang zu zivilem Ungehorsam und fortschrittsfeindliche Ex-Hippies treten hier ebenso in Erscheinung wie begabte junge Hacker und Menschen, die an eine weltweite Verschwörung glauben. Sie alle vereint der Kampf gegen Verfolgungs- und Registrierungstools. Verantwortungsbewusste Bürgerinitiativen setzen sich zur Wehr!

In Paris steht der Verein “Souriez vous êtes filmés” (”Bitte lächeln, Sie werden gefilmt”) all denjenigen offen, die die technologische Entwicklung zum Überwachungsstaat aufhalten wollen. Der Verein fordert die Entfernung von Überwachungskameras. Im Film werden Aktivisten beim Abdecken von Kameras gezeigt.
Ebenfalls in Paris zeugen die “Big Brother Awards” von ähnlichem Widerstandsgeist: Alljährlich werden fünf Preise an Personen oder Unternehmen verliehen, die für besonders gravierende Eingriffe in die Freiheitsrechte verantwortlich sind. Jean Marc Manach, einer der Organisatoren der Zeremonie, spricht über die Entstehung der Bewegung und stellt seine Mitstreiter vor.
Die Mitglieder der Berliner Gruppe “Quintessenz” bezeichnen sich selbst als “Hacktivisten”. Sie zeigen, wie man sich in ein Videoüberwachungssystem der Polizei einhacken und ein ganzes Kameranetz lahm legen kann. Mit einem Satellitenempfänger fangen sie Kamerabilder ab. Warum tun sie das? Um “Big Brother” keine Chance zu lassen.
In Berlin befindet sich auch der “Chaos Computer Club”, das bekannteste Netzwerk “harmloser” Hacker. Im Januar 2006 lüfteten sie das Herstellungsgeheimnis des ersten “RFID-Killers”, genannt RFID-ZAPPER. Jeder kann fortan ganz einfach ein kleines Gerät herstellen, das durch ein elektromagnetisches Feld Mikrochips zerstört. Nach Auffassung der Clubmitglieder werden RFID-Tags in unserem Leben bald allgegenwärtig sein. Es war daher höchste Zeit, ein Verfahren zur Ausschaltung dieser “Spione” zu entwickeln.
In Los Angeles wurde Ian Clarke bereits als genialer Erfinder von “Freenet” zur Legende: Es handelt sich um eine 100 % verschlüsselte und vollständig anonyme Alternative zum Internet. Obwohl es noch recht wenig bekannt ist, soll dieses “Darknet” bereits zwei Millionen Nutzer angezogen haben. Der gebürtige Ire Ian Clarke, ein Fachmann für künstliche Intelligenz, tritt vor allem gegen die Kontrolle des Internets ein: “Eine Demokratie stützt sich auf ihre Wähler, um die Regierung zu legitimieren. Doch wenn die Regierungen kontrollieren können, welche Informationen die Wähler erreichen, dann wird die Demokratie verfälscht. Auf Freenet findet man z.B. Freesites von chinesischen Regimegegnern, geheime Handelsabkommen der Scientology-Kirche, Enthüllungen über das elektronische Wahlsystem Diebold in den Vereinigten Staaten usw.” Im Hintergrund überwachen Dutzende Riesenantennen wie gigantische Ohren pausenlos den E-Mail-Verkehr in der ganzen Welt.
Der Film zeigt Beispiele für individuellen und kollektiven Widerstand, wobei jeweils eine besonders charakteristische Aktion oder Kampagne im Vordergrund steht.”Resistant.Com” versteht sich als filmisches Manifest und stellt sich bewusst auf die Seite der Opponenten. Auch in der Machart des Films kommt der Kampf gegen die allgegenwärtige Überwachungsmacht zum Ausdruck. Die Regieführung macht deutlich, dass die Aktivisten gewollt im “Untergrund” operieren. Kontrapunktisch dazu stehen die wie Laborversuche anmutenden nachgestellten Widerstandsaktionen.

Größe: 189 MB (DivX) | Dauer: 00:38:52 |

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