Die SS - Die SS-Totenkopf-Verbände (4 v. 6)

Vor allem die Männer der Totenkopfverbände waren es, die den Krieg gegen den “inneren” und “äußeren” Feind mit bedingungsloser Härte ausfechten sollten. Opfer waren all jene, die der Nationalsozialismus als “Staatsfeinde” oder für “nicht lebenswert” erachtete.
Die “Soldaten des Todes” bewachten und betrieben die Konzentrationslager. Nach Kriegsbeginn trugen sie den “Geist” der Lager in den Rücken der Front, wo sie als so genannte Einsatzgruppen mordeten. Sie stellten das Personal in den Vernichtungslagern und kämpften in der “Totenkopfdivision” der Waffen-SS immer dort, wo es galt, sich durch besonders brutalen Einsatz hervor zu tun. Die Auslese und Ausbildung der Männer unter dem Totenkopf zielte von Beginn an auf bedingungslosen Gehorsam und die Unterbindung menschlicher Regungen.

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Pelé und Garrincha - Brasilianische Fußbalkönige

Abgelegt in Sport | wong it! von doku am 30 November 2006 Rezensionen (0)

Ein spektakulärer Film mit nie gezeigtem Archivmaterial über die beiden größten Brasilianischen Fußballer aller Zeiten: Pelé und Garrincha. Beide Fußballer, starteten ihre Karriere als nationale Helden im Trikot für Brasilien. Aber ihre weiteren Lebensläufe könnten unterschiedlicher nicht sein: Die Dokumentation von Jean-Christophe Rosé erzählt die Geschichte der beiden Männer und zeigt, wie aus dem Leben des Einen das des größten Fußballers des Jahrhunderts werden konnte, aus dem des Anderen das eines Alkoholikers, welches nach nur 49 Jahren jäh beendet war.

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Die SS - Himmlers Wahn (3 v. 6)

Anders als Hitler, der Morde an Juden nie mit eigenen Augen gesehen hat, erschien Himmler immer wieder selbst am Tatort. Das Schicksal der Opfer berührte ihn dabei nicht. Nur die “Arbeitsbedingungen” seiner Totenkopfmänner interessierten den Reichsführer, wenn er etwa in Auschwitz den industriellen Massenmord mit Gas besichtigte. Anschließend erließ er Befehle, wie durch Liederabende und “mäßiges Trinken” der Stress der Mörder abzubauen sei.
Persönlich wirkte dieser fürchterliche Vollstrecker eher unscheinbar. Augenzeugen hatten den Eindruck, einem Volksschullehrer oder Finanzbeamten gegenüberzustehen. Nach der Kapitulation ermöglichte ihm sein unauffälliges Äußeres sogar, für einige Tage unerkannt in einem deutschen Gefangenenlager unterzutauchen - alle anderen prominenten Paladine des Diktators wären sofort enttarnt worden.

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Hannah Arendt Denken und Leidenschaft (Arte)

Abgelegt in Biographie, Gesellschaft, Zeitgeschichte | wong it! von doku am 30 November 2006 Rezensionen (0)

Hannah Arendt - Denken und Leidenschaft

Themenabend: Hannah Arendt - “Ich will verstehen”

Der Lebensweg von Hannah Arendt ist gekennzeichnet durch ständigen Aufbruch und Neubeginn. Anhand ausgewählter Selbstzeugnisse der politischen Philosophin erstellt die Dokumentation eine Collage dieser facettenreichen Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Zusätzliches Leben verleihen dem Porträt vor allem die Aussagen von Menschen, die Hannah Arendt unmittelbar erlebt haben. Freunde, Verwandte und Studenten erinnern sich.

Dokumentation, Deutschland 2006
Erstausstrahlung, 16:9 / 66 Min.
Regie: Jochen Kölsch

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Die SS - Der Machtkampf (2 v. 6)

Gerüchte über einen angeblichen Putsch der SA und gezielt gestreute Indiskretionen über Homosexualität lieferten den Vorwand für eine “deutsche Bartholomäusnacht”: Am 30. Juni 1934 töteten Kommandos der SS im Auftrag Hitlers die Führer der rivalisierenden Partei-Organisation, der SA (”Sturmabteilung”).
Doch nicht nur mit Parteirivalen wurden alte Rechnungen beglichen. In einer bis dahin nie gekannten Terrorwelle starben etwa hundert Menschen - darunter Politiker der konservativen Opposition wie Kurt von Schleicher oder Hitlers alter Weggefährte Gregor Strasser.
In dieser “Nacht der langen Messer” begann der Aufstieg der SS zum gefährlichsten Machtinstrument der braunen Diktatur. Innerhalb weniger Jahre wucherte die “Schutzstaffel” von der persönlichen Leibwache Hitlers zu einem monströsen Terrorapparat, der Staat und Partei durchdrang.

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Wer arbeitet ist der Dumme - Malochen unter Hartz 4 Niveau

Abgelegt in Gesellschaft, Skandale | wong it! von doku am 29 November 2006 Rezensionen (0)

Herr Zetzsche geht jeden Tag zur Arbeit. Er ist Sicherheitsmann in Leipzig. Im Monat verdient er damit 750 Euro. Würde Herr Zetzsche nicht arbeiten und stattdessen Arbeitslosengeld 2 beziehen, bekäme er 580 Euro. Statt sich krumm zu machen, könnte der 56-jährige sich dann eine schöne Zeit machen. Fernsehen gucken, spazieren gehen, Sport treiben. So wie das Ehepaar Haufe. Die kommen im Monat auf 980 Euro. Durch ALG 2 und Wohngeld. Für das gleiche Geld arbeiten gehen, würden sie nicht. Das mache einfach keinen Sinn.

Sanja Hardinghaus über die absurden Folgen staatlicher Rundumversorgung. SPIEGEL TV Magazin, 2006

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Hannah Arendt in New York (Arte)

Abgelegt in Gesellschaft | wong it! von doku am 29 November 2006 Rezensionen (0)

Hannah Arendt in New York
Dokumentation, Deutschland 2006, Erstausstrahlung
Regie: Jean-Claude Lubtchansky

Das Gespräch, das der französische Journalist Roger Errera mit der Philosophin Hannah Arendt im Jahr 1973 führte, lässt eine Frau zu Wort kommen, deren kritischer Blick auf die Welt nichts an Aktualität eingebüßt hat.

Das noch nie zuvor im deutschen Fernsehen gesendete Interview mit der Philosophin Hanna Arendt führte der französische Journalist Roger Errera 1973 in New York. Errera sprach mit der mittlerweile amerikanischen Staatsbürgerin über ihr Paria-Dasein als Jüdin in Deutschland und den Brückenschlag zwischen Europa und den USA. Das ambivalente Amerika-Bild, das die Philosophin in dem Gespräch zeichnet, ihre Kommentare zu gesellschaftlichem und politischem Engagement und zur Demokratie sowie ihr kritischer Blick auf die zunehmend apolitische Konsumgesellschaft der westlichen Welt haben auch heute - mehr als 30 Jahre später - noch nichts von ihrer Gültigkeit eingebüßt. Im Gegenteil: angesichts der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung erscheinen Hannah Arendts Analysen und Prognosen fast prophetisch.

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Die SS - Heydrichs Herrschaft (1 v. 6)

Die Gegensätze könnten schärfer nicht sein: Auf privaten Filmaufnahmen ist ein Reinhard Heydrich zu sehen, der Tennis spielt, fechtet, Ski fährt oder die Sommerfrische am Strand von Fehmarn genießt. Zur gleichen Zeit sorgte sein Terrorapparat in ganz Europa für Angst und Schrecken, wurden von ihm die Weichen zum Holokaust gestellt.
Wie passt das zusammen? Ralph Giordano, der von der Gestapo mehrmals verhaftet wurde, beschreibt Heydrich als einen Menschen, dem man seine Unmenschlichkeit nicht ansah. “Er war ein fürsorglicher Vater, ein musischer Mensch. Auf der anderen Seite war er der Prototyp dessen, was Hitler sich gewünscht hat. Er war der Unmensch in Person. Er verkörperte die Generation des Unbedingten, die sich dem Bösen voll und ganz verschrieben hatte.”

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Angriff auf die Tirpitz

Kein anderes deutsches Schlachtschiff war so groß wie dieses, die Alliierten fürchteten seine Schlagkraft und wollten es zerstören. Aber die Tirpitz ankerte geschützt in den norwegischen Fjorden, gesichert durch einen Torpedoring unter Wasser. Nachdem es im September 1943 wichtige Einrichtungen auf Spitzbergen zerstört hatte, nahmen die Briten den Kampf auf.
Am 22. September 1943 gelang es ihren Klein-U-Booten, bis zum Ankerplatz der Tirpitz heranzukommen und durch mehrere Sprengungen gewaltige Schäden anzurichten.

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Der 2. Weltkrieg aus Sicht der USA - 4/7 - Die Schlacht um Russland-1v2

Nach einer kurzen Zusammenfassung der Geschichte Rußlands (Eroberungen und Knechtschaft des russischen Volkes von den Kreuzrittern über Napoleon bis Kaiser Wilhelm II.) folgen Erklärungen, warum so viele Eroberer derart magisch von diesem Land angezogen wurden: Gründe sind u.a. unermeßliche Bodenschätze wie Gold, Silber, Kupfer, Eisen, Holz, Erdöl, fruchtbarer Boden. Auch Hitler will Rußland erobern. Besonders wegen seiner Stahlindustrie, seiner Bodenschätze und dem weiten Land im Osten.
Nach der Einverleibung Österreichs und der Tschechoslowakei -gegen die sich England und Frankreisch um des Frieden willen nicht sperrten-, plante Hitler seinen nächsten Schritt: Den Angriff auf Polen. Daraufhin erklären Frankreich und England Deutschland den Krieg; man mußte gleichzeitig an 2 Fronten kämpfen.
Hitler eroberte innerhalb von Monaten ganz Westeuropa, sowie im Osten Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und damit Häfen im Schwarzen Meer. 1941 war die Eroberung des Balkans abgeschlossen und der Weg nach Rußland frei. Am 22.6.1941 begann der Angriff auf Rußland. Dort war man auf keinen Krieg vorbereitet -Nichtangriffspakt Hitler/Stalin- versuchten die Russen, den deutschen Vormarsch zu verlangsamen und zwar durch Verlagerung der Kämpfe in die Städte und mit der Politik der verbrannten Erde: Nichts was dem Feind nützen kann, durfte zurückbleiben. Guerillaarmeen werden gebildet und Hitler erreichte sein Ziel, im Dezember in Moskau zu sein, nicht.

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