Begegnung mit dem Tod - BBC Exclusiv
Gibt es ein Leben nach dem Leben? Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass ein Hirntod auch das Ende unseres „Ichs“ bedeutet. Doch neueste Erkenntnisse stützen eine aufregende und kontroverse Theorie: demnach existiert das Bewusstsein weiter - auch wenn das Gehirn aufgehört hat, zu arbeiten.Überall auf der Welt, quer durch sämtliche Kulturen berichten Menschen, die an der Schwelle zum Tod standen, immer wieder über dieselben Erfahrungen. In diesen sogenannten „Nahtod-Erfahrungen“ tauchen immer wieder identische Erlebnisse auf: Menschen von jung bis alt berichten immer wieder von einem Gefühl des Friedens und der Glückseligkeit. Sie erzählen von einem hellen Licht und einem Tunnel und dass sie bereits verstorbene Verwandte gesehen haben und ihr bisheriges Leben vor ihren Augen ablief. Einige behaupten sogar, dass sie ihren eigenen Körper von außen oder oben betrachten konnten, und alle Bemühungen der Ärzte von außen mitverfolgten.Die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Nahtod-Erfahrungen stammen nicht von Gurus, sondern von renommierten Wissenschaftlern. Dokumentierte Berichte aus Krankenhäusern in England und Holland legen nahe, dass einige Patienten mit Herzstillstand Nahtod-Erlebnisse hatten, als ihr Gehirn laut EEG nicht mehr aktiv war. Einige dieser Patienten konnten dabei sogar Gespräche des OP-Teams wiedergeben und Details der Operation beschreiben. Das würde bedeuten, dass Gehirn und Bewusstsein unabhängig voneinander existieren. Gibt es also tatsächlich so etwas wie eine Seele, und ein Leben nach dem Tod ….?

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Die Attentäter von London - Selbstmordattentäter
Am 7. Juli 2005 sprengten sich in London vier Selbstmordattentäter in die Luft und rissen 52 Menschen mit in den Tod. Was spielt sich in der Psyche solcher Täter ab und wo liegen die Ursachen einer derartigen Radikalisierung? Shehzad Tanweer, Mohammed Sidique Khan, Hasib Hussain und Lindsay Germaine gehörten zur zweiten Generation der Muslime in Europa. Sie waren gewöhnliche Männer, die in London lebten. Am 7. Juli 2005 sprengten sie sich und 52 weitere Menschen in die Luft - nach den Anschlägen in New York und Madrid einer der größten und erschreckendsten Selbstmordanschläge. Die jungen Männer erlebten ihre Integration in westliche Gesellschaften, ihr Dasein als Minderheit und die Übernahme westlicher Lebensweisen als negativ und wollten sich dagegen zur Wehr setzen. Die Dokumentation geht den Beweggründen der Attentäter nach, die in Londoner U-Bahnen und einem Bus Bomben explodieren ließen. Der Psychologe Andrew Silke rekonstruiert die letzten Stunden der Täter an den Schauplätzen der Attentate. Auch andere Wissenschaftler und Terrorexperten beleuchten den Weg der vier Männer. Angehörige und Freunde kommen zu Wort. Vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Versuche aus den letzten 40 Jahren gehen Experten dem Phänomen Stress und Gruppenzwang nach. Manche vertreten die These, dass der Wille zum Selbstmordattentat längst da ist, bevor der Kontakt zu einer Terrororganisation oder einem Hassprediger zustande kommt. Das Desaster, das die Täter anrichten, resultiert aus einer Radikalisierung in einer Kleingruppe, die sich abschottet. Der Anthropologe Scott Atran macht keine religiösen Wurzeln bei den Londoner Attentätern aus.Die Filmemacherin Alicky Sussman blickt mit Hilfe von Psychologen in die Psyche heutiger Terroristen am Beispiel der Londoner Attentäter. Ebenso wie in Madrid verüben junge Männer Selbstmordattentate in europäischen Ländern, in denen sie aufgewachsen sind. Und nur, wenn der psychologische Prozess dieser Menschen sowie der Einfluss der Gruppendynamik auf den Einzelnen verstanden wird, so eine zentrale Aussage des Films, gibt es vielleicht eine Chance, weitere Attentate zu verhindern.

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Neues - Spezial Games Convention 2006
Leipzig im Ausnahmezustand: vom 24. - 27. August wird in Leipzig wieder gespielt. Und zwar kein Fußball sondern Computer- und Videospiele. In diesem Jahr stehen auf der Messe für interaktive Unterhaltung die neuen Konsolen im Blickpunkt. Schnelle Kisten wie die Playstation 3 sollen ganz neue künstliche Welten entstehen lassen. In Hochglanz-Optik, wie die Hersteller versprechen. Dagegen setzt der japanische Videospiel-Konzern Nintendo auf ?anders spielen?. Innovative Konzepte statt immer mehr Leistung. Yve Fehring und das neues-Team nehmen Neuheiten und Spiele-Highlights genau unter die Lupe und beleuchten die Faszination des Mediums Computerspiel. Neues sendet aus den Leipziger Messehallen.

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Die Anden - Von Feuerland zum Amazonas
Die Anden, der längste Gebirgszug unserer Erde, haben entlang der Küste Südamerikas verschiedenste Tier- und Pflanzenarten hervorgebracht. Staunen Sie über Flamingos, die sich an Geysiren aufwärmen, und Pinguine die in der Wüste brüten.

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Apokalypse Vietnam - Krieg in Indochina 1968-1975 Teil 2/2
Unvergessen sind die Bilder vom April 1975. Hubschrauber evakuieren die letzten Amerikaner vom Dach der US-Botschaft in Saigon: Das Ende des Vietnamkrieges, eine der längsten militärischen Auseinandersetzungen im 20 Jahrhundert. Oft konzentrierte sich die Darstellung in den westlichen Medien auf die Rolle der USA, Hollywood entdeckte den Krieg als Filmstoff. Die Dokumentation zeigt, wie sie wirklich war, die “Apokalypse Vietnam”. Zu Wort kommen Militärs und Politiker, die für die entscheidenden Weichenstellungen im Krieg verantwortlich waren. Erzählt wird aber auch die Geschichte dreier Orte: Muscatine in den USA, Phu Hiep im Süden und Nam Ngan im Norden Vietnams. Hier leben Menschen, für die der Krieg zwar vergangen, aber nicht vergessen ist. Erstmals wurden systematisch die Filmarchive in Hanoi und Saigon ausgewertet. Im Westen weitgehend unbekanntes Material, gedreht von vietnamesischen Frontkameraleuten, floss in die Dokumentation ein. So ergeben sich völlig neue Einblicke in die Geschichte eines Krieges, dessen Bilder bislang vor allem westliche Medien lieferten. Nach der Niederlage von Dien Bien Phu tritt Frankreich als Kolonialmacht in Indochina ab. Auf der Genfer Konferenz 1954 wird das Land faktisch geteilt, eine entmilitarisierte Zone soll den kommunistischen Norden vom westlich orientierten Süden trennen. Es entstehen zwei Staaten, Vietnam wird zum Schlachtfeld im Kalten Krieg. China und die Sowjetunion unterstützen den Norden, die USA engagieren sich immer stärker im Süden. Doch es gelingt nicht, die Regierung in Saigon zu stabilisieren. 1963 wird der südvietnamesische Präsident Diem durch das Militär gestürzt. Wenige Wochen später wird John F. Kennedy ermordet. Die Karten in Vietnam werden neu gemischt. Am Nachmittag des 2. August 1964 kreuzen zwei amerikanische Zerstörer vor der nordvietnamesischen Küste. Nordvietnamesische Patrouillenboote drohen dem US-Zerstörer Maddox, zwei Tage später meldet der US-Zerstörer Turner Joy feindliche Angriffe. Ob die Vietnamesen tatsächlich am Morgen des 4. August angriffen, ist bis heute unklar. Doch für Präsident Johnson dient der Vorfall als Vorwand für ein direktes militärisches Eingreifen in Vietnam. Im März 1965 gehen die ersten amerikanischen Einheiten in Da Nang an Land. Schon Ende 1966 sind annähernd 200.000 GIs in Vietnam stationiert. Der erste Fernsehkrieg der Geschichte liefert die Schlacht direkt in Millionen amerikanische Wohnzimmer. Der Widerstand in den USA gegen den “schmutzigen Krieg” wächst. Zum Fanal wird ein Massaker, das amerikanische Soldaten in My Lai begehen. My Lai ist der Anfang vom Ende des amerikanischen Kreuzzuges in Vietnam.

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Ich bin Al Kaida - Das Leben des Zacarias Moussaoui
Zacarias Moussaoui ist der einzige Attentäter, der wegen der Anschläge am 11. September 2001 vor Gericht gestanden hat – es war ein Symbolprozess für die USA. Im Mai 2006 wurde er zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Bis an sein Lebensende soll er keinerlei Außenkontakte haben. Er ist lebendig eingesperrt.Ist er der sogenannte 20. Attentäter, der ein Flugzeug in das Weiße Haus steuern sollte? Oder nur ein psychisch kranker Möchtegern-Verschwörer? Fest steht, dass er vier Wochen vor den Anschlägen auf das World Trade Center und auf das Pentagon verhaftet wurde, als er das Fliegen einer Boeing 747 erlernen wollte. Und fest steht auch, dass das FBI die Attentate vom 11. September hätte verhindern können, wären Moussaouis Notizbuch und Laptop rechtzeitig durchsucht worden.Wie kommt ein junger marokkanisch-stämmiger Franzose dazu, sich Al-Qaida anzuschließen und in Camps in Afghanistan zum Selbstmord-Attentäter ausbilden zu lassen? In seiner Jugend war er nicht religiös, er liebte Partys und seine Freundin, und manchmal trank er auch Alkohol – bis zu dem Tag, an dem er in London von radikalen Moslem-Predigern zum Djihad bekehrt wurde.Seine Mutter Aïcha El-Wafi kämpfte während des Prozesses gegen die Todesstrafe für ihren Sohn. Am Rande der Gerichtsverhandlungen lernte sie in den USA Phyllis Rodriguez kennen, die Mutter von Greg, der in den Flammen des World Trade Center getötet wurde. Der Filmemacher Valentin Thurn zeigt in seiner Dokumentation die Entwicklung dieser außergewöhnlichen Freundschaft und zeichnet behutsam die Geschichte der zerrütteten Familie Moussaoui nach. Intensive Interviews mit Freunden und Familienangehörigen, unter anderem mit den beiden Schwestern Moussaouis, werden durch exklusives Bildmaterial ergänzt, das zum Teil noch nie gezeigt wurde – darunter ein privates Video des jugendlichen Zacarias.Der Film wirft zum fünften Jahrestag der Attentate von New York einen neuen und unbekannten Blick auf einen jungen Franzosen aus Marokko, der durch seinen schwierigen Familienhintergrund und durch die Beeinflussung durch islamistische Kreise zu einem Todespiloten wurde, der letztlich nicht zum Einsatz kam. Er wirft aber auch ein erhellendes Licht auf das Verhalten Moussaouis während des Prozesses, sein Schuldeingeständnis, das er inzwischen wiederrufen hat, sowie auf die Rolle der Justiz in den USA und den Wunsch vieler Amerikaner, den einzigen Attentäter, der vor Gericht gestanden, auch zu verurteilen.

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Menschen Hautnah - Haschkids
Kim war dreizehn, als er auf dem Schulhof seinen ersten Joint geraucht hat. “Wir haben die ganze Zeit gelacht und ich war total beeindruckt, dass ich die Welt um mich herum plötzlich ganz anders wahrnehmen konnte.” Heute ist er 18 und das Kiffen ist für ihn alltäglich geworden. Immer öfter wird Kim darauf angesprochen, dass er müde aussieht und schlaff wirkt. Auch seine Leistungen in der Schule haben nachgelassen. Die Ängste und Warnungen seiner Eltern nimmt er nicht ernst - im Gegenteil: “Als ich klein war, hat mein Vater doch selbst gekifft. Ich habe sogar noch Fotos davon”. Was Kim und andere jugendliche Hasch-Raucher nicht glauben wollen: Cannabis ist sehr viel gefährlicher geworden als zu den Hippie-Zeiten ihrer Eltern.

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Der Computer von A-Z
1975 begann mit dem ersten Personal-Computer die technische Revolution, die unsere Welt bis heute entscheidend verändert hat. Anfang 1975 kam mit dem Altair 8800 ein preisgünstiger Computerbausatz auf den Markt. Er war der erste PC. Im Juli 1975 machte dann ein junger Student namens Bill Gates mit der ersten PC-Software für den Altair erstmals von sich reden. Die ersten Apple-Rechner bauten Apple-Gründer Steve Jobs und Steve Wozniak 1976 in Handarbeit in der Garage. Nur ein Jahr später begannen die eben noch bastelnden Studenten mit der PC-Massenproduktion. Die etablierten Computerkonzerne glaubten noch immer, dass Privatpersonen niemals ein Interesse an Computern haben würden. Diese von jungen Tüftlern losgetretene technische Revolution erreichte Anfang der 1980er Jahre die Büros. Richtig populär aber sollten PCs erst werden, als sie von jedermann zu bedienen waren - per Maus und grafischer Oberfläche, ab 1985 erstmals mit “Windows”. Die jungen PC-Pioniere von einst sind heute die reichsten Männer der Welt, und der PC ist weit verbreitetes Arbeits- und Haushaltsgerät, Spielzeug und Unterhaltungsmaschine. Der Autor dokumentiert mit seltenem Archivmaterial, wie die ersten kleinen Rechner, die zunächst teilweise noch in Holzgehäuse gebaut wurden, Einzug in unseren Alltaggehalten haben. Außerdem berichten die Bastler von einst über die abenteuerlichen Anfänge dieser Erfolgsgeschichte.

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BBC Exclusiv-Russlands Paten
In Russland tobt ein Machtkampf: Auf der einen Seite steht Präsident Putin und der russische Staatsapparat. Auf der anderen Seite steht eine handvoll superreicher Oligarchen, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion lukrative Staatsunternehmen mit zweifelhaften Methoden unter ihre private Kontrolle gebracht haben. Im Kampf um Einfluss im Staat scheint den Kontrahenten jedes Mittel Recht zu sein. Die BBC Spezial Free-TV Premiere dieses Films des preisgekrönten Dokumentarfilmers Patrick Forbes wirft einen exklusiven Blick in die Schaltzentralen der Oligarchen Boris Beresowski und Michail Chodorkowski.

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Affen - Unsere wilden Verwandten Teil 4/4 Hoffnung für die Orang-Utans?
Die Dokumentation berichtet über den Versuch, den Wald Malaysias wieder mit Orang-Utans zu bevölkern, die vom Aussterben bedroht sind. Doch das natürliche Milieu der Orang-Utans hat in den letzten 20 Jahren großen Schaden genommen: Die Wälder wurden entweder durch Rodung oder durch - oft absichtlich gelegte - Brände zerstört. Außerdem machten Wilderer Jagd auf die Menschenaffen. Heute gibt es noch ungefähr 27.000 Orang-Utans. Die Mehrzahl von ihnen lebt auf Borneo und Sumatra. Anthropologen und Primatologen versuchen, junge Orang-Utan-Waisen zu retten, indem sie sie an eine Ziehmutter gewöhnen und auf diese Weise allmählich resozialisieren. Zudem widmen sie sich vergleichenden Untersuchungen des menschlichen und des Primatenverhaltens, denn es lässt Rückschlüsse auf die menschliche Entwicklung zu. Auch die Vereinten Nationen wollen die Menschenaffen mit einem Aktionsprogramm vor dem Aussterben bewahren.

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